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 Betreff des Beitrags: Huhn mit Erdnusssoße
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. November 2012, 11:51 
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Die milde Abendsonne lud dazu ein, trotz des frischen schottischen Klimas draußen zu sitzen.
Zudem konnte sie auf die Kontaktlinsen verzichten, wenn sie Sonnebrille trug wie jetzt.
Scale, in der Gestalt von Caitlynn Lydecker saß im bordeauxroten Business-Kostüm vor der Menü-Karte des asiatischen Lokals. Ein Gingerale sowie eine Vorspeisenplatte vor sich und überlegte nun die passende Hauptspeise dazu.
Ihr Tablet-PC lud derweil die langen Datei-Anhänge runter, die sie aus Amerika zugeschickt bekommen hatte.

Das Inverness- Institut hatte einige Veränderungen erfahren, seit der Zeit, in der sie im Sicherheitstrakt der unterirdischen Räume festgehalten wurde.
Allem voran, der Führungswechsel: Tyler Knight war in Charge. Ein niedliches Wortspiel.
Ein Umstand, der das bevorstehende Unterfangen zugleich interessanter, als auch schwieriger machte, war doch das gefühlsduselige Ich namens Caitlynn noch immer ein Teil von ihr.

Es war keine zwei Wochen her, seit Tyler und eine Auswahl von Schülern von einer längeren Expedition zurückgekehrt waren. Und dem Sonnenbrand von einigen Teilnehmern nach zu urteilen, hatten sie wohl beständig schönes Wetter gehabt.
D.N.A, war noch sehr übersichtlich, was die aktiven Mitglieder betraf und Scale tat gut daran bedacht zwischen dummen Hitzköpfen, wie Chandler, und überzeugten, fähigen Mutanten auszuwählen. Und Auswahl gab es genug, wenn man wusste wo und wie man suchen musste.
Das Internet zum Beispiel war ungemein hilfreich. Wenn man die sozialen Netzwerke nach bestimmen Schlagwörtern absuchte, stieß man immer wieder auf frustrierte junge Mutanten, die sich nach mehr sehnten und lediglich einen Schubs in die richtige Richtung benötigten.

Der kleine Kellner, womöglich der erste Asiate, an dem sie einen schottischen Akzent hört trat an ihren Tisch und erkundigte sich nach ihrem Wunsch für das Hauptgericht.
Scale machte sich nicht die Mühe den kauderwelsch richtig auszusprechen und gab lediglich die Nummer für Reis, Huhn und Erdnusssoße an, als ihr Blick über die Straße hinweg auf die unverwechselbare Gestalt von Tyler Vincent Knight traf.

Interessant…


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 Betreff des Beitrags: Re: Huhn mit Erdnusssoße
BeitragVerfasst: Samstag 10. November 2012, 21:46 
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Es war tatsächlich Ty, der soeben aus einem Pickup geklettert war und nun, auf den immer noch (oder schon wieder?) ungewohnten Linksverkehr achtend, die Straße überquerte. Ein aufmerksamer Beobachter vermochte noch mehr festzustellen als seine sonnengebräunte Haut: Ein leichtes Humpeln hing seinem Schritt an; und die Stufen zur Apotheke, in der er nun verschwand, nahm er absichtlich langsam. Wie ein kleiner Junge holte er das zweite Bein erst auf die eine Stufe nach, bevor er mit dem ersten die nächste erklomm. Da es nur vier Stufen waren, war die Verzögerung aber nicht groß.

Seltsam war allenfalls, dass er nicht die Rampe verwendete, die eigens für Rollstuhlfahrer neben der Treppe zur selbstöffnenden Schiebetür hinaufführte. Das elektronische Ding-Dong würde kaum bis zu Caitlynn dringen, immerhin lagen zwischen ihrem Restaurant und der Apotheke eine befahrene Straße und ein kleiner Platz, auf den gerade eine Gruppe Touristen strömte. Den kurzen Phrasen in der harten Sprache nach zu schließen, die sie sich zuwarfen, waren es vermutlich Deutsche. Die gläsernen Türen der Apotheke hatten sich inzwischen wieder hinter Ty geschlossen.
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_________________
"I swear, that I'll never forget you..."


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 Betreff des Beitrags: Re: Huhn mit Erdnusssoße
BeitragVerfasst: Sonntag 11. November 2012, 10:39 
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Scale spähte über ihre Sonnebrille hinweg zur anderen Straßenseite hinüber und sah zu wie Tyler in der Apotheke verschwand.
Hatte er sich am Bein verletzt? Es sah danach aus.
Einene Moment lang haderte sie damit, einfach aufzustehen und zu gehen, bevor sie bemerkt wurde. Immerhin parkte der Instituts-Pickup gefährlich nahe dem Restaurant. Sie könnte auch rasch Haut und Haarfarbe zu verändern, um weiter zu beobachten, aber das würde den kleinen Asiaten, der sie bediente wohl misstrauisch machen oder aber zumindest verwirren.

Scale entschied sich letztendlich nichts dergleichen zu tun, im Gegenteil, sie nahm sogar ihre Sonnebrille ab und legte die neben das Tablet auf den Tisch. Als das Hauptgericht kam, vermied sie den Kellner anzusehen udn hielt den Blick starr auf die Apotheke gegenüber gerichtet.
In Gedanken ging sie mögliche Reaktionen durch, sollte er auf sie aufmerksam werden und eigentlich wäre jede andere Option nicht denkbar, denn so, wie sie dort in der Innenstadt von inverness saß, war sie auffälliger als die Toursitengruppen.
Wenn Tylver Knight lediglich Beschwerden am bein hatte und nicht noch zuletzlich erblindet war, würde eine Konfrontation nicht ausbleiben.
Die Frage war, wie gut erinnerte sich Scale noch an Caitlynn Lydecker.


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 Betreff des Beitrags: Re: Huhn mit Erdnusssoße
BeitragVerfasst: Sonntag 11. November 2012, 12:16 
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Das metallische Klimpern von Kleingeld war nur einen Augenblick lang und ziemlich gedämpft zu vernehmen, bevor eine samtene Stimme mit einem unverwechselbaren Akzent sich von seitlich hinter ihr in Caitlynns Gehör drängte.

"Ahh, haben mich meine alten Augen also doch nicht getäuscht. Und gerade hatte ich mir noch gedacht, dass es ein viel zu schöner Abend ist, um alleine zu essen. Du hast doch sicher nichts gegen die Gesellschaft eines alten Freundes, oder, chérie?"

Die Gestalt im braunen Trenchcoat, dem unverwechselbaren schwarz-dunkelrosa Körperpanzer und den schweren, kniehohen Stiefeln schritt links an ihr vorbei, zog sich nonchalant einen Stuhl heran und ließ sich wie selbstverständlich darauf sinken. Schlug die Beine übereinander. Lehnte sich übertrieben selbstsicher zurück. Genau ihr gegenüber. Das nahm ihr einerseits ein wenig die Sicht auf die Apotheke, andererseits gab der Mann mit den braunen Haaren ihr so unerwartet mehr Deckung.

Ungewöhnliche Augen waren für Caitlynn nichts neues, und auch dieses besondere Augenpaar in Schwarz und Rot war ihr nicht unbekannt, als es sich nun direkt auf ihr Gesicht richtete. Die samtene, charmante (und hochgradig suggestive) Stimme, mit der sich der Dieb schon in ganz andere Herzen hinein- und aus scheinbar ausweglosen Situationen hinausgeredet hatte, ertönte erneut ...

"Ich würde es sehr schätzen, wenn wir einfach zusammen essen könnten und uns dabei nett unterhalten. Tu mir den Gefallen und bleib den Moment ... es wäre schade um die Einrichtung."

... und die Worte straften seinen gesamten entspannten Auftritt Lügen. Das Klimpern von Kleingeld ertönte erneut; es kam aus der linken Faust, die er nun wie beiläufig mit dem Handgelenk auf der Tischkante abstützte. Dieser Mann war einsatzbereit, in jeder Sekunde, wie man es nach einem Leben voller Gefahr und Verbrechen (und einigen gelegentlichen Heldentaten) auch kaum anders erwarten konnte.

"Oh, und versteh das nicht falsch," fügte Remy mit einem Nicken auf seine linke Hand hinzu, die sich nun öffnete und alle Münzen bis auf eine entließ. Er ließ sie über seine Finger tanzen, vor und zurück, vor und zurück. "Ist nur meine kleine Absicherung." Das darauf folgende Lächeln war, wie nicht anders zu erwarten, übertrieben charmant; der Blick jedoch blieb fest auf ihr Gesicht gerichtet und fragend.

"Also, was bringt dich zurück hierher? Du und unser Soldatenjunge mal wieder?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Huhn mit Erdnusssoße
BeitragVerfasst: Montag 12. November 2012, 00:39 
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Scale schenkte dem jungen Mann aus New Orleans ein schmales Lächeln: "Aloha Monsieur LeBeau. Warum sollte ich denn auch ihrer angenehmen Anwesenheit entfliehen, dann müsste ich ja auf meinen Hauptgang verzichten." Sie ließ es offen, ob sie damit das Huhn und die Erdnusssoße gemeint hatte.
Nach einem kurzen reflexartigen Verkrampfen, bei den ersten Worten des ihr nun gegenüber Sitzenden, hatte sie sich mittlerweile wieder entpsannt und begann mit den Stäbchen im Duftreis zu stochern.

"Du kannst das Trinkgeld ruhig wegstecken", versuchte sie die Entspanntheit auf ihn zu übertragen: " wa ssollte ich denn hier mitten unter den armen Homo Sapiens, noch dazu am hellichsten Tag anstellen?" Kokett knabberte sie ein Stückchen frittiertes Huhn von den Stäbchen.
"Was mich hierher bringt?" ihre außergewöhnlichen Augen, suchten die seinen: "Die Frage könnte ich gerne zurückstellen, war ich doch bis eben noch der Ansicht Xaviers brave Pfandfidnertruppe habe sich aus diesen gefilden der Welt wieder zurück gezogen? Ich hoffe du bist nicht mit einem Babysitter-Job beauftragt."

Ein Blick zur Apotheke gegenüber offenbahrte, dass Tyler sie noch nicht verlassen hatte.
"Was mich angeht. Der Soldatenjunge weiß noch nicht einmal, dass ich zurück in Inverness bin", irgendwie schmeckte diese Erdnuss-Reis-Pampe nicht mehr so, wie beim ersten Bissen.
"Ich habe sozusagen privat-geschäftliches abzuwickeln und würde, ob der turbolenten Vergangenheit, das Institut lieber erst einmal meiden. " Was sogar größtenteils der Wahrheit entsprach.

Sie nahm einen Schluck Gingerale und schob das Gericht ihrem Gegenüber zu: " Gegessen habe ich, unterhalten habe ich mich nun auch. Erzähl mir was über deine Ambitionen, Remy. Oder ist das ein großer Zufall, dass du hier bist?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Huhn mit Erdnusssoße
BeitragVerfasst: Montag 12. November 2012, 02:50 
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"Ich nehme an, es ist nur fair, dass ich auch ein Liedchen singe," entgegnete Remy, ohne die Münze verschwinden zu lassen. "Und da du gefragt hast: ich bin nicht für die X-Men hier. Meine 'Ambitionen' sind rein persönlicher Natur ... ah, nennen wir es einfach einen Höflichkeitsbesuch bei einem flüchtigen Bekannten, den ich schon längst erwidert haben wollte." Das Grinsen blieb in seinem Gesicht, auch wenn ein Mundwinkel einen Moment lang zynisch zuckte. Auch die Art und Weise, wie er den Namen von Xaviers Mutantengruppe betont hatte, war ungewöhnlich.

"Monsieur Knight weiss also nicht mal, dass du in der Stadt bist? Dann scheint es trotz aller Anstrengungen Wandas ja doch noch so etwas wie Zufall zu geben. Obwohl, so wie ich die scharlachrote Schönheit kenne, würde sie es bestimmt Schicksal nennen, oder Fügung. Tatsächlich war ich grad selbst auf dem Weg in ebenjene Apotheke, als ich seinen Wagen bemerkte. Mir ist nur gerade so gar nicht nach einer Unterhaltung mit ihm zumute. Doch schon laufe ich der nächsten Überraschung über den Weg - dir. Wie klein die Welt doch manchmal sein kann. Vielleicht zu klein, was meinst du?"

Noch bevor Caitlynn darauf antworten können würde, hob Remy kurz die Finger der rechten Hand. "Warte, eine Sache nur: falls du wieder vorhaben solltest, ihm das Herz zu brechen, sag es mir rechtzeitig. Ich wäre dann gern nicht mehr in diesem Land, wenn es passiert. Das letzte Mal hat mir persönlich schon gereicht."

Manchmal konnte Remy ein echtes Rätsel sein. Einerseits war er Tys Freund, seit Jahren schon und nichts hatte das trüben können. Andererseits liess sein überaus trockener Tonfall gerade keine Rückschlüsse darauf zu, ob seine Worte ernst, scherzhaft oder als tatsächlicher Vorwurf gegen Caitlynn, Tyler oder sogar beide zu deuten war.

"Aber wo du gerade davon angefangen hast: vielleicht ist es ja doch Fügung, dass wir uns hier begegnen. Eine Biologin wie du kennt sich doch sicher auch mit Reptilien aus, nehme ich an? Vielleicht können wir ja ein Geschäft machen... unter alten Freunden."


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 Betreff des Beitrags: Re: Huhn mit Erdnusssoße
BeitragVerfasst: Montag 12. November 2012, 18:33 
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Der Mann mit dem weichen Cajun-Dialekt hatte es geschafft, der Mutantin gegenüber Interesse hervor zu locken.
Auch wenn sich Scale bemühte, dies nicht so offensichtlich zu zeigen, so bekamen ihre bernsteinfarbenen Augen doch einen gewissen Glanz.

Nicht bei Xaviers Ritter der Gerechtigkeit?
Rein persönlicher Natur?
Er versuchte absichtlich Tyler Knight zu meiden? Wa skam als Nächstes?

Süffisant nippte sie an einem weiteren Schluck Gingerale und behielt den Trickspieler im Blick.
"Ich habe nicht vor Knight das Herz zu brechen. Ich hatte nicht mal vor, ihn heute zu treffen, geschwiege denn die nächste Zeit. Aber du sagst es ja selbst: die Welt ist klein udn schrumpft täglich mehr."

Sie schlug die Beine übereinander und richtete sich das Businesskostüm.
"Genug davon. Welche Art Geschäft 'unter alten Freunden' schwebt dir genau vor? Und ja, ich verstehe etwas von Reptilien. Und da snicht nur als studierte Biologin, sondern vielmehr als halbe Vertreterin dieser Gattung.
Du hast also meine volle Aufmerksamkeit, Remy"


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 Betreff des Beitrags: Re: Huhn mit Erdnusssoße
BeitragVerfasst: Montag 12. November 2012, 21:07 
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"Aaah, ausgezeichnet" kommentierte er ihre Aussage über die Reptilien. "Das erspart mir vielleicht den ein oder anderen Weg später. Aber bevor wir darüber sprechen, wie mir dein Wissen genau weiterhelfen kann, sollte ich vielleicht doch lieber nach deinem Preis fragen, n'est-ce pas? Oder besser: dir ein Angebot machen."

Das Grinsen auf dem Gesicht des Cajun wurde eine winzige Spur weniger charmant, dafür einen Hauch teuflischer. Er wurde zwar schon während seiner Kindheit 'le diable blanc' genannt, doch war dies eher auf seine ungewöhnlichen Augen bezogen, mit denen er schon geboren wurde. Was er nun an den Tag legte, war mehr oder weniger die Art von Verhalten, wie man sie bei einem Dieb erwarten konnte, der schon so lange wie er in diesem Geschäft überlebt hatte - man überlegte sich vorher, mit wem man welches Geschäft machte.

"In Anbetracht deines überaus feinen Zwirns und der Tatsache, dass du deine privaten Geschäfte ausgerechnet hier im Norden machst, anstatt irgendwo in wärmeren Gefilden, gehe ich davon aus, dass dir an einer gewissen Diskretion gelegen ist. Macht einen schon nachdenklich, weisst du... ein so schlimmer Schicksalsschlag, dass du danach ein ganzes Jahr davonlaufen musstest, und nun kehrt die Kälte hassende Echse freiwillig an den Ort zurück, an dem ihr das alles wiederfahren ist... und macht einen auf Geschäftsfrau..." Seine nicht besonders freundlichen Worte unterstrichen etwas, das man von ihm eher selten gewohnt war: er versuchte mit offenen Karten zu spielen. Er lehnte sich nun vorwärts, ihr entgegen, während er seine Lautstärke etwas absenkte.

"Weisst du, mir ist ja im Grunde egal, wessen vermeintlichen Leichnam du hier zu fleddern versuchst, den des Instituts oder den von Genethics... beide haben sicher ihren Reiz. Aber genau das bringt uns zur Diskretion zurück. Ich wette, dass das Letzte, was du gebrauchen kannst, ist ein Haufen neugieriger Schnüffler ist, die ihre Nasen in deine Angelegenheiten stecken wollen... oder schlimmer noch: Möchtegern-Superhelden, wie deinen Exfreund. Und obwohl auch ich grade heute nicht besonders heiß drauf bin, ihm über den Weg zu laufen, wird es sich früher oder später nicht vermeiden lassen, so klein wie die Welt ist. Für genau diesen Tag biete ich dir meine persönliche Diskretion an. Soweit es mich angeht, hab ich dich seit damals nicht mehr in Schottland gesehen. Mir könnte sogar einfallen, dass ich dir irgendwann vor einer Woche in Kanada über den Weg gelaufen bin, ... oder waren es die Kanaren? Ah, mein dummes altes Gedächtnis..."

Das angedeutet-teuflische Grinsen blieb, während er ihre Reaktion abwartete. Was genau er von ihr erwartete, hatte er wohlweislich noch nicht herausgerückt. Nun war sie am Zug.


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 Betreff des Beitrags: Re: Huhn mit Erdnusssoße
BeitragVerfasst: Montag 12. November 2012, 23:20 
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Sie ließ ihm seine Schlussfolgerungen über ihr Outfi, sowie die Ambitionen ihrer Rückkehr in die kalten Highlands unkommentiert und lauschte seinem 'Angebot'. Als dieses ausgesprochen war lehnte sie sich zurück und betrahctete den Mann mit dem Decknamen 'Gambit' einige Augenblicke eindringlicher.
"Verstehe ich dich richtig? Du willst meine Hilfe und im gegenzug bietest du mir lediglich an, mich nicht zu verpetzen?" Scales Mundwinkel zunkten leicht nach oben, dann kramte sie etwas Geld aus der Tasche, um ihr Essen zu bezahlen und klemmte den Schein unter ihren Teller.

"Gehen wir ein Stück?" mehr eine Aufforderung, als eine Frage, während sie das Tablet in ihre Handtasche verschwinden ließ und aufstand. "Wenn dir ebenfalls nicht daran Gelegen ist, von Tyler gesehen zu werden, sollten wir hier wohl weg, bevor er wieder aus der Apotheke kommt. Denn im Gegensatz zu mir 'machst' du ja nicht auf Geschäftsfrau und bist, um es direkt zu sagen, verdammt auffällig in deiner Aufmachung."
Der Kellner hatte inzwischen dnakend das geld eingesteckt und den Tisch frei geräumt.

"Wenn ich dein 'Angebot' schlussfolgerichtig umgekehrt betrachte, heißt das für mich: Wenn ich dir nicht helfe, läufst du zu meinem Ex udn berichtest ihm von deiner heutigen Entdeckung?" Ihre AUgen verengten sich einen Augenblick, sie schaute auf die kreisende Münze, dann wieder in Remys Gesicht. Würde er sie erpressen?
"Begleite mich ein Stück die promenade hinunter und erzähl mir, was du mit Reptilien vor hast, dann entscheid eich, inwiefenr ich dir nützlich sein will und ob der Preis angemessen ist."

Ein Blick auf die Apotheke, schätzte Scale kurz das Risiko ab, dann entschied sie erst einml ihren alten Einsatznamen gerecht zu werden und legte eine Camouflage an.
Ihr tropische Teint verblasste in europäische Blässe, um die Nase erschienen kleine Sommersprossen, während die dunklen Haare in feuriges Rot verwandelt wurden. Eine andere Frau stand vor Remy LeBeau.
"Wie du siehts, habe ich meine Auszeit genutzt und mich weiter entwickelt. Evolution, sozusagen", lächelte sie, jetzt fast schon freundlich.
"Ihm Grunde kann ich also tatschlich ziemlich lange unentdeckt bleiben, wenn ich es möchte. Überleg dir also bei unserem Spaziergang, was du mir noch so zu bieten hast. Aber primär interessiert mich doch, wofür du mich brauchst."
Legére hakte sie sich bei Remy ein und zog ihn vom Restaurant und vor allem von Tyler weg die Einkaufsstraße hinunter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Huhn mit Erdnusssoße
BeitragVerfasst: Dienstag 13. November 2012, 11:14 
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Natürlich hatte Remy sein 'Angebot' nur gemacht, um zu sehen, wie sie darauf reagieren würde. Dass Diskretion allein nicht genügen würde, war ihm bereits klar gewesen; er wollte sehen, ob sie mit einer konkreten Gegenforderung kontern würde. Eine, die vielleicht mehr über ihre eigenen Motive preisgab. Letztendlich wollte der Dieb genau wissen, worauf er sich hier mit ihr einließ.

Er stand mit ihr auf, ließ das Kleingeld liegen; die Münze in seinen Fingern war ihm genug Beschäftigungsmaterial. Leicht amüsiert zog er eine Augenbraue hoch, als er ihren Kommentar zu seinem Outfit zu hören bekam. "Was denn, gefalle ich dir etwa nicht mehr? Ich fand immer, es sagt eine Menge über mich aus. Oder wen kennst du sonst noch, der ein pinkfarbenes Kostüm mit so viel Stil tragen würde?" Selbstsicher, wie eh und je.

Von ihren Fähigkeiten zeigte sich der Cajun beeindruckt. "Respeeekt" kommentierte er ihre Verwandlung, "da hast du ganz schön was gelernt. Nicht schlecht, für einen Autodidakten. Kannst du dich in jeden verwandeln? Also auch in Männer, so wie Mystique?"

Er lauschte ihren Ausführungen und Reflektionen, und stellte fest, dass sie das Taktikspiel ebenso gut beherrschte, wie er. Eine Andeutung hier, ein scheinbar offener Blick in die Karten da, aber im Grunde hielt sie sich, genau wie er, noch bedeckt. Auf ihre Gegenfrage zum Verpetzen ging er gar nicht erst ein, das war Kinderkram. Aber irgendjemand würde den ersten Schritt machen müssen, um dieses Patt aufzubrechen.

Er tat es, während er mit ihr am Arm die Straße hinabschlenderte.

"Bon, dann sag mir, wie gut kennst du dich mit Schlangen aus? Genauer gesagt, mit Schlangengiften?"


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