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 Betreff des Beitrags: USA Trip - Vorbereitung: Koffer packen
BeitragVerfasst: Freitag 11. Juni 2010, 14:01 
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[So, liebe Spieler, nun könnt ihr langsam ans Kofferpacken denken und in diesem Thread alle Vorbereitungen für den Quest treffen. Denkt bitte an alles, was euer Charakter in der Wüste brauchen könnte - sofern er diesen Höllenritt mitmachen will.

Für alle anderen Mitreisenden bedeutet der Quest eine Woche Urlaub in der Nähe von New York City. Das könnt ihr gern separat ausspielen, wenn ihr es wollt, es wird dazu keinen moderierten Thread geben.

Bei Fragen, meldet euch einfach.

mfg
Ty]

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"I swear, that I'll never forget you..."


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 Betreff des Beitrags: USA Trip - Vorbereitung: Koffer packen
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. Juni 2010, 11:59 
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Nun war es also soweit - der Tag der Abreise rückte immer näher.

Es war ein logistischer Aufwand ohne Vergleich gewesen, die Besuchervisa für alle Mitfahrenden zu organisieren und ohne Miss Fraser wäre Ty damit auf jeden Fall überfordert gewesen. Besonders problematisch war es, weil fast alle Mitreisenden Mutanten waren. Und ohne die Mitwirkung von Charles Xavier, der die richtigen Leute in den US-Behörden anzusprechen wusste, wären die Formalitäten gewiss noch schwieriger geworden. Glücklicherweise war auch das erste Ziel ihrer Reise Westchester im Bundesstaat New York. Die Schwesterschule unter der Leitung von Charles würde sie zumindest in der ersten Nacht alle beherbergen und einige von ihnen, die nicht mit nach Kalifornien kamen, sogar die ganze Woche über.

Für Ty war dies aus mehreren Gründen wichtig. Einerseits wollte er den Schülern die Möglichkeit geben, den geistigen Vater ihrer Philosophie persönlich zu treffen. Und Charles Xavier hatte seither eine warme Persönlichkeit gehabt, etwas, das ihn so menschlich und herzlich machte, dass er als Person einfach nur sein Gegenüber beeindruckte. Dazu brauchte er nicht einmal seine telepathischen Fähigkeiten einzusetzen. Eventuell ergab sich die Chance, dass er mit einigen der Schüler persönlich sprach. Ty hofte darauf, denn so konnte vielleicht das vermittelt werden, was er selbst in seinen Lektionen nur in Worten präsentieren konnte; Charles könnte das Verständnis für seine Philosophie der Stellung der Mutanten in der Gesellschaft und das Selbstvertrauen der Schüler stärken.

Doch es gab weitere Gründe, die einen Besuch in Westchester nötig machten. Einer davon war nicht zuletzt der Neuzugang in der Reihe der Schüler, Kenneth. Es war mehr als wahrscheinlich, dass der Junge tatsächlich eine Mutation hatte, doch war es Ty nicht gelungen, sie zu identifizieren. Auch hier erhoffte er sich die Hilfe von Charles.

Darüber hinaus freute er sich auf ein Wiedersehen mit seinen alten Freunden, zumindest mit denen, die noch im Institut waren. Wenn das Team wieder unterwegs war, würde er nur einigen begegnen, unter anderem aber Hank McCoy, dem er eine Probe des beschädigten Shi'ar-Stahls mitbringen wollte. Vielleicht würde Hanks Analyse endlich den gesuchten Fingerzeig liefern, den Ty allein nicht gefunden hatte. Und dann war da ja auch noch Kitty...

Die Trainees unter den Mitreisenden hingegen würden auf eine neue Probe gestellt werden. Für sie würde New York nur der erste Aufenthalt sein. Auf sie kam ein Belastungstest zu, der ihnen viel abverlangen würde. Im Joshua Tree National Park in Südkalifornien würden sie eine Woche Überlebenstraining abhalten. Das es kein Zuckerschlecken werden würde, hatte er ihnen allen deutlich gemacht. Eine Steinwüste im Juli zu durchqueren, das bedeutete Entbehrung pur, mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Hitzschlag und Wassermangel. Entsprechend waren auch seine Anweisungen gewesen:

"Packt festes Schuhwerk ein und täglich frische Socken. Geht von hohen Temperaturen aus, wenn ihr eure Kleidung wählt, aber bedenkt, dass es nachts ziemlich kalt werden könnte, auch wenn wir schon fast tropisches Klima haben. Schlafsäcke werden wir euch stellen, tragen müsst ihr sie allerdings selbst. Nehmt also nicht zu viel mit. Es gibt da draussen auch keine Waschmaschinen, also geht davon aus, dass ihr eure Kleidung vielleicht mehrere Tage am Stück tragen müsst, sofern ihr nicht euren halben Kleiderschrank mitschleppt. Nehmt ausreichend Sonnenmilch mit, wir werden jede Menge Sonne abbekommen. Oh, und denkt daran, dass wir absolut keinen Abfall zurücklassen werden, auch kein noch so kleines Kaugummipapier. Wer Medikamente benötigt, sollte sich darum kümmern, dass sie in ausreichender Menge mitgenommen werden. Kopfbedeckungen sind sehr zu empfehlen; wer noch keine hat, wird eine bekommen. Noch Fragen?"

Natürlich hätte der Ausflug auch einfach irgendwo in die freie Natur gehen können. Dennoch hatte Ty seine Gründe, diesen Park zu wählen, denn im Gegensatz zur Wildnis konnte er hier jederzeit auf die Hilfe der Park Ranger hoffen, falls etwas passieren sollte. Darüber hinaus war die Gegend sorgfältig kartographiert und die meisten Gefahren waren bekannt oder abzuschätzen. Außerdem würde er selbst Vorkehrungen für eventuelle Notfälle treffen. Das beinhaltete auch, die Stationen ihrer Wanderung im Vorfeld abzusichern und für genügend Wasser zu sorgen, doch dabei würde er aller Voraussicht nach Hilfe haben.

Hilfe war auch der letzte Grund, der Ty zu diesem Ausflug veranlasst hatte. Er hatte nämlich selbst Hilfe nötig, und genau deswegen würde noch jemand die Gruppe begleiten. Vielleicht konnte er mit ihr gemeinsam eine Lösung für das Problem finden, das sich in den vergangenen Wochen immer deutlicher für ihn abgezeichnet hatte. Mutationen sind nun einmal Zeichen der Evolution, und die Evolution kannte keinen Stillstand. Auch nicht für Ty.
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 Betreff des Beitrags: Re: USA Trip - Vorbereitung: Koffer packen
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. Juni 2010, 15:26 
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Es war Wahnsinn ... jeder würde es so sehen ... doch er hatte sich dafür entschieden "erst einmal" dazubleiben. Erst einmal, jaja ... er wußte selber das das nur eine Schutzbehauptung war aber dennoch. Er wußte nicht genau was ihn hier hielt. Waren es die hübschen Mädchen? Das jedenfalls hätte ihm sein früherer Zimmernachbar unterstellt. Doch hübsche Mädchen gab es überall, wenn auch vielleicht nicht so ... seltsame. Sei es wie es sei, er hatte sich nicht nur dafür entschieden, etwas "länger" hierzubleiben, er würde auch mit in die USA reisen. Ob er mit in die Wüste fuhr? Ähm, noch vor drei Tagen hätte er nein gesagt, andererseits ... er war ein Mutant oder? Sicher war er sich immer noch nicht, aber wenn er es herausfinden wollte, dann ging dies wohl am besten unter extremen Bedingungen. Und so hatte er wie die anderen angefangen zu packen. Oder besser umzupacken. Denn irgend jemand schien einen Fehler gemacht zu haben. Denn anstatt wie vereinbart seine Sachen über den Sommer einzulagern, waren die allesamt hierher geschickt worden. Was nicht soo extrem viel war, schließlich hatte er Jahre in einem Gemeinschaftszimmer gelebt, und die Sachen seiner Familie waren in Dublin eingelagert. Und dennoch ...

Aus Irland war Ken mehrtägige Wandertouren gewohnt, so war es für ihn nicht weiter schwer zu packen. Seine Wanderschuhe mochten evtl. für die Wüste etwas zu warm sein, aber er hatte eben nur diese, and das feucht-kühle irische Wetter angepassten stabilen Schuhe. Dafür nahm er aber nur 2 Paar dicke Socken mit, die konnte er Nachts über die dünnen Socken ziehen wenn nötig, so das er nicht gar so viele brauchte. Dazu dann aber 10 Paar etwas dünnere Socken, ein Stapel ältere T-Shirts, und die paar dünenn Sweatshirts die er hatte. Die Arme musste er auf jeden Fall bedecken. Denn auch wenn er sich glücklich schätzen konnte das er die dunklen Haare seiner sephardischen Vorfahren geerbt hatte, seine Haut war dann doch leicht irisch beeinflußt und würde nicht ewig der Sonne standhalten. Dementsprechend packte er Sonnenmilch ein ... Lichtschutzfaktor 30. Viel zu viel für ihn, er brauchte in Irland eigentlich eher eine 4 bis 6, in Spanien hätte eine 10 wohl ausgereicht ... aber versuch man einmal in irland irgend etwas unter 20 zu bekommen. Und für die Wüste war die große kaum angebrochene Flasche wohl genau richtig. Wenn auch etwas schwer.

Allzu leicht war auch sein Hut nicht. Leder, aus Australien. Sein Dad hatte ihn ihm von einer Spielemesse mitgebracht. Leise seufzte er, als er an seinen Vater dachte. Er vermisste sie beide so sehr. Er schluckte, kämpfte die Tränen zurück, und versuchte sich abzulenken. Feste Jeans, zwei Stück, die waren für die Wüste, dann zwei leichtere Hosen für die Stadt. Und noch ein bisschen mehr für die Stadt wanderte in den Rucksack, aber das meiste war für die Wüste gedacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: USA Trip - Vorbereitung: Koffer packen
BeitragVerfasst: Dienstag 29. Juni 2010, 15:25 
Ghost
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Das Reiseziel war bekannt und in seinem Hinterkopf brannte der Wunsch sich mit diesem legendären mr. X mal zu unterhalten. Eine Schule vom gleichen Schlag war allein schon ob ihrer Existenz einen Besuch wert. Nachdenklich hockt Karl in seinem Zimmer und starrt auf den Monitor, schiebt mit wenigen Bewegungen seiner Hand die Informationen hin und her welche das Netz über den Zielort preis gibt. Kakteen... welche nun nicht zwingend zu den großartigeren Pflanzen der Welt gehören.
Hitze.
Reiseberichte mit lächerlichen Ausführungen über Spinnen, Skorpionen und anderem Viehzeug. Die Temperaturvorhersagen sprachen dafür das der dünne Knilch einen recht umfassenden Vorrat an Wasser brauchen würde... und es gab wenig Dinge die ihr Gewicht gleichzeitig in Litern auszudrücken vermochten. Drei pro Tag, sieben Tage, macht 21 Kilo Gepäck allein nur für das Wasser. Pro Teilnehmer wohlgemerkt, die Verpackung nicht mitgerechnet. Welche Kleidung für die Wüste vorgeschlagen war entlockte ihm dann kurz ein höhnisches Lächeln. Die Vorstellung in einem - wenngleich auch bequem aussehenden - Talar durch die Wüste zu schlendern, einem Rucksack auf dem Rücken und einem Wasserschlauch vor der Brust... warum eigentlich nicht?
Es ist ein Kleid. Und ich habe keine Ahnung wie man einen Turban bindet... das zu üben dauert ewig, mist.
Auf einer anderen Seite füllt sich derweil ein Warenkorb, für den geschickten Käufer sogar mit Angabe des Gewichts all der Dinge die sich darin befanden. Den Tee würde er zur Hälfte in NewYork zurücklassen müssen - absurderweise kostete eine Packung mit fünf Kilo weit weniger, als die kleineren Einheiten die dafür auch noch besonders verpackt und hübsch aufgemacht waren. Nutzloser Ballast in der Wüste.
Schokolade würde auch wegfallen... aber niemand konnte gegen Traubenzucker etwas haben. Ein Gürtel mit unglaublich vielen utility slots, ein Hut. Eiweißpulver das zusammen mit Kakaopulver und Wasser eine willkommene Abwechslung zum täglichen Tee werden würde den zu trinken ihn jetzt schon in den Träumen verfolgte. Wiederlich bitteres Zeug mit Sättigungseffekt und dem wundervollen Beiwerk, das Wasser nicht umkippen zu lassen im Wasserschlauch. Noch so ein Ding. Einen Wasserschlauch aus hellem Material zu finden war garnicht so einfach.
Vier T-Shirts in weiß ging da schon leichter. Leinenhosen wurden einfach bestellt in der passenden Größe und waren damit auch doppelt vorhanden. Da Bücher keine Option waren würden es Speichererweiterungen für den MP3 Player tun müssen und Batterien dazu. Ein multifunktionales Messer das er über den Postweg nach NewYork versendete, es würde mit dem Flugzeug nie durch die Kontrollen gelangen. Ein witziges halbrundes Konstrukt um einen Topf herum zum Wasser erhitzen mit Sonne, wozu sollte man einen Gaskocher mitnehmen wenn es auch einfacher gehen konnte. Und weniger sperrig, da man alles irgendwie falten konnte. Bis auf den Topf versteht sich. Wie hatte sich Tyler das Essen vorgestellt, würde die Verpflegung auf die Mitstreiter aufgeteilt werden müssen zum Transport? Da sollte am Besten noch Stauraum frei bleiben, aber der Rucksack war schon allein mit diesen Dingen zur Hälfte voll. Dazu noch der Schlafsack - ah, der konnte außen befestigt werden. Gut, also kein Problem.
Dörrfleisch! Was man nicht alles online so bestellen konnte... die Schuhe hatte er in Inverness besorgt und begonnen einzulaufen damit er die unangenehmen Überraschungen nicht erst in der Wüste erleben würde. Natürlich war er auf diesem Wege auch über die urban legend gestolpert es würde helfen in die Stiefel zu pissen um den Tragekomfort zu erhöhen... herzlichen Glückwunsch an denjenigen, der das tatsächlich versuchen würde. wiederlich.
Der Hut war ein Ding aus Bast das einem Cowboyhut ähnlich sehen sollte und minimal schwerer wie auch belastbarer sein würde als ein Strohut, der Beschreibung nach. Und natürlich hell. Wie alles außer dem Rucksack.

Es würde sich also ein Paket zur Schule in New York auf den Weg machen, Adressiert an Mr. T. Knight, z.Hdn. K. Seiffert.
Eine kurze Notiz für Tyler diesbezüglich noch in seinem Posteingang... dann wurde das Kartenmaterial geschlossen.

Na dann gehen wir mal durch die Wüste...

_________________
Du bist etwas ganz besonderes. So einzigartig das es tausend andere auch sind. Verstehst Du warum mich das nicht interessiert? Ich bin ein Teil dieser grauen Masse, aber der Unterschied ist einfach - meine Augen sind offen.


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 Betreff des Beitrags: Re: USA Trip - Vorbereitung: Koffer packen
BeitragVerfasst: Donnerstag 1. Juli 2010, 12:28 
Ligneus
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Als er von der Reise hörte, war er auch fast im gleichen Moment zwiegespalten mit seinen Gedanken. Auf der einen Seite waren die Gedanken der Ferne, neuer Orte, eines Abenteuers in der Wüste, neue Erfahrungen sammeln. Aber dann gab es auch noch die andere Seite, die, dass er niemals seinen Eltern so fern war und schon gar nicht _so_ sehr, dass er selbst bei einem Urlaub mit seinen Eltern auch nie weit weg gefahren war. Wo sollte man auch schon hingehen mit ihm? Normale Reiseunternehmen würden doch jemanden wie ihn nicht irgendwohin mitnehmen. So kannte er an sich nur den Großteil Schottlands als Urlaubsziel. Nicht, dass er Angst vor der Ferne hätte, die würde er gern besuchen. Aber sicher würde ihm stets ein flaues Gefühl verbleiben - ihm und seinen Eltern wenn sie dann oft dran denken würden, das er gerade weit weg ist.

Seine Eltern waren es auch, die er dann anrief. Nicht, dass er um Erlaubnis fragen muss bei ihnen, aber er machte sich doch schon Gedanken, was sie davon halten würden. Und wie das so bei Eltern ist, die sich Sorgen um ihr Kind machten, würden sie ihn sowohl gern als auch ungern gehen lassen. Tausende Meilen würden es sein, die einen voneinander trennten, wo es jetzt nur eine kurze Autofahrt war. Die Gedanken würden stets bei einem sein, soviel stand zumindest fest. Kaum das man sich dann doch irgendwie geeinigt hatte, dass die Reise eine gute Erfahrung für Cathal sein würde, kam natürlich gleich der nächste Akt der elterlichen Liebe: Sie würden ihn am liebsten mit einer Reisetaschenkollektion losschicken, soviel wie sie ihm denn mitgeben wollten, damit er es auch gut habe dort über dem Meer. Die normale Kleidung war da fast etwas, was man vergessen hätte. Denn Wüste bedeutete ja viel Sonne und Hitze. Sonnenmilch auf jeden Fall, denn immerhin gab es Teile an ihm, die nicht von den Schuppen bedeckt waren. Den Schuppen war die permanente Hitze aber auch kein Freund, aber sogar dafür fand man vor einiger Zeit schon Mittel und Wege. Hilfsmittel die er mit seinen Krallen benutzen konnte gab es ebenso. Cathal konnte es drehen und wenden wie er wollte, seine Eltern bestanden quasi darauf, ihm ein paar Sachen für seine Reise mitzubringen. Das würde wieder was werden, wenn sie vorbeikamen. Aber er freute sich immer, sie wiederzusehen.

Er tapste ein wenig durch das Institut während er überlegte, was er auch nicht vergessen durfte. Seinen Laptop mitnehmen klang erstmal gut, aber andererseits würde man diesen spät. in der Wüste sowieso vergessen können. Am meisten musste man wohl Mut und Selbstvertrauen mitbringen, aber davon hatte Cathal genug.


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 Betreff des Beitrags: Re: USA Trip - Vorbereitung: Koffer packen
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juli 2010, 08:09 
Blackhaze
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Natürlich hatte auch Tara ihre Eltern informiert, dass sie einige Zeit im wahrsten Sinne des Wortes außer Landes sein würde. Die Reaktion war prompt, dass ihre Eltern und ihr kleiner Bruder alles Gesparte zusammen kratzten und entschieden, einige Tage außerplanmäßig Urlaub in Inverness zu machen.
Tara hatte anfangs Mühe, ihrer Mutter klar zu machen, dass es nichts bringen würde, wenn sie zig Taschen und Rucksäcke mit sich rumschleppen würde, das ganze sei kein Abenteuerurlaub, sondern ein ernsthaftes Unterfangen, als Training gedacht.
Aber unter all dem für eine solche Unternehmung überflüssigen Zeug, das ihre Mutter von zu Hause mitgebracht hatte, fanden sich auch nützliche Sachen. Sofern Tara diese nicht bereits selbst besorgt hatte, wie Sonnenmilch mit ausreichendem Lichtschutzfaktor.

Nachdem ihre Familie wieder abgereist war, bewegte Tara sich mit einer gewissen Nachdenklichkeit durch den Tag; ihre Eltern hatten ihr dargelegt, dass sie nicht den Teufel an die Wand malen wollten, aber dass es immer sein könne, dass irgendeinem der Familie -- und vor allem Tara selbst bei ihrem "Ausflug" in die USA -- etwas passieren könnte. Weswegen sie auch den Kurztrip nach Schottland unternommen hatten. Damit man sich, für den Fall der schlimmsten Fälle, wenigstens noch einmal gesehen hatte...
Diese Gedanken machten ihr etwas zu schaffen, aber je näher der Abreisezeitpunkt rückte, desto besser gelang es ihr, diese Gedanken vorerst abzuschütteln. Beziehungsweise wichen sie einer gewissen Vorfreude und positiven Anspannung.

Sie hatte sich eine genaue Liste dessen gemacht, was sie einpacken wollte, damit sie auch nichts vergessen würde. Robuste, aber nicht zu warme Kleidung, die es auch aushalten würde, einige Tage getragen zu werden und das in höchstwahrscheinlich unwirtlicher Umgebung, inklusive 1-2 Schichten mehr für die kalten Nächte; genügend Socken und Wäsche zum wechseln; Kopfbedeckungen in Form von einem Baseball-Cap und einem fischerhut-ähnlichen Teil, festes Schuhwerk...
Ihr MP3-Player war zwar eine in der Wüste wohl eher unsinnige Bequemlichkeit -- wenn er die Temperaturen samt ihrer Schwankungen überhaupt überleben würde, aber er war ziemlich klein und außerdem gab es ja noch Hin- und (hoffentlich, wie es ihr kurz durch den Kopf schoss) Rückreise. Im Zweifelsfall würde sie einfach fragen, ob es eine Möglichkeit gäbe, das kleine Gerät für die Dauer des Wüstenausflugs irgendwo für sie aufzubewahren.
Zwei bis drei Stifte (falls einer den Geist aufgeben würde) und ihr Tagebuch mussten natürlich mit, diese würde sie sogar in die Wüste mitschleppen.

Mit einem Stift bewaffnet stand sie vor ihrem Bett, auf dem alles ausgebreitet war, was sie in ihre Reisetasche und den Rucksack packen wollte, und hakte ihre Liste ab, immer dann, wenn sie etwas eingepackt hatte.
In einer kleinen Extra-Tasche, die sie eigens aus dem Internet bestellt hatte, mit robustem Außenmaterial und mehr oder minder isolierender Innenseite, schließlich verstaute sie ihre Medikamente. Sie nahm etwa die doppelte Menge von dem mit, was sie eigentlich innerhalb der Reisedauer verbraucht hätte -- sie konnte nicht abschätzen, wieviel zusätzliche Energie ihr die Wüste abverlangen würde. Better safe than sorry.

Ganz unabhängig von der Packgeschichte und dem Besuch der Eltern, was die beiden vorherrschenden Themen in ihren Gedanken gewesen waren in den letzten Tagen, war Tara unheimlich gespannt auf das Institut von Charles Xavier. Und -- so irgendwelche, falls existierend, höheren Mächte wollten, dass ihre Neugier in diese Richtung befriedigt werden würde -- auf Charles Xavier selbst. Und auch darauf, ob sie dort auf Schüler des Instituts treffen würde. Auch wenn sie nun schon einige Jahre mit ihrer Mutation lebte und auch schon eine Weile in Inverness war, Mutanten und ihr "Alltagsleben" waren immer noch etwas... "Besonderes" für sie, noch fühlte sie sich wie in einer kleinen Welt, in der es nur eine Handvoll von ihnen gab.


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 Betreff des Beitrags: Re: USA Trip - Vorbereitung: Koffer packen
BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Juli 2010, 15:32 
Erebus

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Beiträge: 61
Geschlecht: männlich
Na toll. Ein Wüstenszenario und ein haufen Blödsinn. Mark sah sich den ganzen Kram genauer an, der seine "sieben Sachen" darstellte und versuchte aus den wenigen Habsehligkeiten irgendwas vernünftiges zusammenzupacken. Viel würde das nicht.

Wie viel Zeit sollte das noch sein? Ah ja. Irgendwie flogen ein paar abgerissene Sachen und ein zwei T-Shirts in den Rucksack, genauso wie anderen Kram, der genausowenig nach Neuwahre aussah, wie der ganze Rest. Viel würde Mark eh nicht mit transportieren können, wenn man bedachte, das sein Rucksack eh nur einer von diesen "billigen" BW-Teilen war. Schließlich hatte er zwar etwas Reservekleidung beigelegt bekommen, aber letzten Endes würde wohl doch nicht viel "Sicherheitskleidung" dabei sein. Schließlich war da irgendein Pack beisammengekommen, das so halbwegs den notwendigen Bedürfnissen entsprechen sollte. Viel war es nicht. Aber naja, er würde wohl überleben. Auch wenn er nicht wusste, wie er einen dämlichen Wasserkanister die ganze Zeit über in der Hand halten sollte.


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