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 Betreff des Beitrags: Re: USA-Quest (Teil 2) - Wüste
BeitragVerfasst: Montag 26. November 2012, 17:41 
Blackhaze
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Beiträge: 53
Geschlecht: weiblich
Als Tara aus dem Wagen geklettert war (verzögert, da sie die ganze Fahrt über aus dem Fenster geschaut hatte und dabei völlig in Gedanken versunken war), hatte sie erst einmal mehrmals Luft holen müssen; eine solche Hitze hatte sie noch nicht erlebt. Irland besaß gemäßigtes Klima, heiße Sommer waren eine Seltenheit -- und auch das schottische 'Exil' hatte in dieser Richtung keine Neuerung gebracht.

"Phew!" machte sie und wischte sich mit einer Hand über die Stirn, als finge sie bereits an zu schwitzen. Noch war das glücklicherweise nicht der Fall, aber: Lange wird's nicht dauern..., schoss es ihr durch den Kopf, während sie ihren Rucksack schulterte.
Nein, sie hatte keine Angst oder Zweifel bezüglich des Trips -- natürlich war es kein einfacher Wandertrip, aber Tara glaubte an den Grundsatz, dass man seine Grenzen ausloten musste. Wobei ihre eigenen Grenzen im Zweifelsfall schneller erreicht sein könnten, als ihr lieb war... Um das nach Möglichkeit zu verhindern, war ihr Gepäck vollgestopft mit haltbarer Nahrung, die ihren Energiehaushalt im Gleichgewicht halten sollte. Blieb nur zu hoffen, dass sie nicht übermäßig Gebrauch ihrer Mutation machen musste. Tägliche Nutzung war eingerechnet, dauerhafte Anwendung allerdings könnte ein Problem werden.
Wobei wir dann sicher noch ganz andere Probleme haben, wenn es so weit kommt.

Sie nahm eines der Zeltpakete in Empfang -- mit wem sie sich es später teilen würde, konnte man ja immer noch ausmachen. Als sie das Päckchen entgegen nahm, schaute sie einen Moment sehr verblüfft über das Gewicht drein, sie hatte eindeutig etwas schwereres erwartet.
Sie hatte ebenfalls einen eigenen Wasserbehälter mitgebracht, allerdings keinen wirklichen Schlauch. Das Ding war ähnlich wie der kleinere Wasserbehälter, die sie ausgeteilt bekamen, eindeutig für die dauerhafte Benutzung und das Anbringen an Kleidung oder Rucksack gedacht -- aber es fasste nur einen halben Liter und war auch schon etwas abgenutzt, also war sie froh um den etwas größeren. Den kleinen eigenen behielt sie aber dennoch bei sich -- wie Karl Tyler höflich ins Gedächtnis rief, war es besser, auf alles vorbereitet zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: USA-Quest (Teil 2) - Wüste
BeitragVerfasst: Montag 10. Dezember 2012, 22:42 
Erebus

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Mark, Erebus.. Schattenhund oder was auch immer. Manche Leute konnten wohl von Glück reden, dass Mark hier gerade mal die special Effekts für einen Gruselfilm beherrschte. (Und selbst die nicht so wirklich. Immerhin spuckte seine Gestallt bei weitem nicht das aus, was in manchen Rollenspiel unter dem Oberbegriff "Garou" laufen sollte. Naja, Life's a bitch.)

Mit fast schon Zeitlupenartigem Tempo dreht sich der Kopf und danach der Rest des Körpers in Richtung Karl und blickt ihn zuerst ausdruckslos an. Legt den Kopf schief und scheint kurzzeitig durch ihn hindurchzublicken. "Gut.", meint er dann nach einer kurzen Zeit lang nickend in der Heimatsprache der beiden, "Dann machen wir es doch einfach so."

Ob man am Ende einfach Marks Kleidung in der Wüste aufsammeln können musste oder irgendwas anderes würde sich auf Lange oder kurze Sicht eh dann zeigen. Auch wenn Fell in der Einöde da draußen wohl kaum die ideale Tagesisolierung sein würde, ab einem bestimmten Zeitpunkt konnte jemandem selbst das absolut egal sein. Und die Wasserschläuche? Naja, man würde sehen. Diese ganze Aktion hier würde eh auf lange Sicht etwas abbilden, das man so schnell nicht aus den Knochen wieder herausbekahm. Herausforderung hin oder her. Der Perfekte Ort um zum endgültigen Zyniker dieser Truppe hier zu mutieren. (Logan würde also über kurz oder lang eine würdige Vertretung in Schottland bekommen, sobald er wieder in die Staaten gehen müsste.)

Also: Mark spielte jetzt Packesel und musste sich dann auch noch einen weiteren Wasserschlauch aufladen. Nochmal ging der Rucksack von den Shcultern runter... irgendwo raus wurde sowas wie Pakcetband herausgefischt um damit Dinge noch festzubinden, die bis jetzt noch unbedacht wahren. Tja... nicht unbedingt das Praktischste Moment, aber immerhin gut zurechtimprovisiert. Und hey: Das Zeug hielt seid Jahrhudnerten die shclechten Launen von so manchem Postboten da draußen aus. Warum nicht also auch einen einfachen Trip Querfeldein?

Kurz wandert Marks Blick noch einmal in Richtung Tyler und Cathal. Hatte er irgendwas vom Gespräch bisher und den übrigen Empfehlungen mitbekommen? Ja? Nein? Egal! Karl hatte sich für erste ihm angeschlossen, Cathal könnte das ganze dann auch noch für sich entscheiden. Oder jemand anderes entschied sich für ein gemischtes Zelt. Man würde abwarten müssen, worauf diese ganze Geschichte letzten Endes dann hinauslaufen würde. Mark drehte sich wieder zu den Transportern um und stapfte auf deise zu, um das restliche Zeug zu holen.


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 Betreff des Beitrags: Re: USA-Quest (Teil 2) - Wüste
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Januar 2013, 22:34 
Ligneus
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Cathal war es fast egal, mit wem er das Zelt teilte. Fast... denn "Zweisamkeit" war er eigentlich nicht gewohnt. Auch in der Schule in einem Zimmer mit anderen schlafen war für ihn etwas neues. Aber dort ist es ja nicht so eng, wie es das in einem Zelt wäre.

Er schaute sich die Umgebung immer wiedermal an, wo man hier gerade war und suchte wohl immer etwas neues und auch wenn es auf den ersten Blick so schien als würde man in dieser Umgebung nicht viel neues entdecken, gab es doch immer wiedermal Kleinigkeiten.

Natürlich richtete er sich nebenbei weiter drauf ein, dass man wohl auch bald das erste Stück gehen wird. So verankerte er alles, was man mitnehmen musste so gut es ging, so dass sich das Gewicht dabei auch ein bisschen verteilte. Fehlt nur noch die Fahne zum rumwehen auf der dann steht 'Jetzt gehts looos jetzt gehts looos!'


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 Betreff des Beitrags: Re: USA-Quest (Teil 2) - Wüste
BeitragVerfasst: Sonntag 17. Februar 2013, 17:37 
Static
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Es dauerte nicht lang, bis Tyler alle zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände verteilt hatte. Je zwei Jungen und zwei Mädchen hatten ein Zeltpäckchen erhalten, dazu hatte jeder Teilnehmer die kleinen und großen Wasserbehälter bekommen. Das Verstauen der zusätzlichen Ausrüstung sollte nicht lange dauern, und es gab Ty die Zeit, die Erste-Hilfe-Päckchen und Satellitentelefone zwischen sich und Kitty aufzuteilen. Ganz am Ende zog er eine Landkarte und einen Kompass hervor.

"Alle bereit? Dann geht es jetzt los. Aufgabenverteilung: ich benötige zwei Personen, die uns koordinieren. Auf der Karte sind unsere Wegpunkte vermerkt, mit dem Kompass werden wir den Kurs halten. Freiwillige?"

Nachdem sich zwei Teilnehmer gefunden hatten, die sich um diese Aufgabe kümmern würden, ging Ty zum nächsten Punkt über. "Unsere geplante Route führt zu keinen Zeltplätzen oder Erholungszentren. Von daher gilt es einige Campregeln zu beachten: wir werden kein offenes Feuer benötigen, unsere Verpflegung wird aus unseren Rationen bestehen. Sollten wir doch eines machen wollen, weil sich jemand eine frisch gefangene Eidechse als kulinarische Abwechslung gönnen möchte, dann nur unter gesicherten Bedingungen. Wenn Euch also nach einem Lagerfeuer zumute ist, muss einer die Grube graben, ein weiterer die Absicherung aus Steinen bauen und noch jemand muss das Feuerholz sammeln. Ob Ihr dies wollt, liegt allein bei Euch, aber ich erwarte, dass Ihr diese Aufgaben dann selbst unter euch verteilt."

"Weiterhin werden wir täglich eine kleine Trainingseinheit abhalten. Nichts, was ihr nicht schon kennt, aber dieses Mal real, kein Danger Room. Ich erwarte keine Wunder von Euch; es sind einfach zu lösende Aufgaben, die wie immer Teamwork erfordern. Ich weiss, dass es extreme Umstände sind, mit denen wir es hier zu tun haben, aber genau deswegen gehört es zum Training dazu. Ihr müsst Eure Grenzen auch unter diesen Bedingungen kennenlernen. Für den geregelten Ablauf der Übungen wird es täglich einen Verantwortlichen geben, den ihr selbst bestimmt." Dies war etwas Neues, denn bisher waren sie stets ohne einen offiziellen Anführer ausgekommen. Es würde für die Trainees die Chance sein, herauszufinden, wer von ihnen sich diesen Handschuh zu tragen zutraute - und wer ihn auch ausfüllen konnte.

"Ihr wisst es ja eigentlich schon, aber trotzdem nochmal als letzter Hinweis: achtet darauf, wo ihr hin tretet. Es gibt hier wildes Leben und manche Tiere sind nicht ganz ungefährlich. Ich gehe davon aus, dass die Tiere im allgemeinen mehr Angst vor uns haben werden als umgekehrt. Dennoch: fasst keine noch so harmlos aussehenden Tiere an, verschließt stets Eure Zelte und prüft genau Eure Schuhe und Schlafsäcke, bevor ihr hineinsteigt. Solltet Ihr ein Zischen und Rasseln hören - ja, es gibt hier Klapperschlangen - bewahrt die Ruhe, macht keine plötzlichen hastigen Bewegungen und ruft jemanden zu Hilfe. Hat noch jemand dringende Fragen?"

Ty sah erwartungsvoll in die Runde. Sofern sich niemand mehr meldete, würde er zum Rucksack greifen und sich Karls zweiten Wasserschlauch über seinen Nacken legen. Die erste Etappe war nicht besonders weit, schließlich fing die Tour ja erst an. Ein Tag zum Eingewöhnen sozusagen.
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"I swear, that I'll never forget you..."


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 Betreff des Beitrags: Re: USA-Quest (Teil 2) - Wüste
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. März 2013, 22:40 
Ghost
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Mit einem zufriedenen Lächeln geht er ein kleines Stück, sieht sich dann in der Runde um und wischt sich kurz mit der Hand durch das Gesicht. Warm. Eine super Sache das mit der Sonne an und für sich, der Untergrund war auch nicht sandig genug das man einsinken würde...
Tylers Worte mischen sich unter die Überlegungen und kurz hebt er den Arm um aufzuzeigen, das er mit dem Kompass arbeiten wolle. Die Dinger waren unkompliziert und in der Theorie hatte er schon oft genug damit herumgetan. Das traf jetzt nicht unbedingt eine Wanderung im Feld, aber wie schwer konnte das schon sein, in einer geraden Linie zu laufen?

Fröhlich gluckst der Schlauch an Karlitos Bauch als er sich mit Kompass und Karte vertraut macht, die Landmarken einstudiert und prüfend in die Ferne schaut als könnte man da irgendwo eine kleine rote Fahne in der Luft schweben sehen. Richtig. Weil das so funktioniert.
Das Kompassgerät vor dem Gesicht schaut er schonmal ob er in der Linie in die man wohl laufen müsste, markante Punkte ausmachen kann auf die man zusteuern könnte... sonst würde es wohl einfach am Anfang zu einem Schlingerkurs kommen der sich dann auf die richtige Richtung einpendelt. Wie war das doch gleich, von der Schwierigkeit eine gerade Linie zu laufen, einfach so?

Mit wenigen Schritten macht er Boden zu Seana gut und winkt ihr mit der Karte.

"Machen wir zwei das? Wird wie Joggen im Schnee, nur ohne Wald..."

Und mit weniger Spuren die man zurücklassen würde auf dem Untergrund. Wenn sie einwilligte und man sich kurz über das weitere Vorgehen damit ausgetauscht hätte, bleiben auch keine Fragen zurück die er noch offen an Tyler richten müsste. Mit entschlossener Mine und fertig zum Abmarsch gab es dem gesagten eigentlich wenig hinzuzufügen. Die Übungen im freien Feld versprechen jetzt schon großartiges.

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Du bist etwas ganz besonderes. So einzigartig das es tausend andere auch sind. Verstehst Du warum mich das nicht interessiert? Ich bin ein Teil dieser grauen Masse, aber der Unterschied ist einfach - meine Augen sind offen.


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 Betreff des Beitrags: Re: USA-Quest (Teil 2) - Wüste
BeitragVerfasst: Freitag 15. März 2013, 11:29 
Ligneus
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Er lauschte Tyler bei seinen Erläuterungen über das, was man zu tun hatte bis zum nächsten Wegpunkt. Würde man im Hinterkopf nicht haben, dass das alles zum Training hier gehört, könnte man fast glauben, man sei auf einem Survivalurlaub. Als würde jede Gefahr, die auf einen zukommen würde eh nur gespielt sein oder gar nicht so gefährlich. Doch war das hier doch irgendwie anders. Skorpione, Schlangen, anderes Getier, alles konnte einen vergiften wenn man nicht aufpasste.

Beobachtend, wie Karl sich Kompass und Karte nahm, kam ihn nur für einen kurzen Augenblick der Gedanke, dass Karl hoffentlich auch analoge Geräte so gut bedienen konnte. Aber er glaubte doch fest daran, dass es auch ohne GPS und Google Maps klappte.

Rationen... sicherlich keine Kekse oder so dabei. Man musste an den schleimigen Brei in manchen SciFi-Serien denken, der gräuslich schmeckte, aber eben alle Nährstoffe in sich hatte. Hoffentlich wird das hier besser. Als Tyler das Gruben graben erwähnte, linste Cathal zu seinen Pranken und musste sacht schmunzeln. Okay, das wird das Kleinste aller Probleme werden. Mit etwas Zeit konnte man sich durch fast alles buddeln und der Boden hier wird wohl nicht immer aus Zement bestehen.

Einen Verantwortlichen... Cathal hielt sich ja eigentlich meist lieber im Hintergrund. Bloß nicht auffallen, wie er das bisher eigentlich meist machte. Selbst in seiner Heimat kam er nicht soo oft aus dem Elternhaus heraus, zumindest nicht, wenn jemand schaute. Vielleicht... wird sich das ja auchmal ändern. Wer weiß, was diese Reise mit sich bringen kann. Auf seine Schuhe wird er sicher gut acht geben... wenn er welche tragen würde. Fast mehr eine Art lederne Gamasche wo man zur Not auch kleine Sachen befestigen kann. Quasi das Messer aus dem Stiefelschacht holen.

Fragen hatte Cathal sonst auch keine mehr und so machte er sich mit seinem Gepäck ebenso bereit, hatte es so verteilt, dass er nicht nach vorn und nicht nach hinten vom etwaigen Gewicht gezogen wurde. Das würde auf Dauer nämlich nicht gut sein bei der Wanderung. Er schaute sich den Boden an, auf dem man laufen wird. Wo er langlaufen wird, wird ein unbedachter wohl denken, da sei eine Bestie oder so entlanggelaufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: USA-Quest (Teil 2) - Wüste
BeitragVerfasst: Sonntag 22. September 2013, 22:24 
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Da Tyler keine weiteren Fragen oder Bemerkungen mehr erhielt, richtete sich sein Blick auf Karl. "Also, Kartenmeister, weise uns den Weg," nickte er ihm freundlich zu. Den Kurs kannte er nur zu gut, schließlich hatte er ihn ja selbst angelegt. Aber es ging ja darum, dass die Trainees hier etwas lernten. Ein wenig altmodische Navigation konnte da nicht schaden, auch nicht im Zeitalter von GPS und Satellitentelefon.

Der Kurs würde sie zunächst Richtung NNO führen, direkt auf den Pinto Mountain zu, während ein fast ebenso hoher Gipfel direkt in ihrem Rücken liegen würde. Danach würde es in den nächsten Tagen Richtung ONO gehen, durch die Ausläufer des Pinto Mountain Gebirgszuges bis an ihren östlichsten Punkt. Von dort würde der Kurs sie fast schnurgerade nach Osten führen, direkt auf den Gipfel des Aqua Peak in den Coxcomb Mountains. Dieser letzte Abschnitt bedeutete die Durchquerung eines Teils des Pinto Basins, also tatsächlich ein echtes Stück Wüste, vor der letzten Klettertour. Ty war sich sicher, dass jeder der Trainees diese Herausforderung meistern könnte, zumindest bei vollen Kräften. Wie es am Ende der Tour aussah, würde er ja sehen.

Wohin Karl ging, Tyler würde folgen. Während des Marsches, dessen Tempo übrigens ebenfalls dem Koordinationsteam überlassen war, würde der ehemalige Soldat sich in der Mitte der Gruppe halten. So konnte er auf Rufe von hinten oder vorn zügig reagieren. Eigentlich hatte er sich noch etwas mit Kitty unterhalten wollen, bezüglich ihres eigenen gemeinsamen Trainingsvorhabens, aber es war nicht so wichtig, als dass es nicht noch bis zum Abend warten konnte.

Die Gruppe selbst war erstaunlich still, zumindest war von den weiblichen Teilnehmern erstaunlich wenig zu hören. 'Immerhin sind sie alle dabei. Also an Mut fehlt es ihnen ganz sicher nicht', dachte er. Er folgte den Trainees, die vor ihm durch über den staubigen und staubtrockenen Boden der Steinwüste schritten. Die Sonne schien weiter unbarmherzig über ihnen am Himmel. Bis zum Sonnenuntergang war es noch lange hin.

Still fragte er sich, wie sie wohl die Aufteilung der Trainings handhaben würden. Er selbst konnte sich verschiedene Trainees als Übungsleiter vorstellen, aber da das konkret bedeutete, dass jemand von ihnen selbst die Anordnungen für die Übungen gab, musste die Gruppe selbst herausfinden, wen sie als (zeitweiligen) Teamleiter annahm. Ob die Person diese Rolle auch wieder daheim in Schottland übernehmen würde?

Kurz blieb Tyler stehen und sah sich um. Laut der Landkarte würde man nur eine trostlose Einöde erwarten, doch in Natur bot diese herrliche Landschaft so viel mehr. Mit seinem Blick vergewisserte er sich außerdem kurz, dass alle noch da waren. Dann setzte er seinen Weg fort.
---
[Für alle, die sich selbst ein Bild machen wollen, hier der Link zur Landkarte. Ergänzung: Der Link zur Parkseite, Abschnitt 'Flora & Fauna' findet sich hier]


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 Betreff des Beitrags: Re: USA-Quest (Teil 2) - Wüste
BeitragVerfasst: Donnerstag 26. September 2013, 10:50 
Ligneus
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(ich trau mich mal, vor dem Kartenmeister zu schreiben. Meine (noch spärlichen) Angaben in dem Post können unter dem englischen Wikipedia-Artikel nachgelesen werden. Kann sich die SL - wenn nicht schon geschehen - sicher auch ein paar Tiere heraussuchen. Pflanzen gibts natürlich auch)

Noch war Cathal voller Tatendrang und so wie man ihn kannte, würde sich das wohl auch kaum ändern, ob mit Sonne oder ohne. Er hatte sich vorher über die Umgebung informiert und war einerseits froh, dass man nicht direkt durch Death Valley lief. Das wäre sicherlich um einiges schwieriger. Aber so einen Marsch trauten die Lehrer den Trainees sicherlich noch nicht zu.

Sein Blick ging in der Umgebung umher und noch konnte man hier eine ziemliche Artenvielfalt sehen. Nicht nur Pflanzen sondern auch manch Tiere konnte man vielleicht erblicken. Von Vertretern der Erdhörnchen, verschiedenen Vögeln über verschiedene Reptilienarten bis hin zu den Schlangen, von denen einige - vor allem die Klapperschlangen - doch recht giftig sein können. Allerdings vertraute er da den Leitern der Expedition, dass diese auch etwas dagegen dabei hatten. Vielleicht schaute Cathal gerade deswegen Spuren nach, die sich auf dem steinigen Grund noch schwerer taten als auf einem rein sandigen Grund. Interessant war es aber auf jeden Fall.

Er konnte es sich verkneifen, sich von der Gruppe zu entfernen beim Verfolgen einer Spur und hoffte einfach, dass man etwaige Tiere auch später nochmal traf. Jetzt eine Kamera dabei haben... allerdings Bilder gibts ja schon genug im weltweiten Netz. Er schmunzelte leicht bei dem Gedanken, dass jemand ihren Kartenmeister im Stile von "Sind wir bald da, Papa Schlumpf?" auf die Nerven gehen würde. Aber... er weiß nicht, wie die anderen ihre Kindheit denn verbracht haben.

Spuren hinterließ die Gruppe wohl auch selbst auf dem Untergrund, entweder durch Schuhe oder in Cathals Fall wohl Krallen- und leichte Schleifspuren vom schuppigen Schwanz.


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