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 Betreff des Beitrags: X-istence Member - Tyler Vincent Knight
BeitragVerfasst: Freitag 3. April 2009, 15:31 
Static
Static
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Vollständiger Name: Tyler Vincent Knight
Spitzname: Ty (nur Familienangehörige dürfen ihn auch mal Vince nennen)
Codename: Static

Mutation: Nukleokinese, Energiekonversion (kinetisch)
Erklärung:
Static besitzt die Fähigkeit, die Elektronen innerhalb der Atome in seinem eigenen Körper und im direkten Umfeld um sich herum zu beeinflussen und zu kontrollieren. Der Einflussradius beträgt maximal 10 Zentimeter. Er benutzt diese Fähigkeit um Ladungsverschiebungen zu erzeugen, d.h. Teile seines Körpers zu polarisieren, was zu einem nutzbaren elektrischen Ungleichgewicht führt.

Anwendungen:

1. Statische Entladung (a): ein Elektroschock variabler Stärke, der Menschen schlafen legt oder auch ins Leben zurückruft. Reichweite: Berührung bis Einflussradius.

2. Statische Entladung (b): ein Elektroschock variabler Stärke, der je nach Polarisation ein elektronisches Gerät überlädt bzw. kurzschließt. Reichweite: Berührung bis Einflussradius.

3. Statischer Elektromagnetismus: durch Ladungsverschiebung hervorgerufene Elektronenbindung auf molekularer Basis. Static kann sich an so ziemlich jede Oberfläche „kleben“, so lange er sich dabei genug konzentriert, um die Ladungsverschiebung aufrecht zu erhalten. Die Stärke der Bindung hängt von der Ladungsgröße und damit von der Konzentration ab. Reichweite: Berührung.

Achtung: Wie allgemein bekannt, strebt die Natur ja immer wieder zum niedrigstmöglichen Energieniveau, d.h. Ladungsunterschiede tendieren dazu, sich wieder auszugleichen, solange sie nicht künstlich aufrechterhalten oder isoliert werden. Static kann angesammelte Energie weder langfristig speichern noch selbst Energie erzeugen. Er nutzt nur die vorhandene Gleichverteilung der Energie und manipuliert diese. Mathematisch und physikalisch gesehen ist er immer von nahezu derselben Anzahl Atome umgeben, was ein gewisses festes Ladungspotential ergibt.

Schwächen: Alles, was das natürliche Ladungsgleichgewicht der Atmosphäre stört, also starke Elektromagneten, Hochspannungsleitungen, bestimmte Funkwellen, ionisierte Atmosphäre, starke elektrische Felder und andere ionische Störungen. Unter einer oder mehrerer der genannten Bedingungen kann Static seine Fähigkeit nur bedingt nutzen. Je nach Polarisation steht ihm so weniger oder mehr Energie zur Verfügung.

Weitere Mutationen sind bisher nicht aufgetreten. Die Leistungs- und Potentialtests bei Xavier haben ergeben, dass zwar noch latente Begabungen im Bereich der Nukleokinese vorhanden sind, diese aber aktiv gefördert und trainiert werden müssten, um sie zu nutzen. Im Grunde bezieht sich seine Mutation derzeitig nur auf Elektronen, mit dem entsprechenden Training könnte er irgendwann in der Lage sein, andere Teilchen beeinflussen.

Alter: 24
Geburtstag: 9. Mai 1981
Geburtsort: Bismarck, North Dakota, U.S.A.
Beruf: ehemaliger Soldat, Rang: Specialist, U.S. Army Special Forces


Aussehen: Ein athletischer, durchtrainierter aber schlanker, junger Mann mit durchschnittlichen Gesichtszügen und heller Haut, er ist ca. 1,95 m groß. Sein Haar trägt er relativ kurz und eher wild, selbst wenn es mit Gel fixiert zu sein scheint. Er bevorzugt funktionale Kleidung (Seitentaschen, Gürtelschlaufen, wetterfest usw.), meist dunkel oder in Militärfarben; Mode ist ihm nicht wichtig. Bisweilen vergisst er die morgendliche Rasur, was dann in einem Dreitagebart resultiert, mit dem er es aber selten länger als zwei Tage am Stück aushält.
Haarfarbe: kastanienbraun
Augenfarbe: leuchtend dunkelgrün
Besondere Kennzeichen: Seine Frisur sieht nach jedem Kräfteeinsatz anders aus als vorher. Selbst Gel scheint nicht zu helfen. Er trägt einen silbernen Ring und rechts einen silbernen Ohrring, hat aber ansonsten keine auffälligen Merkmale.

Charakter:
Ty wollte Zeit seines Lebens unabhängig sein. Es begann schon im Kindesalter mit den Erwartungen seines Vaters, denen er nicht gerecht wurde, mit den Hoffnungen, die seine Mutter in ihn setzte und dem Leistungsdruck in der Schule, dem er sich erfolgreich zu stellen vermochte. Er fand schon bald sein eigenes Weltbild, was die Verantwortung des Einzelnen im sozialen Gefüge betrifft: nur durch die eigene Perfektion kann man sich selbst als mögliche Fehlerquelle ausschließen.
Dem entgegen steht Tys jahrelange Kindheit unter Regeln und Erwartungen, von denen er sich nur zu gern befreit hätte. Hierbei war vor allem sein Vater prägend, der als Geschäftsmann immer das Motto vertrat, dass die Schwäche des Einzelnen zum Versagen der gesamten Gruppe führt.
Daraus entwickelte sich für Ty eine schon fast zwanghafte Neigung zur Eigenperfektion, gepaart mit einem gesunden Drang nach Unabhängigkeit. Ty versuchte immer wieder, sich in ein bestehendes soziales System einzufügen und die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen, doch ergaben sich hieraus aber immer wieder soziale Konflikte.
Der Brückenschlag zwischen Perfektion, Unabhängigkeit und Pflichterfüllung haben dazu geführt, dass Tyler Vincent Knight ein sehr leistungsfähiges Individuum, aber ein äußerst schlechter Teamspieler ist, da er sich nicht gern auf andere verlässt. Dies hat ihm schon mehr als einmal Ärger eingebracht.
Er fühlt sich zufrieden, wenn er eine Aufgabe erfolgreich bewältigen konnte, ohne sich dabei auf andere Personen oder deren Vorarbeit verlassen zu müssen. Es erfüllt ihn geradezu mit Stolz, wenn er seine individuelle Überlegenheit beweisen kann. Nur wenige Personen haben in Ty andere Emotionen als seinen Ehrgeiz und seine verbissene Bereitschaft zur Selbstverbesserung wahrnehmen können.
Ty hat Zeit seines Lebens Xaviers Ansprachen vom bevorstehenden Kampf zwischen Mutanten und Menschen gehört, ebenso über die Rolle der X-Men als Verteidiger der Menschheit. Er glaubt daran und versucht immer wieder einer der „Guten“ zu sein, steht sich dabei aber selbst im Weg.

Vorlieben:
Ty zieht es vor, für sich allein zu sein. Zum einen weil er sich dann nur um sich kümmern muss, zum anderen, weil dann niemand Chaos in seine Welt bringen kann. Dazu kommt unter anderem, dass er zeitlebens immer ein Einzelzimmer hatte und es auch gar nicht anders wollen würde.
Er hat nur wenige bekannte Vorlieben, aber man hat ihn Gerüchten zufolge schon von der einen oder anderen Rockband schwärmen hören.
Abneigungen:
Überzogene Autoritäten, Leute, die ihn „babysitten“ lassen ... ach ja, und das Babysitten selbst
Hobbys:
Steine aller Art (Geologie), Lenkdrachen

Freunde: keine bekannt
Familie: Derek Augustus Knight (Vater), Allison Knight, (geb. Waters, Mutter), Sarah Marie Knight (Schwester)

Geschichte:
Ty, mit bürgerlichem Namen Tyler Vincent Knight, wurde am 9. Mai 1981 in Bismarck, North Dakota geboren. Er wuchs behütet auf und war immer ein relativ guter Schüler. Trotzdem sein Vater mehrfach versuchte, ihn an Privatschulen unterzubringen, kam Ty irgendwann auch auf eine öffentliche Schule. Dann, mit dem ersten Auftreten seiner Mutation, wurde er zu Xaviers Institut abgeschoben. Er sah seine Familie für gewöhnlich nur zu den Feiertagen, also zu Thanksgiving und Weihnachten. In den ersten Jahren erhielt Ty noch Besuche von seinem Vater am Institut, wenn er in der Stadt war, aber das hat irgendwann aufgehört.
Nach der High School blieb Ty noch eine Weile am Institut, bis er sich entschieden hatte, was er mal tun wollte. Es gab einen längeren Streit deswegen mit seinem Vater, der ihn eigentlich in die Firma holen wollte, da er dachte, dass man ihm die Mutation „abtrainiert“ hätte. Ty wollte sein Leben jedoch nicht in Anzug und Krawatte verbringen. Schließlich, aus einer impulsiven Entscheidung heraus (und um seinem Vater eins auszuwischen), meldete er sich bei der U.S. Army, mit dem Ziel bei den Special Forces zu dienen. Er blieb mehrere Jahre dort und handelte sich sowohl Beförderungen als auch Disziplinarverfahren ein, bevor er unehrenhaft entlassen wurde. Grund dafür war seine mangelnde Teambereitschaft. Danach trieb sich Ty in der Welt herum, zunächst als Tourist in Australien und Asien, dann in Südamerika, wo er sich mit Gelegenheitsjobs in den größeren Städen über Wasser hielt und schließlich trampte er in die Staaten zurück. Nach einer kurzen, aber heftigen Begegnung mit seiner Familie in Bismarck, verschwand Ty um drei Monate später völlig mittellos vor Xaviers Institut wieder aufzutauchen.

Familie:
Tys Vater, Derek Augustus Knight, ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, Vorstandsmitglied eines größeren Konzerns und ständig auf Reisen in den Staaten. Er hat Tys Kindheit nur teilweise miterlebt, bevor er befördert wurde. Deswegen ist das Verhältnis zwischen beiden nicht das einfachste.
Tys Mutter Allison ist Hausfrau, hat aber kaum was zu tun, da die Familie ein Hausmädchen und einen Gärtner beschäftigt. Sie nimmt als Society-Lady mehrere soziale Funktionen in verschiedenen Hilfsorganisationen der gehobenen Gesellschaft wahr. Ansonsten kümmert sie sich um ihr zweites Kind.
Ty hat noch eine jüngere Schwester, Sarah, die schon beinahe 12 Jahre alt ist, wie sie immer wieder stolz betont. Sie wächst ebenfalls sehr behütet auf, ihr werden fast alle Wünsche erfüllt und sie ist eindeutig das Lieblingskind von Derek und Allison. Ty mag seine kleine Schwester sehr. Sie lernt ein Familienleben kennen, das er nie hatte. Sein Ärger gilt an diesem Punkt nicht ihr, sondern den Eltern, da er weiß, dass Sarah nichts dafür kann, dass sie so verwöhnt wird. Sarah ihrerseits hat ihre Position nie gegen Ty ausgenutzt, sie respektiert ihn und nimmt ihn oft in Schutz, wenn es Streit seinetwegen gibt.

Sonstiges:
Ty hat keine wirklichen Freunde, dazu war der gesellschaftliche Status seiner Familie zu hoch und seine High School liegt auch schon einige Jahre zurück. In Xaviers Institut hat er sich mit kaum jemandem verstanden, mit Ausnahme von Remy LeBeau, dessen freier und ungebundener Lebenswandel ihn immer fasziniert hat. Ty hat sich öfter außerhalb des Instituts mit dem seltsamen Dieb getroffen und die beiden schienen sich irgendwie zu verstehen. In wie weit diese Verbindung einer echten Freundschaft gleichkommt ist ungewiss. Ty besitzt neben der Spielkarte noch ein Paar von Remys alten Handschuhen, die er als Teil seiner Kampfaufmachung trägt, obwohl er sie eigentlich nicht braucht.

Ty beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Geologie und dem Bau von Lenkdrachen. Die Begeisterung für Steine aller Art hat er von seinem verstorbenen Großvater. Auf die Lenkdrachen kam er während einiger Erkundungstouren am Strand von South Carolina. Spaziergänge am Meer bieten ihm die Chance, beide Hobbys zu kombinieren.

Ty achtet sehr auf seinen Körper. Er hält sich durch gesunde Ernährung und sportliche Aktivitäten fit. Seit seiner Asienreise ist er Vegetarier. In seinem Trainingsplan stehen neben Muskelaufbau- und Ausdauertraining auch verschiedene Selbstverteidigungstechniken. Einige Grundzüge hat er beim Militär erlernt und sie später während seiner Zeit in Asien ausbauen können. Das sind zum einen Aikido als defensive Technik und Tae Kwon Do als offensive Kampfkunst.

Letzte Informationen:
Nach einem Streit mit Scott Summers beschloss Ty das Institut von Xavier erneut zu verlassen. Er hat bei seiner Entscheidung Rückendeckung von Remy LeBeau erhalten. Auf dessen Rat hin sprach Ty mit Hank McCoy. Dieser hat Ty von Inverness erzählt, woraufhin sich Ty entschloss, es dort zu versuchen. Unglücklicherweise wird ihn ausgerechnet Scott Summers auf dieser Reise begleiten.
Ty hat vor, sollte er das Institut finden, dort irgendwie unterzukommen. Er würde alles tun um dort zu bleiben und zu sich selbst zu finden. Da er aber kein abgeschlossenes Studium und neben der militärischen keine weitere Ausbildung hat, könnte es etwas schwierig werden, sich dort nützlich zu machen. Er will auf jeden Fall zu den „Guten“ gehören und sieht in Schottland eine neue Chance für sich.
Zumindest aber würde er gern endlich wieder einen Ort sein Zuhause nennen dürfen.
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 Betreff des Beitrags: Ty - Vorgeschichte
BeitragVerfasst: Freitag 3. April 2009, 15:31 
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Abschied

Zischend öffnete sich die große schwere Stahltür, Rauch und Nebelschwaden quollen aus dem dahinterliegenden Raum hervor. Vereinzelt wurde ein Husten, Stöhnen oder Jammern hörbar, das Summen von defekter Elektronik und fliegenden Funken, die sich auf der glatten stahlgrauen Oberfläche der Tür spiegelten. Ein junger Mann trat mit eiligen Schritten aus dem Nebel, gefolgt von einem zweiten.
„Verdammt, Knight, jetzt hab ich die Nase aber endgültig voll!!“ Scott Summers Augen waren hinter dem rubinroten Material seines Visors nicht zu sehen, aber seine Augenbrauen, seine Körperhaltung und seine Stimme, vor allem seine Stimme brachten seine Erregung mehr als deutlich zum Ausdruck. „Was hast du dir nur dabei gedacht?“
Der erste Mann war stehen geblieben, ohne sich umzudrehen, hatte er den Worten von Cyclops zugehört. Nun hob er den Kopf, nur ganz wenig, als wollte er sich umdrehen und ihm antworten, doch er ließ es sein und starrte wieder auf den Boden, als Summers weiterbrüllte. „Du bist eine Gefahr für das Team, Knight! Wir haben das alles schon mindestens hundert Mal besprochen, aber der einzige, der sich nicht an die Regeln hält, bist du!“ Winzige Tropfen Speichels sprühten von Summers Lippen, als er den jungen Mann mit den kastanienbraunen Haaren weiter mit Vorwürfen überhäufte.
„Schau es dir an!“ Summers Arm wies auf den Trainingsraum, wo sich der Rauch und der Nebel mittlerweile weit genug verzogen hatten und nun den Blick freigaben auf eine Gruppe Jugendlicher in dunkelblauen Uniformen. Alle waren mindestens 5 Jahre jünger als die beiden Männer. Sie lehnten aneinander, saßen oder lagen erschöpft zwischen den Resten eines riesigen mechanischen Geräts. Über ihren Köpfen schwebte der zerstörte andere Teil der Maschine. Durchtrennte Kabel hingen davon herab, sie sprühten in unregelmäßigen Abständen Funken und knisterten dabei. „Das ganze Team wäre jetzt hin, und alles nur wegen dir! Du solltest sie kommandieren! Dein Job war, sie beschützen und nicht, sie in die Falle laufen zu lassen!“ Summers holte tief Luft, zwang sich zur Ruhe und sagte dann so eisern er nur konnte: „Ich denke, du wirst noch mal von vorn anfangen müssen, im Grundlehrgang.“
Der erste Mann wirbelte herum, trat mit zwei eiligen Schritten auf Summers zu und starrte ihm ungläubig in die Augen „Was?!? Das kann unmöglich dein Ernst sein. In den Grundkurs?“ Summers blickte ihn nur stumm mit eiserner Miene an, während der erste erneut Luft holte, um sich weiter zu beschweren. „Das kannst du nicht machen. Das hast du doch gar nicht zu entscheiden! In den Grundlehrgang! Ich bin doch kein kleines Kind mehr!“
„Dann benimm dich auch nicht so!“ entgegnete Cyclops. „Deine Teammitglieder sind erwachsener als du!“
„Teammitglieder?“ echote der Angesprochene, „Das sind doch alles selbst noch fast Kinder!“ Der Kommentar brachte ihm mehrere böse Blicke von den Jugendlichen ein, doch er ignorierte sie. „Ich habe bei weitem mehr drauf als sie und du weißt es ganz genau, Summers! Schau dir die Leistungsstudien an, schau auf die Testergebnisse!“
„Ich bin mir deiner Leistungen wohl bewusst, die stehen hier aber nicht zur Debatte. Du kannst einfach nicht mit anderen zusammenarbeiten! Die Kommandoübungen haben nichts gebracht! Wir haben die Gruppenübungen schon so oft versucht und du hast bei jeder einzelnen versagt! Was war denn, als...“ Summers unterbrach sich selbst, als er merkte, wie er wieder in Rage geriet. „Okay. Gut. Du willst nicht in den Grundlehrgang. Aber du kannst dich auch nicht zusammenreißen, ja? Wir sind ein Team, Knight, und wir kämpfen gemeinsam, als Team. Und jeder hier scheint das Prinzip zu verstehen, jeder außer dir. Ich... ich denke, ich werde mit dem Professor über deine weitere Zukunft hier reden müssen.“
Als Summers sich wegdrehte, hielt der andere ihn am linken Arm fest. „Hey, das kannst du nicht...“
„Loslassen! Sofort!“ Summers Blick war für eine Millisekunde auf die Hand an seinem Arm gewandert, nun aber starrte er Knight direkt ins Gesicht. Die Finger der rechten Hand lagen am Visor und Summers eisige Stimme duldete keinen Widerspruch.
Knight ließ ihn los. „Okay, Mustersoldat, ich hab schon verstanden. Spar dir deinen Weg, ich verschwinde!“ Zorn und ohnmächtige Wut hatten Knights Stimme zu einem leisen Zischen reduziert. Nun war er es, der sich umdrehte und davon stapfte, ohne sich noch einmal umzudrehen.

Es klopfte leise an der Tür. Ty überhörte es völlig, er war noch viel zu aufgeregt und außerdem damit beschäftigt, den Inhalt seines Schrankes in eine riesige alte Sporttasche zu stopfen. Vom abgewetzten Werbelogo auf der Seite war nicht einmal mehr als ein Teil des Anfangsbuchstabe geblieben; es war wohl einmal ein D gewesen. Es klopfte erneut, lauter diesmal. „Geht weg!“ rief Ty, ohne sich stören zu lassen. Die Tür öffnete sich und das schmale hagere Gesicht von Remy LeBeau erschien im Türspalt. „Eh, mon ami, was höre ich da? Du willst wirklich abhauen?“
Ty konnte den fragenden Blick aus Gambits seltsamen rot-schwarzen Augen förmlich spüren. Er hielt einen Moment inne; sein Blick fiel auf den schwarzen Pullover in seiner Hand, der auf Brusthöhe links ein kleines rotes X eingestickt hatte. „Ja, ich denke schon. Dieses Mal gibt’s wohl kein Zurück mehr.“
Gambit betrat mit weichem Schritt das Zimmer, ungeniert trat er mit einem Fuß die offene, halb gepackte Sporttasche von der Matratze und ließ sich auf das Deckbett fallen. Die Hände hinter dem Kopf verschränkend starrte er Ty an, der sich immer noch nicht bewegt hatte. Für eine Minute herrschte Schweigen. Dann sagte Remy in seinem weichen creolischen Akzent „Ah, du wirst mir fehlen. Die Dinge hier werden ohne dich ein ganzes Stück langweiliger sein, mon ami. Aber das Leben hier ist halt nicht was für jeden.“
Ty sah ihn nun an, versuchte in seinem Blick zu erkennen, ob Remy ihn provozieren wollte, doch zu bleiben oder ob er sich einen Scherz erlaubte. Doch es war Remy, der zuerst sprach: „Hey, ist schon okay, Mann. Du brauchst ’ne Pause, das kann ich verstehen. Mir ging es auch oft genug so. Geh deinen Weg, mon ami, und finde zu dir selbst. Und wenn du der Meinung bist, dass du wiederkommen willst... Ich werde hier inzwischen mal mit einigen Leuten reden, okay?“
Mit einem Satz sprang Gambit vom Bett auf und schlenderte zur Tür. Ty drehte sich um und sah ihm hinterher. „Remy, ich weiß gar nicht was...“ Doch Gambit winkte nur ab. „Ist schon okay, mon ami. Vergiss nur den alten Gambit nicht.“ Und noch während er zur Tür hinausschlüpfte, sagte er „An deiner Stelle würde ich noch mal mit Hank McCoy reden, bevor du ganz gehst. Kann sein, dass er da ’nen Ort kennt, an dem du erst mal bleiben kannst.“ Dann fiel die Tür ins Schloss.
Ty sah wieder aufs Bett, wo Gambit eben noch gesessen hatte. Etwas Weißes fiel ihm auf, das vorher nicht da gewesen war. Als er es in die Hand nahm, erkannte er, dass es eine von Remys Karten war. Ein Joker.
Noch in derselben Nacht saß Tyler Vincent Knight im Flugzeug nach Großbritannien.

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 Betreff des Beitrags: Ty - Charakter Update 1
BeitragVerfasst: Freitag 3. April 2009, 15:32 
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1. September 2006

Tyler ist inzwischen 25 Jahre alt und seit einem Jahr Teil des X-odus Teams.

Er nimmt am Institut die Funktion des Fuhrparkverantwortlichen ein, was bedeutet, dass er für die Garage zuständig ist, sowie für die Wartung und Pflege der institutseigenen Fahrzeuge. Gleichzeitig ist er der Chauffeur des Instituts und erledigt die anfallenden Fahrten in die Stadt, z.B. für die wöchentlichen Grosseinkäufe.

Entgegen der Potentialtests hat sich bei Tyler eine Nebenmutation ausgeprägt, durch die es ihm möglich ist, die angesammelte elektrostatische Energie zu nutzen und sie durch Umwandlung in kinetische Energie zur Bewegungsverstärkung einzusetzen. Welcher langfristigen Nutzen sich daraus ziehen lässt, wird sich noch zeigen.

Tyler hat sich in seinem ersten Jahr in Schottland mit Caitlynn Lydecker angefreundet, die hier als Schulkrankenschwester und Biologielehrerin arbeitete. Ihr Verhältnis miteinander überstieg das einer normalen Freundschaft, wurde jedoch durch eine Persönlichkeitsstörung bei Caitlynn überschattet, infolge derer sie das Institut im Januar spurlos verliess. Tyler verbrachte mehrere Monate damit, sie zu suchen, kehrte aber schliesslich ohne Ergebnisse nach Inverness zurück. Seitdem erfüllt er seine Pflichten, hält sich aber weitgehend zurück.

Im Dezember zog Ty sich einen Trümmerbruch zu, der die Fingerknochen seiner rechten Hand zerschmetterte. Entgegen verschiedener Vorschläge liess Ty den Bruch natürlich heilen und hat mittlerweile seine ursprüngliche Beweglichkeit fast vollständig wiedererlangt.

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