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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: [6.9.] Zeltstadt, etwa 19 Uhr
BeitragVerfasst: Montag 23. März 2009, 00:37 
Chui
Chui
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Ty

Ty stand vor den Eingang des Gemeinschaftszeltes, aus dem der fröhliche Lärm des Abendessens drang. JFK hatte sich hervorragend an die Umstände angepasst und zauberte mit Hingabe eine Mahlzeit nach der anderen, so als hätte er schon ewig in einem Zelt gekocht. Sämtliche Angebote Roheys, dass er doch auch ihren Herd und Backofen nutzen könne, hatte der Koch höflich abgelehnt. Es war auch ganz im Sinne von Ty, der dachte, dass die McNamaras schon genug durchzumachen hatten mit der Baustelle direkt vor der Haustür. Nein, Liam, Rohey und die Zwillinge hatten Ruhe verdient, oder zumindet keinen weiteren Stress.

Die Nachrichten von der Baustelle waren gut gewesen. Voraussichtlich Mitte der Woche konnten schon alle zurück ins Haupthaus ziehen, mit etwas Glück schon früher. Ty war es recht, denn das Leben in den Zelten hatte für ihn etwas von Verwundbarkeit. Feste Mauern waren da schon eine ganz andere Klasse von Schutz als eine dünne Zeltwand. Je früher das Leben im Institut wieder normal weiterging, desto besser.

Falls es je wieder normal wurde. Ging das überhaupt? Nach allem was passiert war? Die Zweifel und Fragen kreisten in seinem Kopf und seit dem Vormittag lag ihm ein weiterer Stein im Magen. Die Besprechung. Ja, sie war erwartungsgemäß verlaufen, zumindest größtenteils. Aber die Reaktionen der Schüler auf seine Fragen sprachen für sich. Es musste sich etwas ändern, das war Ty klar, und auch der Wille war bei einigen da. Aber wie sah es mit den Fähigkeiten aus? Ty konnte nicht darauf hoffen, dass schon morgen das Team wieder zurück wäre. Falls irgendetwas passieren sollte, waren sie schutzlos. Es gab ihn und es gab Padraig und dann...

Liam und Rohey. Nein, sie waren inaktiv, aufgrund der Geburt der Zwillinge. Und das war auch besser so. Ty wollte sie da nicht mit reinziehen. Aber wer blieb noch? Das Team war unvollständig. Sie brauchten den Nachwuchs, aber den konnte man nicht ausbilden, solange es nicht sicher war. Der Medienrummel hatte ihm nur Zeit gekauft. Da das Institut derzeit im öffentlichen Interesse stand, würde jede weitere Aktion gegen die Schule die öffentliche Meinung nur zugunsten der Mutanten drehen; Ty vermutete einfach, dass sich die Hintermänner das nicht leisten konnten. Aber ewig würde dieser mediale Schutzschild nicht halten. Es musste etwas passieren, und zwar jetzt. Si vis pacem, para bellum!

Ty spähte durch den Zelteingang zurück auf die versammelte Gemeinschaft. Wer von ihnen war schon so weit? Wer konnte helfen? Wer würde sich für das Team eignen? Sein Blick wanderte über die Gesichter, blieb hier und dort hängen. Er erinnerte sich an die Beprechung am Vormittag, an die Reaktionen der Schüler und ihre Gesichter bei seinen Fragen. Dann trat er kurz ins Zelt, um Belle und Chui etwas ins Ohr zu flüstern, dann ging er wieder nach draussen, um auf die beiden jungen Frauen zu warten.

Chui - die Entscheidung war logisch, denn die Mutantin war mit ihrer Gabe aufgewachsen. Es gab nichts mehr, was sie über ihre Fähigkeiten noch lernen musste, was sie nicht schon während ihres gesamten bisherigen Lebens gelernt hatte. Ihr fehlte nur noch die taktische Erfahrung und das entsprechende Training.

Belle - Ty hatte einen Moment gezögert, bevor er sich entschieden hatte. Belle hatte zweifelsfrei die Erfahrung, mit ihrer Gabe umzugehen und das hatte sie mehr als einmal gezeigt. Auch die Bereitwilligkeit, mit der sie während des Überfalls das Erdgeschoss verteidigt hatte, sprach für sie. Etwas fehlte auch ihr, aber was genau war es? Die Kontrolle über jeden Aspekt ihrer Gabe? Belle hatte bewiesen, dass sie auch damit töten konnte, aber steuerte sie ihre Kraft, oder war es umgekehrt? Unter anderen Umständen hätte Ty sich gegen sie entschieden, so lange diese Frage ungeklärt war. Xavier hätte die Antwort gewusst, aber der Professor war nicht hier. Es lag in Tys eigenem Ermessen. Und er hatte sich entschieden.

Si vis pacem, para bellum! kamen ihm die Worte seines Ausbilders bei der Army wieder in den Sinn, während er auf die beiden wartete. Wenn du den Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor.



Chui

Chui ist froh, dass sich die Stimmung wieder etwas aufgehellt hat im Laufe des Tages. Wahrscheinlich spielen dafür der stetige Fortgang des Wiederaufbaus und die unvoreingenommenen Helfer von Calman Geal eine nicht unwichtige Rolle... sowie die Tatsache, dass sich die Schüler umeinander kümmern, und nicht nur die. Sie hat jedenfalls einen guten Hunger, schließlich war sie den Rest des Tages auch nicht untätig. Nach dem ausgedehnten Mittagsschläfchen, heisst das.

Sie erkennt Tylers Geruch schon bevor er sich zu ihr herabbeugt und verharrt, lauscht nur seinen Worten. Dann blickt sie sich zu ihm um und nickt, ehe sie sieht wie Belle kontaktiert wird. Das schmeisst ihre Vermutung, um was es gehen könnte, dann doch um. Sie leert noch ihren Teller und bringt das Geschirr zur Ablage, ehe sie das Zelt verlässt und auf Tyler zugeht. Was er wohl mit Belle und ihr besprechen will?



Belle

Belle hatte den Tag über kräftig mit angepackt und war jetzt froh über das Abendessen im kreis der vertrauten Gesichter. Es war wieder Lachen zu hören und dieser Umstand erleichterte sie ungemein. Es schien wieder ein Hauch von Normalität einzukehren und das war wirklich wirklich gut.
Plötzlich stand dann Ty hinter ihr und sie zuckte leicht erschrocken zusammen. Dass sich die Leute auch immer so anschleichen mussten. Sie lauschte den wenigen Worten und nickte. Was er wohl wollte?
Sie schnappte sich noch einen Apfel und verabschiedete sich dann von den Umstehenden um aufzustehen und Ty zu folgen. Es schien ja was wichtiges zu sein. Und Chui auch? Sie spürte wie sie selbst neugierig wurde und ihr Blick wanderte gespannt zu Ty.



Ty

Ty betrachtete die beiden nur einen Augenblick lang, bevor er ihnen bedeutete, ihm zu folgen. Sein Weg führte sie von der Zeltstadt weg, am See entlang in Richtung der Baustelle, wo auch um diese Zeit noch gearbeitet wurde. Tatsächlich war es so, als würde diese Baustelle nie zur Ruhe kommen.

Bereits auf dem Weg sprach Ty die beiden jungen Frauen an. Er sah dabei aber geradeaus, als würde er zu sich selbst sprechen.

"Ich will nicht lange drum herum reden. Seit das Team weg ist, sind wir verletzbar geworden und man hat unsere Schwäche sofort ausgenutzt. Wir müssen so schnell wie möglich wieder ein einsatzfähiges Team auf die Beine stellen, aber ich allein kann das nicht.

Ihr beide kennt euch bisher mit euren Gaben am besten aus, deswegen traue ich euch zu, die anderen zu unterstützen, sich mit ihren besser vertraut zu machen, sie zu unterrichten, in einer Art erweiterter Mutations-AG. Die Frage ist, traut ihr euch das auch zu? Belle? Chui?"

Erst als er ihre Namen aussprach, sah er sie direkt an. Er blieb dabei sogar stehen. Und wartete auf ihre Antworten.



Chui

Chui sieht Belle an und lächelt leicht, die andere dürfte sie inzwischen lange genug kennen, um zu erkennen, dass auch sie nicht weiß, worum es hier geht... und dass sie neugierig ist. Sie folgt Tyler auf seinen Wink hin... offenbar ist es etwas Wichtiges, etwas das nicht jeder mithören können sollte. Und sie hört auch aufmerksam zu, als er anfängt.

Allerdings ist was er sagt einschüchternd... ein einsatzfähiges Team? Sie sollen etwas bilden wie es Logan, Ms. Munroe, Mr. Summers und die anderen bisher waren? In deren Fußstapfen treten, sozusagen? Dem fühlt sich Chui alles andere als gewachsen. Und in der Mutations-AG zu unterrichten... sie is sichtlich unsicher, blickt Belle an, dann wieder Tyler.

Allerdings hat sie schonmal sowas wie einen Unterricht übernommen. Ihre 'Schülerinnen' in Capoeira haben auch Fortschritte gemacht. Vielleicht kann sie es ja. Wenn auch Mutationen sicher schwieriger sind als Capoeira. Sie kann ja nun nicht wirklich nachvollziehen, wie es für Sophie ist, ihre Gedanken auszusenden oder dergleichen. Sie wird die Hilfe der anderen brauchen um zu verstehen, was die da eigentlich tun.

"Okay." sagt sie daher schließlich. "Ich glaube schon, dass ich da helfen kann." Hoffentlich übernimmt sie sich da nicht.



Belle

Belle lächelte Chui zu und zuckte leicht mit den Schultern, während sie Ty folgte. Aufmerksam lauschte sie seinen Worten und bekam dabei einen sehr fragenden Blick. Wovon sprach er bitte? Sie hatte ja nun kaum Ahnung von dem Team und sah Tyler einen langen Moment lang nachdenklich an. Dann wanderte ihr Blick jedoch zu Chui und sie hörte ihr zu, während ihre eigenen Gedanken Purzelbäume schlugen.
Okay sie hatte Tyler ihre Hilfe angeboten, aber gleich unterrichten? Unsicher biss sie sich auf die Unterlippe und starrte einen Moment vor sich hin, ehe ihr Blick sich wieder auf Ty fixierte.

"Was für ein Team? Und was sollen wir genau machen?"

Chui schien da klarere Vorstellungen zu haben, aber sie würde nicht einfach ja zu etwas sagen, von dem sie keine Ahnung hatte. Erstmal ein paar Informationen und dann würde sie weitersehen, aber so? Wie sollte außerdem gerade sie jemandem beibringen was er mit seiner Mutation anfangen sollte? Immerhin war sie hier diejenige, die ständig im Klinsch mit der eigenen lag. Unsicherheit wallte in ihr auf und mit ihr die immernoch sehr drängenden Schatten samt der düsteren Gefühle. Sie senkte den Blick um die aufkommende Düsternis in ihren Augen zu verbergen und kämpfte die Schatten entschieden nieder, ehe sie wieder aufsah.



Ty

"Es geht vor allem darum, die anderen zu überwachen, wenn sie sich im Training befinden" begann Ty mit einer knappen Erklärung, bevor er realisierte, dass er den beiden Mädchen wahrscheinlich mehr zumutete, als sie momentan verkraften konnten.

"Okay, wahrscheinlich wird es einfacher sein, wenn ich euch zeige, was ich meine. Kommt einfach mit."

Damit stiefelte er wieder auf die Baustelle zu. Unterwegs wiederholte er für Belle dieselbe Erklärung, die er den anderen Schülern am Abend vor dem Überfall gegeben hatte. Belle war sogar dabeigewesen, das mit dem Team als inoffizieller Puffer in der legalen Grauzone müsste sie eigentlich noch im Kopf haben. Aber nur zur Bestätigung widerholte er noch einmal, dass dieses Team offziell nicht existierte, und dass die Mitglieder die Vision von Xavier gegen Agressoren jeder Art verteidigten, wobei der Schutz von Leben immer im Vordergrund stand. Es bedeutete auch, dass man seine Gaben nicht nur unterdrückte, sondern in einem gewissen Rahmen auch einsetzte. Und genau das war das Training, von dem er sprach.

Mittlerweile hatten sie sich einen Weg durch Gerüstteile und Plastikfolien gesucht (vorbei an den unermüdlichen Bauarbeitern, die sich alle irgendwie sehr ähnlich sahen) und standen nun vor einer der Säulen, in denen sich eine der Röhren befand, mit deren Hilfe die Bewohner evakuiert worden waren. Es war die Röhre, die später von den Eindringlingen entdeckt wurden war. Die Verkleidung war noch nicht wiederhergestellt, aber das zerstörte Metall war bereits ersetzt worden. Ty tippte auf dem Tastenfeld einen Zahlencode ein und die Tür glitt zur Seite, um den Blick auf die bereits bekannte Fahrkabine freizugeben.

Während er die beiden zuerst einsteigen liess, erklärte Ty noch einmal, dass alles von diesem Punkt an geheim zu bleiben hatte. Nichts hiervon durfte jemals bekannt werden, sonst würde es beim nächsten Mal keinen Fluchtweg mehr geben. Auf dem Weg abwärts erklärte es dann weiter.

"Seine Gaben kontrolliert und sinnvoll zum Schutz anderer Lebewesen einzusetzen erfordert drei Dinge: Selbstkontrolle, Verantwortungsbewusstsein und Training.
Die Selbstkontrolle ist die Grundlage alles anderen, deswegen ist die Mutations-AG Pflicht. Ohne ständige Selbstkontrolle könnte ein Mutant nie unter anderen Menschen leben, ohne für sie eine Gefahr darzustellen. Für eine gemeinsame Zukunft aller Menschen, Mutanten und Nicht-Mutanten, ist eine solche funktionierende Gesellschaft die Voraussetzung.
Das Verantwortungsbewusstsein wird in einem Kurs namens "Ethik für Mutanten" unterrichtet. Wir hatten diesen Kurs hier im Institut bislang nicht so anbieten können, wie wir es wollten, weil er Hand in Hand mit der dritten Komponente geht: dem gezielten Einsatz der Gabe im Training."

Sie hatten den Lift verlassen und standen nun vor der großen runden Tür, die den Röhren im Fluchttunnel gegenüberlag. Rechts führte der befestigte Tunnel ins Dunkel, über den sie damals entkommen waren, links bildete massiver Fels und eine metallene Barriere das Ende des Tunnels.

"Für die Ethik benötigt man Bücher, Unterricht und Zeit. Für das Training..." und damit öffnete Ty die Tür zu den eigentlichen Subs "...haben wir Werkzeuge und Übungsgeräte."

Die Tür schwang auf und gab den Blick auf den ersten von mehreren matt erleuchteten metallenen Korridoren frei, die mit den einzelnen Räumen die unterirdische Einsatzzentrale bildeten.

"Und hier kommt ihr ins Spiel. Ich möchte euch zeigen, wie man diese Werkzeuge und Übungsgeräte richtig nutzt. Ihr sollt sie selbst benutzen und trainieren, und im zweiten Schritt den anderen Schülern beibringen, wie man damit trainiert."

Erneut sah er beide an. "Also, seid ihr sicher, dass ihr euch das zutraut?"



Chui

Na, überwachen kann sie sicher gut... nur ob sie auch in jedem Fall etwas tun kann, bezweifelt sie irgendwie. Aber Tyler hat noch mehr vor und will ihnen was zeigen. "Was denn?" rutscht es ihr heraus, dann folgt sie einfach ohne eine Antwort zu erwarten... hat er doch gerade gesagt, zeigen, nicht erklären.

Ein erneuter kurzer Blick zu Belle, dann sieht sie sich an wohin sie wohl gehen. Was Tyler über das Team erzählt ist ihr nicht neu... als Cathrina, Stan und die anderen aus Genethics' Labors befreit wurden, hatte Mr. Summers ja eine kleine Rede gehalten und einiges erklärt. Darum geht es also bei dem Training. "Eine Stufe weiter als in der AG... nicht nur beherrschen, auch gezielt einsetzen..." Das spricht sie halblaut aus, ehe sie vor einer der Säulen stehen.

Ein verstohlener Blick trifft wieder einige der Arbeiter. Sie sind ihr irgendwie unheimlich... wer sie näher kennt, kann ihre Wachsamkeit ihnen gegenüber erkennen. Etwas stimmt mit ihnen ganz und gar nicht, das weiß sie genau. Sie hatte bisher noch keine richtige Gelegenheit, mit Tyler darüber zu sprechen, vielleicht sollte sie das tun, wenn er ihnen gezeigt hat was er ihnen zeigen will.

Sie steigt ein und nickt nur auf Tylers Mahnung. Von ihr wird kein Aussenstehender etwas erfahren, soviel ist sicher... was vom Institut übrig ist, wird umso besser beschützt. Was Tyler jetzt erzählt, ist auch für sie neu, darum hört sie aufmerksam zu... nur als sich die Tür öffnet und sie in die Subs gehen, wirft sie einen Blick zu Belle... hier holt die Schattige einen Wissensvorsprung auf. Dann sind sie wieder auf gleichem Niveau, als die Tür aufgeht und sie einen Bereich sehen, in dem auch Chui noch nicht war.

"Du meinst, es gibt hier einen Trainingsraum extra für Mutanten?" schlussfolgert sie und sieht Tyler wieder an. "Was ist das Besondere daran?" Dann wiegt sie den Kopf. "Ich dachte bisher, das Training würde im Freien stattfinden... aber... eigentlich ist es egal, wo. Es bleibt das Gleiche. Ich will mithelfen und ich traue es mir auch zu." Ja, das sagt sich so leicht, trotz innerer Zweifel... aber wenn sie bisher in ihre sporadischen Führungsrollen eher gestolpert ist, springt sie diesmal selbst. Das ist doch mal was.



Belle

Andere überwachen, wenn sie sich im Training befanden? Okay das sollte möglich sein. Nachdenklich runzelte sie die Stirn und schob die Hände in die Taschen. In kurzer Reihenfolge blitzten mehrere Situationen in ihrem Kopf auf, in denen sie wohl prima als Schutzschild oder Fangnetz oder dergleichen auftreten konnte. Also nickte sie langsam zu dem Satz.

Dann jedoch sagte er, er wolle es ihnen zeigen und so sagte sie nichts dazu und folgte ihrem Lehrer erstmal. Neugierig sah sie sich auf der Baustelle um und lies den Blick über die Arbeiter und den weiten Fortschritt an dem Haus gleiten. Fragen funkelten in ihren Augen auf, aber erst hielt sie den Mund. Allerdings nicht mehr lange. Nacher würde Ty ihr schon einiges erklären müssen - nunja sie hoffte, dass er das tun würde.

Den Lift kannte sie, aber nicht seine Zerstörung. Kritisch glitt ihr Blick über die schadhaften Stellen und sie schüttelte für sich leicht den Kopf, während sie immernoch Ty lauschte. Ja sie war dabei gewesen, aber die Rede hatte ie verdrängt, da wichtigere Ereignisse sie überlagert hatten.
Naja man konnte ja nicht immer alles behalten.

Spezielle Übungsgeräte? Okay, das konnte das Ganze ziemlich vereinfachen, zudem nahm sie an, dass es wohl Feuer-, Wasser-, XYZfeste Räume waren und man nicht wirklich was kaputt machen konnte. Ein bisschen wie bei der Army hmm? Bei dem Gedanken musste sie leicht grinsen. Drill Instructor Iijima und Carmicheal. Schnell verdrängte sie den Gedanken wieder und sah Ty an.

"Ja, ich denke, dass kann ich."

erwiederte sie auf seine Frage und lies ihn erst gar nicht zu Wort kommen. Das mit den Bauarbeitern brannte ihr unter den Nägeln. Immerhin: Wer schlief schon nie und sah sich SO ähnlich?

"Sind die Bauarbeiter ein Mutant oder Roboter oder sowas?"

fragte sie und warf Chui kurz einen Blick zu. Sie nahm an, dass es das andere Mädchen ebenso interessierte wie sie.



Ty

"Hm? Oh, die Arbeiter... naja, alles weiss ich auch nicht. Mir wurde auch nur gesagt, dass sie den Job in jedem Fall zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigen würden. Und je weniger Fragen wir stellen oder sie stören, desto besser. Ich denke aber nicht, dass es Roboter sind; gestern hab ich einen gesehen, der sich verletzt hatte und Roboter bluten nicht. Also..."

Ty konnte nur mit den Schultern zucken, denn er hatte auch nicht alle Antworten. Das einzige, was er wusste, war, dass es ewig gedauert hatte, bis er den Leiter der Baufirma am Telefon hatte, und der hatte ihn zurückgerufen, nachdem Ty mehrere Male an verschiedenen Stellen nachgefragt hatte. Eine Art telefonische Schnitzeljagd, alles sehr mysteriös. Aber die Firma hatte das Haus bereits einmal umgebaut und war deswegen die perfekte Wahl, abgesehen von ihrer Verschwiegenheit. Und sie stand in keinem Telefonbuch der Welt.

"Aber wir sind ja wegen etwas anderem hier. Kommt mit, ich zeige euch die Anlage."

Ty führte sie die verschiedenen Gänge entlang, liess sie in die Krankenstation (fast so eingerichtet, wie die oben) und den Konferenzraum (ein großer Tisch mit Sesseln drum herum) sehen, zeigte ihnen die Umkleiden (ein Raum mit vielen Spinden aus Metall mit großen Türen aus durchsichtigem Glas oder Kunststoff, fast alle waren leer), den riesigen leeren Hangar und die Notunterkünfte (kleine Zimmer mit je zwei einfachen Betten).

"Nach ihrer Rettung haben wir die Genethics-Kinder, wie Mark, Stanley und Cathrina in einem der Lagerräume hier unten untergebracht. Die Betten haben wir dazu einfach umgestellt, aber wie ihr seht, könnte man die derzeitigen Bewohner auch hier einquartieren. Das Problem daran ist, dass es Aufsehen erregen würde, wenn wir alle einfach verschwinden würden. Es würde zu Fragen kommen und das will ich nicht riskieren. Ich hoffe, dass das mit den Zelten bald vorbei sein wird."

Dann schloss er die Türen wieder und brachte sie zu einer anderen Tür. Sie war groß, eckig und schwer. Er tippte einen Code in das Tastenfeld und mit einem dumpfen Grollen glitten die beiden Türhälften seitlich auseinander. Der Raum dahinter war nur spärlich erhellt, rund und riesig; eine gigantische Halbkugel bildete die Kuppel, die auf den meterhohen Seitenwänden aufsass.

"Der Danger Room" erklärte er knapp und liess den ersten Eindruck sinken, bevor er weiter sprach. "Wir benutzen ihn, um verschiedene Orte und Szenarien und mögliche Gefahren zu simulieren, daher der Name. Fragt mich bloss nicht, wie es genau funktioniert; ich hab die Details dieser Technologie auch nicht hundertprozentig verstanden. Ich weiss nur, dass alles hier drin so echt wie die reale Welt ist, wenn die Simulation erstmal beginnt. Seht ihr die Fenster da oben?"

Er zeigte auf eine kleine, fast vollständig transparente Kuppel, die sich unter der Decke des Raums befand.

"Das ist der Kontrollraum. Von dort aus könnt ihr alles überwachen, was hier drin vor sich geht und die Simulation jederzeit abbrechen. Es gibt auch hier unten einen solchen Raum, aber er ist nicht ganz so gut ausgestattet."

Ty öffnete eine kleinere Luke an der Wand neben der Tür und entnahm ihr ein tragbares Gerät, etwa in der Größe eines schnurlosen Telefons. Er tippte auf einige der Tasten und irgendwo unter ihren Füßen begann es zu summen und der bislang fast dunkle Raum erhellte sich gleichmässig, zeigte nun die metallenen Wände mit allen Ecken, Formen und Kanten, in denen sich offensichlich Luken jeder Form und Größe befanden. Dasselbe galt für den Boden, der von unregelmässigen Linien durchbrochen war, nur in der Mitte des Raums bildeten die Muster konzentrische Kreise.

"Ich glaube, ich sollte euch einfach zeigen, wie der Raum arbeitet" meinte Ty und tippte erneut ein paar Tasten auf der Fernsteuerung. Und der Raum begann sich stufenweise zu verändern.

Es begann mit dem grünen, dicken aber wohlgetrimmten Rasen unter ihren Füßen, auf dem plötzlich Büsche wuchsen und Bäume in die Höhe ragten. Hinter den Büschen glitzerte es hell, als echter Sonnenschein auf eine Wasseroberfläche traf. Vögel zwitscherten, während sie sich gegenseitig durch den strahlendblauen Himmel jagten, herum um die Dächer eines Gebäudes, das sich nun hinter den Büschen, Bäumen und dem Wasser erhob. Ein leichter Wind brachte die Szene in Bewegung, es war angenehm warm und... es war alles echt.

"Das da vorn ist unsere Schwesterschule in New York. Ich dachte, das wäre eine angemessene Demonstration. Schaut euch ruhig um, der Trainingsmodus ist noch nicht aktiv."



Chui

Tyler weiß also auch nicht mehr über diese Arbeiter? Sehr mysteriös. "Keine Roboter... aber... sie sind alle gleich... alle ein und derselbe..." sagt sie leise als Antwort auf Belles Frage, und wenn Chui das sagt bedeutet das wohl mehr als eine Reaktion auf äußerliche Ähnlichkeit. Und wohl auch eine Erklärung, warum sie so vor diesen Leuten auf der Hut ist, auch wenn sie das Institut wiederaufbauen.

Dann aber wird diese Problematik erstmal zurückgedrängt von der Führung, die sie jetzt bekommen... sehr viel hat ja auch Chui noch nicht von diesen Anlagen hier unten gesehen. Hin und wieder kann sie noch schwach den Geruch von Logan, Storm oder anderen auffangen, für mehr müsste sie aber wohl wirklich alles aus nächster Nähe beschnuppern, die Ventilation der Subs leistet ganze Arbeit. Und sie erfahren jetzt auch, wo die Laborkinder nach der Befreiung ihre ersten Tage verbracht haben. Was den Auffälligkeitsfaktor beim Verschwinden angeht, nickt sie zögerlich... auch bei der Flucht war es besser, aus dem Institut zu kommen, schließlich sind die Angreifer bis hier herunter vorgedrungen.

Ein Danger Room... klingt ja schonmal heimelig. Dennoch sieht sie sich um, auch wenn der leere Raum erstmal nicht viel hergibt. Sie nimmt hin, dass hier auf irgendeine Art und Weise Gegenden simuliert werden. Dann folgt sie den Fingerzeigen zu den Kontrollräumen und schaut neugierig, als er von irgendwo ein Gerät entnimmt und darauf herumtippt. Und schließlich eine Demonstration... Tyler kann eine wahrlich erstaunte Chui erleben.

Sie spürt sogar den Rasen unter den blossen Füssen... und schaut sich groß um. Die Wände scheinen verschwunden zu sein. "Das ist ja... wie das Holodeck in Enterprise?" endet der Vergleich dann doch in einer Frage, während sie die nun bewegte Luft einzieht. Aha... die Schwachstelle der Illusion, zumindest für ihre Sinne. Auch wenn sonst alles fast perfekt ist... es riecht immer noch mehr nach den Subs als nach Wiese.

"Okay." sagt sie dennoch auf die Einladung und sieht Belle an, ehe sie die ersten Schritte macht, einen der Büsche berührt und seine Äste biegt. Dann schaut sie auf das Wasser und geht dorthin, auf die Knie und taucht die Finger ein. Unglaublich. Vor ein paar Sekunden war hier einfach noch kein Wasser. Als hätte jemand die Fähigkeiten von Sariel und Norman genommen und in diesen Raum gepackt. Oder sind die hier irgendwo? Sie hat sie lange nicht mehr gesehen. Jedenfalls kommt es ihr schon so vor. Immer die Erkunderin schaut sie zu dem Gebäude. "Können wir reingehen auch?" fragt sie, kann sich aber eigentlich kein Ja vorstellen.



Belle

Belle nahm Tylers Erklärung mit hochgezogenen Augenbrauen hin. So niemand kannte die Jungs hier also wirklich? Vielleicht sollte sie sich einfach mal einen schnappen und fragen. Ein kleines Lächeln spielte bei dem Gedanken um ihre Lippen. Ein kleines sehr beunruhigendes Lächeln.

Dann jedoch folgte sie Tyler und begutachtete die Subs. Das Gebäude hier unten war ja fast größer als das oben. Staunend glitt Belles Blick über die Einrichtung und hin und wieder strich sie mit den Fingern über die Wände. Ziemlich cool das Ganze. Wie aus einem Film.

"James Bond lässt grüßen." murmelte sie leise vor sich hin und grinste ein bisschen in sich hinein.

Dangerroom? Na das konnte ja heiter werden. Ob sie sich da prügeln konnten ohne dass etwas passierte? Neugierig glitten ihre Augen über die Wände und den Fußboden und folgten dann Tylers Erklärung zu der Kuppel, ehe sie ihn wieder ansah. Zeigen? Okay zeigen war gut.

"Wow" entfuhr es ihr dann spontan als das Ganze anfing. Fasziniert sah sie sich um und blieb erstmal stehen. Ihre Augen folgten Chui der Entdeckerin und sie musste leicht lächeln. Hey Kätzchen, schoss es ihr durch die Gedanken. Dann gab sie sich jedoch auch einen Ruck und ging langsam über die Wiese und sah sich neugierig um.
Allerdings fasste sie nichts an, das war einfach nicht ihre Art. Schließlich blieb sie stehen und musterte mit schief gelegtem Kopf das Gebäude.

"Haben die auch ne Enterprise als Keller?" fragte sie dann und warf Tyler einen Blick zu. Ja sie mochte Chuis Vergleich. Er war eigentlich doch ziemlich passend. Ein bisschen ungläubig grinsend schüttelte sie den Kopf.



Ty

Ty bantwortete die letzten Fragen beider mit einem Ja. Er hatte sich nie wirklich für diesen ganzen Science Fiction Kram interessiert, aber als amerikanischer Junge war ihm zumindest die Grundidee ein Begriff und auch er verstand, wieso Chui dieses Beispiel als Vergleich herangezogen hatte. Sie war übrigens nicht die Erste, die diese Parallele zog.

"Die Technologie hier ist lediglich eine Kopie dessen, was in New York eingesetzt wird, also ja, auch sie haben so etwas im Keller. Ganz so wie dieses... Holodeck ist es nicht, aber ich hab keine Ahnung, wie das hier genau funktioniert. Was natürlich heisst, dass ich hoffe, dass nichts kaputt geht, weil ich es nicht reparieren könnte. Ich weiss nicht, ob das Untergeschoss ein Teil dieses Programms ist, sonst könnte ich es euch zeigen. Aber hineingehen können wir, wenn ihr wollt."

Ty führte die beiden jungen Frauen am Zierteich vorbei auf das rankenbewachsene mehrstöckige Haus zu, während er noch mehr erklärte.

"Diese Simulation ist eine Verteidigungsübung. Sie zählt zur Grundausbildung der X-Men... so heisst das Team, das Professor Xavier damals gegründet hat. Das Ziel ist es, dass man dieses Haus gegen Eindringlinge absichert und sich dabei seine Eigenschaften zunutze macht, das bedeutet Fluchtwege, Verteidigungsanlagen, Architektur... alles, was einem dabei nutzt, das Haus zu verteidigen halt. Es hilft einem, das Gebäude besser kennen zu lernen, in dem man lebt und im Ernstfall vorbereitet zu sein. Wir werden eine eigene Version der Simulation haben, angepasst an unsere Schule. Sie ist nur noch nicht fertig."

Währenddessen hatte er beide zum Haupteingang geführt und die schweren Türen zur Eingangshalle geöffnet, die der des schottischen Institus nicht unähnlich war.

Einer der Hauptunterschiede war jedoch sofort erkennbar. Er sass in Form eines sanft lächelnden kahlköpfigen Mannes in einem Rollstuhl. "Willkommen in meiner Schule für hochbegabte Kinder" sagte die Simulation von Professor Xavier zu den dreien und schwieg dann. Das war dann auch schon alles, was sie von sich gab und je sagen würde. Weitere Personen gab es in diesem leeren Gebäude nicht.

"Ihr könnt euch ruhig umschauen, wenn ihr wollt" meinte Ty und sah selbst in Richtung der Treppe zum Obergeschoss. Mit einem nostalgischen Bauchgefühl dachte er kurz daran, wie es wohl wäre, sein altes Zimmer zu sehen.



Chui

Wenn Tyler will dass sie diesen Raum benutzen und überwachen wenn andere das tun, wird er ihnen noch alles zeigen und beibringen müssen, wie sie ihn bedienen. Wie sie selbst Landschaften hier aufstellen - und Gefahren, von denen der Raum seinen Namen hat. Sie geht mit den anderen beiden auf das Haus zu und hört aufmerksam zu. Die X-Men, Professor Xavier... alles Dinge, von denen sie bisher nur gehört hat. Naja, stimmt nicht... die Lehrer, die jetzt zurück nach Amerika geflogen sind, sind wohl Teil der Truppe. Sie blickt kurz zu Tyler hoch und stellt eine Zwischenfrage: "Bist du auch ein X-Man?"

Dann kommt die etwas bittere Frage in ihr hoch, ob auch die Verschollenen und Gefangenen noch bei ihnen sein könnten, wenn sie solche Simulationen schon früher gehabt hätten. Die paar Feueralarmübungen haben nie auf den Fluchtweg über die Subs Bezug genommen. Und es wurde noch nie das Anwenden der Mutationen trainiert... eigentlich kommt diese Sache zu spät, und sie sollte wütend auf die Lehrer sein, dass es so ist. Oder? Vielleicht sollte sie auch solche Gedanken beiseitedrängen und das beste aus dem machen, was sie noch haben. Es ist nur so schwierig ohne Megan, Ashley und die anderen...

Sie blickt zu dem Mann in der Eingangshalle. Das ist also Professor Xavier... beinahe wie er leibt und lebt. Wer sie beobachtet, kann sehen wie sich Chuis Nasenflügel etwas blähen, als sie einen Geruch aufzunehmen versucht. Aber es ist keiner da. Es beruhigt sie irgendwie, dass sie die Illusion durchschauen kann. "Guten Tag." sagt sie dennoch höflich, auch wenn sie gleich drauf bemerkt, dass sie sich das hätte sparen können und sich etwas verlegen umsieht.

Umschauen können sie sich.. im ganzen Gebäude wahrscheinlich? Sie kennt die Grenzen dieser Technologie nicht. "Könnten die Schüler auch alle hier drin wohnen?" lautet ihre nicht ganz ernstgemeinte Frage, und mit einer Geste umfasst sie dieses imaginäre Institut.



Ty

"Ob ich ... ähm ... nein, nicht wirklich, also, ich war nie offiziell im Team. Ich habe das Training bekommen, aber..." Offensichtlich war es Ty unangenehm, über die Hintergründe zu sprechen. Deshalb war er ganz froh, als Chui die nächste Frage stellte.

"In der anderen Schule? Oder in der Simulation? Also theoretisch ginge es schon; der Raum ist ja an sich sicher. Aber es kostet auch eine Menge Energie und Rechenleistung. Wenn wir keinen eigenen Generator hätten, wäre das auf Dauer ziemlich teuer. Aber auch so können die Simulationen nicht ewig laufen. Ich glaube eine Stunde bis 90 Minuten, dann wird automatisch abgeschaltet. Sicherheitsvorkehrungen."

Der Gedanke an sich hatte schon etwas. Man müsste keine Handwerker bezahlen, nichts würde kaputt gehen, es wäre immer sauber... Aber was wäre das für ein Leben, die ganze Zeit unter der Erde, kein Kontakt nach draussen... Wäre das Leben in dieser kleinen heilen Welt nicht eine Flucht vor der Realität?



Chui

Chui nickt, sie hat es sich schon gedacht, dass so eine komplizierte Technologie ihre Grenzen haben muss. Es ist ja schon unglaublich, was hier überhaupt möglich ist... hätte sie nicht schon Norman und Sariel und allerlei andere Fähigkeiten von Mutanten erlebt wäre sie wohl noch weit erstaunter. Wie es für einen unbedarften Menschen wäre, kann sie sich gar nicht richtig vorstellen. "Hmm.. okay." sagt sie daher ohne Enttäuschung. Auf Tylers Gestammel bezüglich des Teams geht sie nicht mehr ein.

"Also... wenn das hier Gefahrenraum heisst... wo sind dann die Gefahren?" fragt sie als nächstes. "Ich meine... klar, da können auch andere Landschaften und Leute simuliert werden. Wie läuft denn so ein Training ab? Sind die.. Hologegner.. wirklich gefährlich, oder tun die nur so?" Immerhin kann sie ja auch dieses Treppengeländer anfassen... wenn einer mit einer Holokeule sie haut, könnte das schon wehtun.



Ty

"Ich werde euch so bald wie möglich mal eine Simulation zeigen, aber vorher müssen wir ein paar technische Formalitäten klären. Dazu müssen wir nach oben in die Zentrale gehen, wo ich eure Retinaabdrücke nehme und euch eine Zugangsberechtigung erteile. Es versteht sich, dass ihr die Codes nicht weitergebt, nicht einmal an die anderen Schüler. Sie werden dann ihre eigenen bekommen, aber wenn jemand die Systeme mit einem fremden Code aktiviert, kann es sein, dass er ein falsches Trainingsprofil bekommt und dann eine Simulation gestartet wird, die er vielleicht nicht ..."

Ty zögerte einen Augenblick, denn jetzt nicht das Wort "überlebt" zu benutzen udn trotzdem den Ernst der Lage zu verdeutlichen, würde sich schwierig gestalten.

"Sagen wir einfach, dass ihr nicht aus Versehen auf Logans Spielplatz landen wollt, okay?"

Damit drückte er einige Tasten auf dem Handgerät und die Simulation baute sich ab; Stück für Stück verschwanden Teppiche, Treppen, Wände, Fenster, Professoren in Rollstühlen und letzlich auch Sonne und Wind und zurück blieb der sterile metallische Anblick von zuvor. Als Ty das Gerät zurück an seinen Platz brachte, öffnete sich die Haupttür von allein und die Beleuchtung fuhr wieder herunter.

"Kommt, wir haben noch einiges vor uns."

[Damit beende ich die Führung mal an dieser Stelle. Chui und Belle erhalten Codes, mit denen sie jeden der Lifte rufen und benutzen können. Alle, ausser den Röhren im Fluchttunnel brauchen zusätzlich einen gültigen Retinascan, nur für die Zukunft. Man kann also nicht "aus Versehen" in die Subs flüchten.]

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Von Katzen versteht niemand etwas, der nicht selbst eine Katze ist. - Natsume Sôseki (japanischer Dichter)


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