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 Betreff des Beitrags: 07 Epilog: A New Beginning
BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2009, 22:32 
Chui
Chui
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[ursprünglich gepostet von TylerKnight]


Am Tor hatten sich erneut mehrere Fernsehteams eingefunden. Der Grund dafür war die Entscheidung, die Tyler in der letzten Nacht gefällt hatte. Er hatte mehrere Telefongespräche geführt, Informationen eingezogen und herausgegeben. Und er war zu dem Entschluss gekommen, dass das öffentliche Interesse momentan der beste Schutz für die so verletzliche Schule war. Außerdem hatte der Anruf am letzten Abend ihm in mehr als einer Hinsicht Mut gemacht. Nicht nur, dass es die Anmeldung einer neuen Schülerin war, es zeigte ihm vielmehr, dass die Schule als Institution für Mutanten gebraucht wurde. Mit der Unterstützung der Calman Geal würden zwar einige Geheimnisse verloren gehen, zwangsläufig, denn das frühere Niveau an Verschwiegenheit würde sich keinesfalls wiederherstellen lassen nach dem Anschlag. Deswegen hatte Tyler sich entschieden, das öffentliche Interesse zu nutzen.

Andrew McQueen erwartete ihn bereits am Tor. Natürlich war der junge Menschenrechtler über Tylers Absichten in Kenntnis gesetzt worden und er hatte sich positiv dazu geäußert. Schließlich würde auch seine Organisation von der Publicity profitieren. McQueen war allerdings nicht der einzige, der auf Tyler wartete. Chief Turner stand ebenfalls am Tor, ebenso Liam McNamara.

Aber Tyler kam nicht allein zum Tor. Neben ihm lief ein groß gewachsener Mann, der Vater der neuen Schülerin, William Paxton. Soweit Tyler es verstanden hatte, war der Herr eine Person öffentlichen Interesses mit nicht unbedeutendem Einfluss. Ty fühlte sich in seiner Gegenwart ein gelegentlich an seinen eigenen Vater erinnert. Allerdings ähnelte die neue Schülerin nicht mal annähernd seiner Schwester Sarah, so dass er dieses Gefühl schnell wieder vergessen konnte, sobald er sich das ins Gedächtnis rief.

Was nun vor ihm lag, war eine Reihe von Ankündigungen, welche an die Presse gemacht werden sollte. Tylers Aufgabe dabei war noch die kürzeste. Also trat er Punkt neun Uhr vor die Kameras und spulte die kleine Ansprache herunter, die er seit dem Morgengrauen immer wieder im Kopf durchgegangen war.

"Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte hiermit offiziell bekannt geben, dass das Inverness Institute for Gifted Youngsters trotz der tragischen Ereignisse seinen Lehrbetrieb normal weiterführen wird. Wir sehen das Geschehene als ein Zeichen dafür, dass eine Institution, die sich um die besonderen Bedürfnisse von Mutanten kümmert und sie zu produktiven Mitgliedern der Gesellschaft erzieht, gebraucht wird, jetzt mehr denn je zuvor. Wir stellen uns diesem Auftrag, weil wir an eine sichere Zukunft für Menschen und Mutanten glauben, in welcher der Gedanke der gemeinsamen Koexistenz die Triebfeder gesellschaftlicher Entwicklung ist. Wir danken an dieser Stelle den Mitgliedern der Calman Geal für ihre Unterstützung bisher und hoffen auf viele weitere Gelegenheiten zur Zusammenarbeit. Wir danken ebenfalls den Mitgliedern der Polizeibehörde von Inverness, die sich uns so schnell angenommen haben und auch weiterhin für den Schutz unserer Schule sorgen werden. Vielen Dank."

Damit trat Ty zurück und gab den Weg für die anderen Redner frei. Natürlich wollte McQueen sich als nächster ins Rampenlicht werfen, aber Ty hielt ihn zurück. Viel wichtiger war nun, dass William Paxton zu Wort kam. Und das tat er auch. Mit gelassener Miene und der Ruhe eines Profis begann er seine Ansprache.

"Meine Damen und Herren, ich werde Ihnen nicht erklären müssen, wer ich bin. Wohl aber möchte ich einige Dinge über den Grund meiner Anwesenheit sagen. Und dieser Grund hat einen Namen: Tyche, meine Tochter."

Damit trat er zur Seite und präsentierte die junge Frau für einen Moment.

"Wie sie sehen, ist meine Tochter eine Mutantin. Und ich möchte, dass sie hier zur Schule geht, weil ich diesen Menschen vertraue. Ich bin willens, ihnen meine Tochter anzuvertrauen, weil ich weiß, dass sie hier am Besten aufgehoben ist. Und weil ich davon überzeugt bin, dass man hier all ihren Bedürfnissen gerecht werden kann. Ich bin sogar so sehr davon überzeugt, dass ich diesem Institut eine Spende zukommen lassen möchte."

An diesem Punkt war Tyler überrascht, denn von einer Spende hörte er zum ersten Mal. Verwirrt trat er einen halben Schritt vor, während Mr. Paxton ihm einen Umschlag reichte.

"Der Scheck in diesem Umschlag soll beim Wiederaufbau ihrer Schule beitragen. Es ist das Mindeste, was ich tun kann, wenn ich ihnen meine Tochter anvertraue. Verstehen sie mich bitte nicht falsch, ich möchte, dass sie sie behandeln, wie jede andere Schülerin auch. Das ist keine Bestechung für ein gutes Abschlusszeugnis!"

Das Lachen des Mannes klang fast echt, das der umstehenden Reporter und Zuschauer war echt und auch Tyler lächelte, so gut er es konnte. Der Mann wusste offensichtlich, wie man mit Medien umging und er schien noch nicht fertig zu sein.

"Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um das Wort an alle Leser, Zuhörer und Zuschauer zu richten, deren Kinder oder Verwandte ebenfalls Mutanten sind. Ich selbst habe eine Weile gebraucht, um es zu verstehen: Mutationen sind Zeichen der Evolution. Sie treten in jeder Schicht auf, in jeder Bevölkerungsgruppe. Sie beschränken sich nicht auf einen Teil unserer Gesellschaft. Ich bin davon überzeugt, dass unser aller Zukunft davon abhängt, wie wir uns heute entscheiden. Ich habe mich entschieden, dieser Schule zu vertrauen und ihnen mein Kind anzuvertrauen. Ich bitte sie alle, die sie dies lesen, hören oder sehen, klug zu entscheiden."

Damit trat er zurück und nahm mit seiner Tochter an seine Seite neben Tyler Aufstellung, so als ständen sie auf einer Bühne. Ja, der Mann hatte Erfahrung mit Medien und das verriet nicht nur das Dauerlächeln auf seinem Gesicht.

Nun war endlich McQueens Stunde gekommen. Eilig stellte er sich vor die Kameras und begann seine Ansprache. Tyler hörte aber nicht so genau hin; vielmehr begann er sich zu fragen, was für Konsequenzen die Spende noch nach sich ziehen mochte. Verfolgte der Mann vielleicht eigene Ziele, die er auf diese Weise durchzusetzen hoffte? Die Ungewissheit begann an Ty zu nagen und erst die Stimme von Liam McNamara riss ihn wieder aus den Gedanken.

"Lächle weiter, Junge, du wirst gefilmt!" raunte der Polizist dicht hinter ihm und Ty lächelte.

Nachdem McQueen seine überschwängliche Ansprache damit beendete, dass man die Postanschrift der Schule auch in jedem Informationszentrum der Calman Geal erfahren konnte, trat noch Chief Turner nach vorn, um einmal mehr zu versichern, dass die Polizei von Inverness alles daran setzte, den Fall schnellstmöglich aufzuklären und die Schuldigen einer gerechten Strafe durch die Justiz zuzuführen. Darüber hinaus erklärte er, dass die Schule bis zur Aufklärung des Falls unter dem Schutz der Polizeibehörde stünde, dass sich Vorfälle wie die von vor drei Nächten nicht wiederholen könnten.

Nachdem die offiziellen Ankündigungen abgeschlossen waren, begannen die Journalisten natürlich, ihre Fragen zu stellen. McQueen nutzte die Chance, um weiterhin Propaganda für die Calman Geal und ihre Ziele zu machen, während sich Mr. Paxton samt Tyche mit Tyler aufs Gelände zurückzogen. Insbesondere Ty war froh, dass diese Aktion endlich vorbei war und er hoffte, in den nächsten Tagen keine Ansprachen mehr halten zu müssen.

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Von Katzen versteht niemand etwas, der nicht selbst eine Katze ist. - Natsume Sôseki (japanischer Dichter)


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 Betreff des Beitrags: 07 Epilog: A New Beginning - 2
BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2009, 22:36 
Chui
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[Text von TylerKnight]


Die Folgen des nächtlichen Überfalls waren für die noch übrig gebliebenen Bewohner deutlich spürbar. Nicht nur verbrachten sie die nächsten Wochen in einer rudimentären Zeltstadt auf dem Gelände, die wirklich nur die Grundbedürfnisse sicherte, auch der mediale Rummel, der jener schrecklichen Nacht folgte tat sein übriges.

Für das Inverness Institute of Gifted Youngsters gab es kein Zurück mehr. Als kommissarischer Leiter der Schule hatte sich Tyler V. Knight dafür entschieden, das Interesse der Öffentlichkeit zum Schutz der Schule einzusetzen. Dadurch gab das Institut einen entscheidenden Vorteil auf, denn nun gab es keine Möglichkeit mehr, sich hinter dem Deckmantel einer exzentrischen und elitären privaten Lehranstalt zu verbergen; jeder, der einen Fernseher oder ein Radio besaß, wusste nun genau, was für Schüler dort unterrichtet wurden.

Gleichzeitig aber bot das öffentliche Interesse der Medien und der Einsatz der Menschenrechtsgruppe Calman Geal der Schule die Chance eines ungestörten Wiederaufbaus. Mehr noch, das positiv geprägte Bild des Instituts führte eine Veränderung in der öffentlichen Meinung herbei. Wichtige Persönlichkeiten der Gesellschaft bekannten sich zum Institut, wie beispielsweise der Duke of Killmartin William Paxton, der seine Tochter Tyche kurz nach der Katastrophe am Institut anmeldete. Dieses Beispiel machte Eindruck auf die Bevölkerung der Gegend und man begegnete den Schülern mit mehr Offenheit. Einige der Verantwortlichen des Instituts, wie beispielsweise Tyler Knight oder die Schulsekretärin Eleanora Fraser wurden auch schon auf der Straße bzw. in verschiedenen Geschäften in Inverness wiedererkannt.

Der Wiederaufbau des Schulgebäudes ging relativ zügig voran, da die Arbeiten 24 h am Tag liefen. Die Inneneinrichtung der Zimmer und Flure wurde entsprechend der Wünsche der Schüler gestaltet, sofern dies möglich war. Auch personell wurde einiges restrukturiert. Pünktlich zu den herbstlichen Halbsemesterprüfungen, und nachdem klar wurde, dass von den X-Men keiner mehr dauerhaft nach Schottland würde zurückkehren können, gab Tyler den Posten als kommissarischer Leiter der Schule auf. Seitdem lief der Schulbetrieb unter den wachen Augen von Horatio McNara weiter, ein erfahrener Lehrer, der bis dahin auch selbst am Institut Unterricht gegeben hatte. Da er die nötigen Referenzen und Qualifikationen besaß und darüber hinaus sowohl die Schule als auch die Beleg- und Schülerschaft persönlich kannte, war die Wahl auf ihn gefallen. Ihm zur Seite stand unverändert Eleanora Fraser, der gute Geist der Schule.

Aber nicht nur am Gebäude, auch auf dem Gelände hatte sich einiges verändert. Gegenüber der wieder aufgebauten Garage befand sich nun, nur wenige Meter abseits der Hauptzufahrt, ein kleines Haus, in das Eleanora Fraser eingezogen war. Somit stand sie dem Institut nun fast jederzeit zur Verfügung, musste sich dafür aber auch mehr als nur einmal als das Aushängeschild der Schule hingeben, wenn es um die Integration und das Zusammenleben von Mutanten und Nichtmutanten ging.

Mit dem Ende des Wiederaufbaus begann ein Heilungsprozess anderer Art. Obwohl die Verluste der schrecklichen Nacht im September nie wirklich vergessen waren, etablierte sich eine Stimmung der Hoffnung unter den noch übrigen Schülern, die, durch die winterlichen Feiertage begünstigt, schon bald wieder Lachen durch die Flure schallen lies, anfangs noch selten, doch später schon mit mehr Selbstsicherheit.

Unter denjenigen, die aber die Zerstörung und die Verluste noch immer nicht vergessen konnten, befand sich auch Tyler. Offiziell wieder als Fuhrparkchef und Mechaniker angestellt, war der junge Amerikaner das letzte volle Mitglied eines Teams, das es nicht mehr gab. Und obwohl ihm die Rolle des Einzelkämpfers lag, war er sich bewusst, dass dies nicht ewig so würde bleiben können. In den größtenteils unbeschädigten unterirdischen Anlagen, die das Hauptquartier von X-odus dargestellt hatten war es still geworden. Nur selten regte sich hier Leben, zumindest in den ersten Monaten. Irgendwann aber war der Punkt erreicht, an dem Tyler, wie bereits nach der Katastrophe angekündigt, den Schülern die Chance gab, um im Kampf für die Gleichberechtigung und gegen diejenigen aktiv zu werde, die sie in diese Situation gebracht hatten. Jedem, der die Mutations-AG abgeschlossen, und damit soweit die Kontrolle über sich und seine Fähigkeiten erlangt hatte, um damit niemandem versehentlich schaden zu können, stand dieser neue Weg offen.

Ty eröffnete den Schülern die Möglichkeit, ein neues Team zu bilden, X-istence, das für ihre gemeinsame Existenz würde eintreten können. Nun standen den Anwärtern auch offiziell die Anlagen und Möglichkeiten des Untergeschosses zum Training unter Aufsicht zur Verfügung. Tyler hatte schon damals deutlich gemacht, dass er niemanden zum Terroristen oder Racheengel ausbilden würde und hatte sie nun nochmals darauf hingewiesen, dass sie im Training einer strengen Kontrolle unterliegen würden Er hoffte, dass sie alle genug moralisches und ethisches Verständnis hatten, um ihre Handlungen und ihre Rolle im Team und gegenüber der Gesellschaft richtig einzuschätzen.

Nun trainierte also das neue Team, X-istence, in den unterirdischen Anlagen und dem dort befindlichen Danger Room. Von ihrem ersten Einsatz waren sie allerdings noch weit entfernt, denn bislang fehlte jegliche Spur zu den Attentätern jener Nacht.


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