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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: 01 [3.9.-4.9.] Prolog: A night to remember
BeitragVerfasst: Montag 2. März 2009, 00:35 
Chui
Chui
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Registriert: 03.2009
Beiträge: 203
Geschlecht: weiblich
Voice

Allmählich werden die Nächte kühl. Noch ist das kein Grund, sich dick einzupacken bei einem Ausflug des Nachts, aber der Herbst ist im Anmarsch. Wer könnte das besser an der das Institut umgebenden Natur bemerken als Chui.

Diese Septembernacht unterscheidet kaum etwas von der letzten. Oder der gleichen Datums vom letzten Jahr. Chui kennt den Wald inzwischen, wie ihre Westentasche wäre vielleicht nicht einmal übertrieben. Sie weiß wie sich die Blätter im Wind anhören, sie kann im Funkeln der Sterne Dinge sehen die wohl allen anderen Menschen für immer verborgen bleiben, sie erschnüffelt Stunden alte Fährten... und sogar für sie gibt es das Phänomen, etwas nicht bewußt wahrzunehmen, sondern nur ein seltsames Gefühl zu haben. Etwas das sie nicht bestimmen kann, stimmt nicht. Genau dieser Gedanke kommt ihr jetzt.



Chui

Zuerst denkt sie ja, es ist irgendwas mit Angelique. Aber die hockt einen Ast unter ihr auf dem Baum und schaut zu ihr auf, mit funkelnden Augen, wie Chui selbst wohl auch, wenn sie sie dem Sternenlicht zuwendet. Angelique klettert liebend gern auf Bäume... schließlich ist zumeist ihre zweibeinige Mami in der Nähe und rettet sie wieder herunter, oder kommt zumindest bald, wenn sie in Not ist. Aber noch ist alles gut. Die weisse Samtpfotenschleicherin geht auf die unnachahmlich elegante Katzenart einen Ast entlang, bis er schon fast zu dünn erscheint, um auf einen anderen überzuspringen, und damit auch einen anderen Baum. Auch das hat sie von ihrer Mami gelernt.

Die aber zögert. Sie weiß ihre Ahnungen zu schätzen. Es kommt kaum mal vor, dass sie nichts zu bedeuten haben, und auch das heisst vielleicht nur, dass sie die Bedeutung einfach nie erkannt hat. Etwas stimmt nicht. Etwas ist nicht, wie es sein sollte? Sorgsam schaut sie sich um... hinunter auf den Boden, den sichtbaren Bereich des Waldes, die Nachbarbäume, einen nach dem anderen, hinauf zum Himmel, und wenn das nichts erbringt, wird sie die Augen schließen, lauschen und atmen... die Luft kann ihr auf mehr als eine Art viel erzählen.



Voice

Es ist kein Geruch und kein Geräusch das jenes seltsame Unbehagen hervorruft... es ist ein Schatten. Als Chui hinaufschaut, kann sie zuerst nichts erkennen, aber dann vermeint sie Bewegung wahrzunehmen. Etwas verdeckt hin und wieder kurz einige Sterne über dem Institut. Es scheint etwas Großes zu sein und hat recht ausladende, ausgebreitete Schwingen die nicht schlagen.



Chui

Oh... da ist ja tatsächlich etwas. So hoch oben? Eine Eule? Nein... die müsste mal mit den Flügeln schlagen. Das kann doch kein Flugzeug sein, oder? Wenn sie gar kein Geräusch hört... außerdem, was würde es mitten in der Nacht über dem Institut machen? Was auch immer, diese Sache ist ihr nicht geheuer... sie steht auf von dem Ast, auf dem sie gerade sitzt und klettert nach unten, nachdem sie dieses Ding einige Zeit beobachtet hat. Was jetzt? Sie sollte jemandem bescheidsagen... am besten Tyler. Ein wenig seltsam ist der Gedanke ja schon, des nachts sein Schlafzimmer aufzusuchen, aber irgendetwas geht da vor... sie täuscht sich nicht.


Voice

Es ist tatsächlich keinerlei Motorengeräusch zu hören, noch sonstige ungewöhnliche Geräusche, Gerüche oder gar Lichter wahrzunehmen. Und ja, es ist auch recht weit oben, kreist ein wenig über der Gegend, als würde es auf etwas warten, oder lauern. Das Schlafzimmer des derzeitigen Schulleiters erreicht Chui unbescholten, und kann sicher auch lautlos und ohne ihn zu wecken dort eindringen, wenn sie das will.



Chui

Ja, sie will eigentlich schon. An der Eingangstür wartet sie etwas auf Angelique, die mit ihrer Freundin den nächtlichen Ausflug abgebrochen hat und geht dann mit der ihr eigenen Lautlosigkeit die Treppen hinauf, in den zweiten Stock. Erst vor Tylers Zimmer zögert sie wieder und lauscht. Dass er schläft ist nicht zu überhören, zumindest für sie nicht. Anklopfen... das sollte sie eigentlich tun, ja. Aber vielleicht aus einer Eingebung heraus öffnet sie nur leise die Tür, huscht ins Zimmer und schließt sie wieder. Mit ihren lichtempfindlichen Augen ist es kein Problem, sich auch im Dunkeln etwas umzusehen.



Ty

Tyler schlief, tief und nicht besonders ruhig, denn er träumte. Mal wieder von Caitlynn, die ihn immer wieder aufsuchte, wenn er sich in Morpheus Reich zurückgezogen hat. Er wälzte sich mehrfach hin- und her in dieser Nacht, und auch die neue Besucherin in seinem Zimmer dürfte miterleben, wenn er unverständliche Laute von sich gebend die Lage im Bett verändert. Ansonsten aber hat er von Chuis Anwesenheit nichts mitbekommen.

Lediglich die leuchtenden Dioden seines Radioweckers starren unbeeindruckt durchs dunkle Zimmer, direkt die Beobachterin an. Und sie summen dabei kaum hörbar vor sich hin.



Chui

Natürlich geht ihr Blick dann auch zu ihm, wenn sie schon recht gut hört, wo er ist und was er tut. Träumen nämlich... und sie meint sogar, aus den eher gelallten und geflüsterten Worten den Namen herauszuhören, von derjenigen, die seine Träume wohl zum Inhalt haben. Aus einem bestimmten Grund bedrückt sie das. Sie will Tyler diesen Eimer eiskaltes Wasser und das monatelange Ringen mit dem Erfrieren, das sie durchgemacht hat, gern ersparen... aber ist diese Ungewissheit soviel besser? Und soll sie Caits Besuch verschweigen, wie sie es wollte, oder ihm die Holzhammer-Nachricht ihn betreffend sagen?

Diese Fragen lassen sie zögern, ehe sie sich darauf besinnt, weswegen sie denn eigentlich hier ist. Sie geht langsam näher zum Bett des Lehrers, und die Missverständlichkeit dieser Handlung lässt ihr wieder das Blut in den Kopf schiessen. Wenn jetzt jemand die Tür öffnet und sie sieht, wird sie aus dem Fenster springen, sich im Wald verstecken und nie wieder ins Institut zurückkehren.

Aber es kommt niemand, und so steht sie irgendwann neben Tylers Bett und muss sich den nächsten Schritt überlegen. Aufwecken, natürlich. Ähem... vielleicht wäre es aber besser, wenn sie zuerst Licht macht, damit er auch sieht, wer da in seinem Zimmer ist - und dass die leuchtenden Schlitzpupillen nicht Caitlynn gehören. Sie sucht eine Nachttischlampe und knipst sie an. Erst dann rüttelt sie ihn an der Schulter. "Tyler... Mr. Knight..." wenn sie schon in seinem Schlafzimmer weilt während er im Bett liegt, wahrt sie halt auf andere Weise ein wenig Distanz.. "wachen Sie bitte auf..."



Ty

Zunächst reagierte er nicht auf ihre Anwesenheit, oder ihre Weckversuche. Lediglich das Gemurmel stoppte. Erst beim zweiten Mal sprangen die Augen auf und er zuckte mit einem halblauten "Cait!" hoch. Nicht so weit, dass er aufrecht sass, aber dass er nicht mehr lag zeigte sich daran, dass er sich nun wieder zurücksinken liess. Einen Augenblick lang rieb er sich verschlafen die Augen, dann sah er die Schülerin an.

"Chui? Was ist los, was tust du hier? Wie spät ist es eigentlich?" Er drehte den Kopf um einen Blick auf den Radiowecker zu werfen.



Chui

Chui lässt ihn los sobald er aufschreckt und geht ein Schrittchen zurück. Cait... eigentlich sollte sie es ihm sagen. Aber das macht sie nachher. Wenn sie das berichtet hat, was ihr komisch vorkommt. "Ähm... Entschuldigung, aber... ich habe etwas.. Seltsames gesehen. Es sind noch zwei Stunden bis Sonnenaufgang." Und noch eine mehr bis der Wecker geklingelt hätte.

"Aber... da war etwas über dem Institut, wie ein sehr großer Vogel... oder ein Flugzeug, aber dafür war es zu leise." sagt sie und überlegt, ob sie es ihm zeigen soll, aber er wird kaum etwas erkennen können, er hat ja nicht ihre Augen.



Voice

In dem Moment geht das Licht aus. Chui wird davon genauso überrascht wie Tyler, denn vor allem passiert ja auch sonst nichts. Tyler hat allerdings das unbestimmte Gefühl einer Schwankung im Energiehaushalt... wie eine Welle, ein Blitz, der über ihn hinwegbrandet, aber schwach nur. Der Wecker ist im selben Moment stehengeblieben.

Padraig erwacht, denn auch er hat ein komisches Gefühl. Ein Schauer an Energie, der ihn getroffen hat, ein Zuwachs an dem, was er in seinem Körper speichern kann. Das Licht funktioniert nicht, und auch bei ihm haben laufende elektrische Geräte ihre Funktion eingestellt.

Letzteres dürfte auch der Grund sein, dass Karl etwas bemerkt. Wahrscheinlich hat er sich an das Summen seines geliebten Computers schon so gewöhnt, dass er schlechter schlafen würde, wenn das Gerät nicht läuft. Vor allem aber könnte es ihn wohl durchaus wecken, wenn es von einem Moment auf den anderen ausfällt.

Und auch Regan hat einen Grund, beunruhigt zu sein... plötzlich schreckt sie auf, aus einem Traum in dem ein Wind das ganze Institut von vorne bis hinten langsam auflöst und alle Mitschüler schreiend fliehen...



Karl Seiffert

mit einer verzögerung von wenigen millisekunden spricht die batterie der eingebauten USV im bleigehäuse an. das geräusch verändert sich schlagartig und aus dem gehäuse dringt ein deutlicher warnton welcher dem anwender signalisieren soll: Jetzt musst du schnell deine anwendungen schließen und alles speichern!!
irritiert und mit einem etwas verschwommenen blickfeld richtet karl sich auf und sieht planlos auf den aufflimmernden monitor, welcher nach der kurzen aufwärmzeit sein fahles licht in den raum spuckt. die statusanzeige erscheint dort sehr ungefragt und informiert karl darüber wie der momentane stand der dinge ist.
netzwerkverbindung: ausgefallen. (gegenstelle nicht erreichbar?)
externes modem: ausgefallen. (gerät antwortet nicht auf steuersignale)
bluetooth MP3 Player: inaktiv. (gerät inaktiv)
USV: 80& Kapazität.
Geschätzte Restlaufzeit: 25 Minuten.

mit einem ärgerlichen geräusch krabbelt er aus dem bett und beginnt mit dem shutdownprozedere für seine maschine, speichert die daten der bildextrapolarisierung mit denen er gerade arbeitet. vom downloadtool mal zu schweigen, aber das ist eh nicht am lokalen netzwerk. während die maschine also mit einem leisen summen, dann mit leisem knacken und knistern die tatsache bekundet das sie einschläft und offline geht lauscht er in die wohl zu erwartende stille des instituts. ob wohl alle am schlafen waren?



Voice

Zumindest gibt es (noch) keine andere Mutmaßungen nahelegenden Geräusche im Institut. Es ist alles ruhig, soweit Karl das hören kann.



Karl Seiffert

erst als alles im raum still wird, ist er wirklich zufrieden. die stecker werden gezogen und das warngeräusch der USV verstummt. hoffentlich war niemand von dem leisen quäkenden geräusch wach geworden so wie er... nun wie auch immer. persönlich riss ihn das nicht so mit, darum legt er sich wieder ins bett und starrt an die decke. mit einem aufkommenden schmunzeln auf den lippen...

und so schließen sich die augen und sein geist fährt aus dem körper zurück. die reglose hülle zurücklassend, atmend und komatös, erhebt sich sein geist auf unsichtbaren flügeln und rast in gedankenschnelle durch das institut an einige eckpunkte. fronteingang zum beispiel. von dort aus wie der geölte blitz durch die wand über das äußere gelände... und von dort wieder hinein ins gebäude, zu sehen wer hier noch wach war und was mögliherweise passierte wenn überhaupt. immer bereit an einem punkt stehenzubleiben wenn etwas nicht so war wie er es gewohnt war. das die welt für ihn monochrom war und nur durch lebende und ihre energie farblich zerrissen wurde war hier sicherlich noch der beste anhaltspunkt für seltsamkeiten...



Regan

Regan schreckte aus dem Schlaf auf. Sie hatte sich nach der abendlichen Erbrecherei wieder bestens erholt. Bis sie einschlief. Sie war blass, nur ihre Wangen waren errötet als ihre schlanken Finger hastig nach dem Lichtschalter ihrer Nachttischlampe suchten. Sie wusste ganz genau, dass das eben kein gewöhnlicher Traum war, so wie ihn andere Jugendliche in ihren Nächten hatten. Es war wie kein Albtraum, sondern eine furchterregende und vor allem alarmierende Vision, die sie mittlerweile von gewöhnlichen Träumen zu trennen wusste. Sie war nicht schweißgebadet obwohl ihr Puls raste.

Es würde passieren. Wahrscheinlich...aber wann?

Noch während sie sich diese Frage stellte und darüber nachdachte ob es reichen würde die Lehrer erst am nächsten Morgen zu benachrichtigen, zog sie sich hastig an.

Ihre Hand umschloss fest den Griff der Tür, als sie einen letzten Moment zögerte bevor sie sie öffnete und auf den Gang hinaustrat, der hoffentlich erleuchtet war.

Orientieren...

"Wo waren die verdammten Lehrerzimmer?" , fragte sich das Mädchen während es sich entschlossen und verunsichert zugleich auf den Weg durch die stummen Flure des Instituts machte.



Padraig

Aus einem eher angenehm zu nennenden Traum geweckt zu werden erfreut wohl niemanden. Padraig wollte am liebsten wieder zurück in die Arme der jungen Dame, von der er gerade geträumt hatte, aber etwas hielt ihn davon ab. In seinem Körper spürte er das Knistern, welches sich oft aus unerwarteten Spannungsfeldern ergeben hatte. Der Funkwecker neben ihm leuchtete nicht und auch als er versuchte seine Nachttischlampe anzumachen, blieb diese dunkel. Was war hier los? Hatte das Institut nicht einen eigenen Generator, der bei einem öffentlichen Stromausfall das Funktionieren aller hochtechnischen Geräte ermöglichen sollte? Wieso hatten sie hier also keinen Strom? Und warum konnte er in sich einen erhöhten Elektrizitätspegel feststellen? Hing wahrscheinlich irgendwie miteinander zusammen. Konnte es vielleicht sein, dass er im Schlaf die Kontrolle über seine Gabe verloren hatte und nun den ganzen Strom des Instituts absorbiert hatte? Nein, wenn er stärker nachspürte, dann hatte er nicht genügend Energie intus, damit das zutraf. Und er hatte auch keine thermischen oder kinetischen Emissionen gehabt, denn es roch nicht verbrannt und auch sonst wirkte sein Zimmer immer noch unverändert. Schnell zog er im Dunkeln seine Hose und ein T-Shirt an, suchte noch schnell nach seiner Taschenlampe und begab sich dann nach unten in Richtung der Subs um zu schauen, was die Scans ihm sagten.
~Tyler, bist Du wach? Hast Du das auch gerade mitbekommen?~



Regan

Regan tastete sich im Dunkeln durch den Flur, zu Beginn hatte sie noch lauter spanische Flüche ausgespuckt, doch langsammerkte sie dass es sinnlos war. Ihr Orientierungssinn glich dem eines halben Knäckebrots, im Hellen. Doch im Dunkel des schlafenden Instituts hatte sie sich völlig verlaufen.

Sie hatte nur kurz ein Licht flackern sehen und als sie misstrauisch um die Ecke bog krachte sie in Padraig hinein, seine langen vom Schlaf verwuschelten Haare halfen nicht den Schock für Regan geringer ausfallen zu lassen.

Sie schrie laut auf.

"Aaaaah!",erklang ihre Stimme einige Oktaven höher und mehr heiser als sonst.



Padraig

Regan schaffte es nicth einmal mehr als einen leisen Japser vorzubringen ehe Pad ihr den Mund zuhielt. Er hatte ihre tapsenden Schritte schon gehört, ehe sie um die Ecke gebogen war und sein Griff hatte dei option zwischen zwei Handlungen geboten. Die eine, welche er auch nun nutzte, war, seinem gegenüber den Mund zu zu halten um etwaige Eindringlinge nicht zu warnen, dass jemand ihr Eindringen bemerkt hatte. Die andere hätte für Regan wohl das Ende ihres ncoh sehr jungen Lebens bedeutet. Nur Sekundenbruchteile waren nötig gewesen, dass Pad sich entschied. Regan konnte von daher seiner militärischen Ausbildugn danken, die allerdings gleichzeitig auch erst diese Gefahrensituation für sie hervorgerufen hatte.
"Psst, nicht schreien, ich bin es nur." Wobei er sich nicht sicher war, ob es für eine Schülerin nicht auch erschreckend sein musste, mitten in der Nacht auf einen ihrer lehrer zu treffen. "Was machst Du heir um diese zeit draußen auf dem Flur? Soltlest Du nicht im Bett liegen?"



Regan

Die Tatsache dass sie diesen Lehrer noch nie gesehen hatte ließ sie nicht weniger panisch sein, nur wäre ein Eindringling, sprich ein Feind, wohl bewaffnet und hätte anders auf sie reagiert. Dennoch, der Gedanke kam zu spät, Regan hatte ihn schon in die Hand gebissen.

Nun da sie mehr und mehr die Ahnung beschlich dass Pad keiner von den Bösen war, drang ihr Schamesröte ins Gesicht. Fuck..?

"Ich habe etwas gesehen.", sagte sie leise flüsternd, jedoch schien sie nicht gewillt zu sein noch mehr zu sagen. Nicht hier zumindest.

"Wo ist Mr. Knight?", stellte sie eine Frage die um eine solche Uhrzeit fast rhetorisch klang.



Padraig

Padraig hatte sich bisher bei allen offiziellen Anlässen im Hintergrund gehalten, so wie er es auch sonst am liebsten tat. Er war hier Lehrer und er würde auch für die Schüler da sein, wenn es nötig war, aber das bedeutete nicht, dass er seine alte Angewohnheit aufgab, lieber im Verborgenen zu agieren.

Das ihn Regan in die Hand biß, war eine Reaktion, die er eigentliche rwartet hatte, so dass er nicht einmal den Mund verzog und den Schmerz geräuschlos hinnahm.
"Mr. Knight ist wohl mit Sicherheit in seinem Zimmer udn wahrscheinlich auch in seinem Bett, wo Du auch sein soltest.... ähh, ich meine Du solltest auch in Deinem Bett sein, nicht in seinem natürlich." Mist, immer wieder diese doppeldeutigen Aussagen, die man so harmlos von sich gab. "Was hast Du gesehen? Ich werde mich darum kümmern."



Regan

Regan sah ihn misstrauisch an, als er die Doppeldeutigkeit von sich gab huschte ein Anflug von einem Lächeln über ihr Gesicht, dann verhärteten sich die Züge wieder.

"Ich, würde gern mit Mr. Knight persönlich sprechen...bitte", fügte sie dann hinzu.

Sie kannte den Mann der da vor ihr stand nicht, sie kannte auch Tyler, den Vertretungslehrer nicht wirklich. Aber immerhin konnte sie dort ein Gesicht zu einem Namen hinzufügen. Sie hatte keine Lust mit ihm zu streiten und spekulierte darauf dass er ihrem Wunsch gewähren würde, doch wie sollte sie ihm die Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit klar machen?

"Ich würde er nicht verlangen, wenn es nicht wirklich wichtig wäre!", dabei nickte sie bekräftigend mit ernstem Gesichtsausdruck.

Und eigentlich wollte sie noch viel mehr als das, es war keine Neugierde die in ihr danach rief zu erfahren, was es war dass sie in ihrer Vision gesehen hatte. Es war die pure Angst, dieselbe die sie jetzt auch so ruhig bleiben lies. Wenn man von dem Schrei eben absieht.

Sie atmete tief durch. Eine Traumvision war die angenehmste Art einen Einblick in zukünftiges Geschehen zu erlangen. Sie war weniger Kraftraubend. Doch sie verschwamm schneller wenn sie sich nicht darauf besann und konzentrierte die Bilder vor ihrem geistigen Auge immer wieder abzurufen.

Eben jene Tatsache lies sie streng dreinblicken.



Ty

Tja, wo war Tyler nur, und warum antwortete er nicht auf Padraigs Ruf? Nun, zum einen hatte er keines dieser Implantate, weswegen er den Kommunikationsversuch nicht mitbekam. Sein Aufenthaltsort hingegen änderte sich gerade, vom Bett zum Kleiderstapel im Zimmer, wo er sich nun im Dunkeln seine Sachen zusammensuchte. Per Tastsinn, so lange es kein Licht gab.

"Wie lange ist das her?" fragte er Chui, während er sich in WIndeseile seine Hosen anzog und in die Armyboots stieg und auf ihre Antwort wartete. Der Bericht der Schülerin und der plötzliche Stromausfall machten ihn mehr als misstrauisch. Ausserdem meldete sein sechster Sinn, dass dies kein gewöhnlicher Stromausfall war; die Ladungsschwankung davor war zu verräterisch gewesen. Und dank seiner Zeit bei der Army wußte er, was elektronische Kriegsführung war. Dazu am die Tatsache, dass es vor nicht ganz 24 Stunden in New York einen ernsthaften Zwischenfall gegeben hatte.

Schliesslich griff er seine Jacke und schob das Katzenmädchen vor sich her auf den Flur. Er musste Pad finden, so schnell wie möglich.

"Geh bitte nach unten in den zweiten Stock," wies Ty die Schülerin an. "Ich komme so schnell wie möglich zu dir. Falls du aber irgendetwas ungewöhnliches bemerken solltest, weck deine Mitschüler und bring sie zu den Fluchtwegen. Sammelt euch in der Küche oder im Wintergarten, falls die Ausgänge noch verschlossen sein sollten. Sobald sie offen sind, weisst du, was du und die anderen älteren Schüler zu tun haben."

Damit schickte er Chui los, während er sich selbst im Laufschritt in Bewegung setzte, den Flur des Dachgeschosses entlang, in Richtung von Padraigs Zimmer.



Voice

In den Zimmern, durch die Karls Geist flitzt, sind nur die diffusen Farben von Menschen im Dämmerzustand des Schlafes festzustellen, oder farbliche Feuerwerke von Träumen, aber in größtenteils unbewegten Körpern. Der Haupteingang ist so verlassen wie er um diese Zeit sein sollte, das Erdgeschoss ebenfalls... keine wache Seele hält sich dort auf. Eine wahre Offenbarung aber ergibt sich beim malerischen Blick auf den monochromen See... Dutzende von Farbpunkten, es können auf den ersten Blick gar nicht alle gezählt werden, die diesen umrunden und auf das Institut zuhalten. Sie zeigen gerade die Tendenz, sich in zwei Gruppen aufzuteilen... um das Institut einzukreisen?

Da es Regan wohl über die Treppe in der Gebäudemitte in den zweiten Stock geschafft hat (wo sie ja von der Führung her noch die Schlafzimmer einiger Lehrer wissen sollte), dürfte Tyler nicht lange brauchen, bis er auf die beiden trifft.



Chui

"Noch nicht lange, ein paar Minuten, ich war im Wald und bin gleich hergekommen." antwortet Chui erst und dreht sich weg, als Tyler sich anzieht... schließlich würde sie das auch ohne Licht recht gut sehen. Auch wenn es da nichts gibt, was sie nicht schonmal... ähem, nein, diese Gedanken sind jetzt wirklich fehl am Platz.

"Glaubst du, es ist ein Angriff?" fragt sie schließlich, doch schon etwas beunruhigt. Die beiden Ereignisse verknüpfen sich wohl auch in ihren Gedanken gerade. Als sie aus dem Zimmer geschoben wird, sträubt sie sich nicht sondern hört sich an was Tyler ihr an Anweisungen gibt. Er rechnet also wirklich damit, dass es ernst wird. Dass sie sich gerade im zweiten Stock befinden, erwähnt sie nicht, er meint wohl den ersten. Sie nickt, wird sich bewusst dass er das nicht sieht und sagt: "Okay."

Sie sieht wo er hingeht und hört nun auch die Stimmen. "Padraig und Regan." sagt sie noch verwundert. Er wird sie wohl auch bald hören. Dann eilt sie die Treppe hinunter in den ersten Stock, wo wohl noch alle anderen ahnungslos sind. Aber was soll sie jetzt tun? Wenn noch etwas ungewöhnliches passiert... vielleicht sollte sie einfach mal aus dem Fenster schauen und versuchen, da etwas Ungewöhnliches zu finden.



Padraig

Ok, sie wollte es ihm also nicht sagen. Das war natürlich dumm, aber er konnte es ihr nicht verübeln. Immerhin war Tyler ihnen ja als kommissarischer Schulleiter vorgestellt worden. Und er hatte beim Abendessen diese Ansprache gehalten. Wohingegen er sich zurückgehalten hatte und die Sek I Schüler noch gar nicht im Unterricht gehabt hatte. "Ist gut, ich werde Dich zu Mr. Knight begleiten." Aber hoffentlich ist es dann nicht zu spät um noch aktiv etwas zu unternehmen. Seine Gedanken behielt er bei sich. Als er sich aber gerade wieder darüber wunderte, dass Tyler ihm nicht geantwortet hatte, erinnerte er sich, dass jeneer ihm mal gesagt hatte, dass er sich keinen ComLink hatte einsetzen lassen. Warum er sich dagegen gesträubt hatte, konnte er ihm nicht sagen, es war halt so. Und jetzt konnte er sich darüber nur ein wenig ärgern. Ohne noch länger zu warten ging er mit ihr die Treppe wieder hoch und sah dabei Chui an sich vorbeihetzen. Was hatte Chui hier oben zu suchen? Calum war doch gar nicht mehr hier, aber vielelicht hatte sie ja auch was mitbekommen und wa schon bei Tyler gewesen. Immerhin wusste jeder,d er schon länger hier im Institut war, dass das Katzentier oft nachts draußen unterwegs war. VOr Tys Zimmer zögerte er kurz, dann klopfte er leise an.



Regan

Da Tyler schon über den Flur unterwegs war trafen die beiden ihn wohl noch bevor Padraig eine Möglichkeit gehabt hätte an dessen Tür zu klopfen.

Ohne Umschweifen trat sie einen Schritt vor und sprach ohne ihm Möglichkeit für Fragen zu geben, etwa solche die sich mit ihrem nächtlichen Herumirren befassten

"Ich habe etwas furchtbares gesehen", dabei betonte sie gesehen so, dass jeder der von ihrer Mutation wusste, direkt begreifen würde wovon sie sprach.

Das unwohle Gefühl dass sie bereits übermannt hatte, war keine visionäre Ahnung, sondern viel mehr die Atmosphäre die sich hier verbreitete.

"Das Institut wird angegriffen.", und obwohl sie bisher nur wenige Angriffe von Mutanten gesehen hatte, wusste sie, dass der Wind der das alte Gebäude in ihrem Traum vertilgt hatte, zu keiner auch nur erdenklichen Naturkatastrophe zählte.

"Es wird vollkommen zerstört, vollkommen...", wiederholte sie noch leiser als sie sowieso schon sprach.



Ty

Als wäre es nicht schon Überraschung genug gewesen, mitten im Dunkeln auf zwei Personen zu treffen, da sprach die weibliche der beiden Stimmen plötzlich von einer vollkommenen Zerstörung des Gebäudes. Wenn er den Akzent richtig einordnete, war das die Spanierin, Regan. Was verdammt nochmal hatte sie hier...

"Wow, langsam. Was hast du gesehen, und wo? Und wie lange ist das her?"

Pad hatte glücklicherweise eine Taschenlampe. Wenigstens eine Lichtquelle in diesem Chaos hier.

"Erzähls mir, ganz von vorn."



Regan

Regan seufzte leise. Dann begann sie ihm von Ihrem Traum zu erzählen.

"Ich hatte eben eine Vision, davon dass eine Art Wind das gesamte Gebäude umhüllt und niederreißt. Die Schüler sind schreiend geflohen. Mehr habe ich nicht gesehen. Wanne s passieren wird kann ich nicht genau sagen. Ich weiß nur dass es bald sein wird, sehr bald sogar...", dabei sah sie sich um. Die Zeichen standen schlecht. Es lag Gefahr in der Luft.

"Sie sollten sich beeilen herauszufinden wer das verursacht und wie es zu verhindern ist. Denn meine Visionen zeigen mir nur eine Möglichkeit, kein unbedingtes Geschehen", sie sah Tyler an, hatte schon überlegt ob sie sich direkt umdrehen sollte und auf ihr Zimmer oder wohl eher die anderen Schüler wecken und mit ihnen gemeinsam die Fluchtwege aufsuchen sollte.

"Es könnte auch erst in Monaten geschehen....aber das ist sehr unwahrscheinlich, denn die Intensität meiner Vision...", dies sprach sie fast zärtlich aus.

"..war enorm. Die Schüler sollten besser sofort evakuiert werden...", fügte sie hinzu, auch wenn sie hier nicht das Sagen hatte, fand sie es wichtig das zu erwähnen. Sie hatte es schon oft erlebt, dass ihre Vorhersagen nicht ernst genommen wurden. Und dies war keine Situation in der so etwas erneut geschehen sollte. Es hatte in der Vergangenheit schon Vielen eine Menge dafür eingebüßt.



Ty

Ganz so bildlich wie Regan nahm Ty ihre Aussage dann doch nicht. Der Wind konnte für eine Menge verschiedener Dinge stehen. Allerdings war der Ausgang ihres Traums erschreckend genug.

Auf ihren Vorschlag hingegen regierte Ty mit Skepsis. Natürlich war es einfach, alle Kinder aus dem Gebäude zu schaffen, aber bisher hatte es lediglich irgendeine Form von elektrischem Sturm oder ähnlichem gegeben, wahrscheinlich eine Art elektromagnetischem Impuls, wie ihn auch die Special Forces für die elektronische Kriegsführung benutzten. Wenn es nun die Absicht war, alle nach draußen zu treiben, wo sie bereits mit offenen Armen empfangen wurden?

"Okay, Regan, geh bitte wieder zurück in dein Zimmer und warte, bis du von uns hörst. Wir werden uns darum kümmern."

Nun wurde es Zeit für den Kriegsrat mit Pad. Ty wartete noch, bis Regan verschwunden war, dann teilte er dem Iren seine Gedanken mit - auch die über die Falle, die er vermutete.

"Ich will die Kinder nicht rausbringen, so lange sie hier drin noch sicher sind. Ich finde die Situation sehr beunruhigend, aber so lange ich nicht sagen kann, was uns erwartet oder von wo..."

Er sah den anderen erwartungsvoll an.



Padraig

Padraig hatte den beiden still zugehört. Was sollte er auch groß anderes tun? Doch als Regan dann wieder zurück in ihr Zimmer gegangen war, zumindest hoffte er das, und sich Ty an ihn wandte, war er vollkommen präsent. "Du ahst durchaus Recht, Tyler, die Kinder ins Freie zu bringen, wo sie viel gefährdeter sein könnten ist nicht die erste Wahl. Aber wir könnten sie in den Subs unterbringen, wo sie zur Not schnell ins Freie kommen können, während wir uns um usnere möglichen Eindringlinge kümmern sollten. Am Besten schicken wir die Schüler, die schon länger hier sind los, damit sie sich um die Neuankömmlinge kümmern."



Regan

Regan sah Ty erst erstaunt, dann skeptisch an.

"Das ist doch nicht ihr ernst? Sie glauben doch nicht dass ich jetzt dahin zurück gehe und Däumchen drehe. estoy asustado y sé que qué va a suceder y no moriré", fluchte sie.

"Das ist doch Irrsinn!", sie sprach mittlerweile laut.

"Sie sollten die Schüler immerhin schon mal wecken damit im Ernstfall sofort gehandelt werden kann!", Regan war wütend und einen Schritt näher an Tyler heran getreten. Sie wusste ganz genau was er jetzt sagen würde, und wie er ihr Verhalten interpretieren würde. Und das machte sie noch wütender. Sie war Spanierin es lag ihr also im Blut aufbrausend zu sein.

"Ich setze mich doch nicht in mein Zimmer und warte auf den Tod!...qué cogida", setzte sie nach.



Ty

Regans Rückzug war nur von kurzer Dauer gewesen, wie es schien, und den Flüchen nach hatte sie Padraig und ihn noch reden gehört. Aber das, was sie sagte hatte Hand und Fuss. Ty selbst hatte eine ähnliche Idee gehabt, da musste ihn die kleine Spanierin nicht erst drauf bringen.

"Na schön, wenn du unbedingt etwas tun willst, dann komm mit."

Auf dem Weg ins Stockwerk unter ihnen, teilte Ty Padraig seine Gedanken mit. "Ich weiss nicht, ob es so klug ist, sie jetzt schon nach unten zu bringen. Am Ende ist alles doch nur falscher Alarm, ein blöder Zufall, was weiss ich. Ich würd' gern dran glauben, aber mein Bauch sagt mir was anderes. Trotzdem will ich ihnen nicht zu viel zumuten, wenn es keinen Grund dafür gibt. Es würde sie nur unnötig ängstigen."

Eine Treppe tiefer trafen die drei dann wieder auf Chui, die wie abgesprochen gewartet hatte.

"Okay, ihr zwei geht los und weckt alle Mädchen. Seid leise und sagt ihnen, dass sie sich anziehen sollen. Sie können sich danach gern wieder aufs Bett legen und die Augen zumachen, aber falls wirklich etwas sein sollte, will ich, dass sie bereit sind, um zu den Fluchtwegen zu laufen. Soweit verstanden? Und macht ihnen keine Angst! Keine wilden Geschichten über Träume oder Stürme, klar?"

Das letzte, was sie jetzt brauchten, war eine Klassenstufe voller ängstlicher Schüler, die aufgrund irgendwelcher Gerüchte in Panik ausbrachen.

Dann sah Ty zu Pad. "Okay, wir nehmen die Jungenzimmer, ich die rechte Seite, du die linke."

Der Weckdienst hatte begonnen.



Tara

Wie so oft hat Tara sich nach dem Einschlafen in Traeumen im Bett hin- und hergewaelzt, und zu irgendeinem Zeitpunkt ist sie aus der Traumkurve geflogen und aufgewacht. (Was ihr deutlich lieber ist als weiter zu traeumen.)
Nach einigem Blinzeln wagt sie sich auch, auf den Radiowecker auf dem Nachttisch zu schauen und stutzt. Reibt sich die Augen, schaut noch einmal. Keine Veraenderung, das Display bleibt dunkel. Noch etwas schlaftrunken reimt sich ein Gedanke von Stromausfall in ihrem Kopf zusammen, und sie dreht sich auf die andere Seite, immer noch unwillig, wieder einzuschlafen.
Langsam dringen Geraeusche vom Gang her an ihr Ohr, und sie lauscht. So ist sie etwas ueberrascht, als die Tuerklinke ploetzlich herunter geht und jemand die Tuer leise oeffnet, und wie so oft in Ueberraschungsmomenten schlagen ihre Reflexe an. Kerzengerade sitzt sie im Bett, als eine der beiden "Weckmaedels" das Zimmer betritt, und nimmt -- nun beinahe glockenhellwach -- die kurze Erklaerung auf, nickt und gleitet aus dem Bett, um sich anzuziehen.

Sie wird sich nicht wieder hinlegen; war voher schon an Schlaf zumindest fuer die naechsten ein bis zwei Stunden nicht zu denken, ist es jetzt erst recht aus damit.
Sie ist beunruhigt, und irgendwo im Innern bildet sich eine gewisse Anspannung -- sehr leise noch, aber Tara nimmt es als intuitive Warnung und wickelt ihre Bandagen um die Haende. Zwar hofft sie, die Konzentrationsbarriere, die sie in den letzten Monaten so muehsam "um" ihre Kraefte "herum" gezogen hat, nicht einreissen zu muessen... aber Vorsicht war schon immer die Mutter der Porzellankiste, nicht?

Nach einigen Sekunden einer kurzen, beruhigenden Atemuebung verlaesst sie schliesslich ihr Zimmer und geht den Gang hinunter.



Ligneus

Cathal lag ruhig schlafend in seinem Bett. Das da gerade kein Strom war, bekam er nicht so wirklich mit. Eigentlich lag er so wie jeder normale Mensch in seinem Bett, wären nicht die Krallen, die er stets tunlichst so zu halten schien, das er das Bett nicht damit zerpflückte.

Als er geweckt wurde, brauchte er scheinbar nur einige Momente um den Wecker wach anzuschauen und zu den Ausführungen nur zu nicken. Sich anziehen und wieder aufs Bett legen? War das eine komische Übung von denen? So eine Art Feueralarmübung?

Cathal setzte sich auf sein Bett und dachte darüber nach, baumelte ein wenig mit den Krallen und wusste nicht, was er tun soll, ausser warten.



Brooke

In ihrem Zimmer tigerte Brooke trotz dieser späten Stunde auf leisen Sohlen auf und ab. Nur der Mond schien durch das Zimmerfenster denn sie hatte kein Licht angemacht. Die Hände hatte sie dabei hinter dem Rücken verschränkt und den Blick gen Boden gerichtet. In ihrem Gesicht war kaum etwas zu lesen, weil sie wie meistens recht beherrscht war, doch insgeheim war sie in Aufruhe und schwer beunruhigt. Dieser Tag hatte für sie so einige Nachrichten mit sich gebracht, die schlecht oder sogar schlechter als schlecht waren.

Die erste wenig Positive Nachricht hatte sie per Telefon bekommen. Einer ihrer Jungs hatte sie angerufen. Schon alleine die Tatsache, das es einer ihrer Tunichtgute überhaupt für nötig erachtete hatte sie anzurufen war erstaunlich genug und hatte sie überrascht, doch was er zu berichten gehabt hatte, hatte sie zum nachdenken veranlasst. Jemand hatte nach ihr gesucht.

Einen Namen hatte sie nicht genannt bekommen, weil keiner der Jungs den Namen des Fremden kannte. Das es Norman war konnte sie gleich ausschließen, der wusste ja wo er sie finden konnte. Also musste es jemand anderes sein. Das einzige was sie als Anhaltspunkte für die Antwort auf die Frage danach, wer sie sucht, hatte war eine Beschreibung. Groß, blond und Gut aussehend. Das war noch eine Beschreibung, die auf ziemlich viele Menschen zutreffen konnte. Was sie schon eher verwirrt hatte war die Tatsache, das dieser jemand ihr auf irgend eine Weise ähnlich gewesen sein sollte und das die Jungs gerade in der Nähe der Insel waren, auf der sie ihre wurzeln hatte. Konnte es sein… Konnte es vielleicht sein, dass…

Aber nein, sie sollte sich nicht zu hirnrissigen annahmen hinreißen lassen. Er war nicht in Schottland, das wusste sie. Energisch schüttelte sie den Kopf bei diesen Gedanken bevor sie doch noch einmal zögerte. Oder vielleicht doch? Sie atmete tief durch. Wenn das wirklich er gewesen war, dann wusste sie nicht, was sie davon halten sollte. Immerhin war es Jahre her, sie hatte noch nicht mal ihm eine Nachricht zukommen lassen, was würde er da wohl sagen wenn er sie ausgerechnet hier finden würde… Sie könnte es einfach nicht ertragen wenn er so ignorant wie die meisten Leute da draußen sein würde, auch wenn ein Teil von ihr nicht glauben wollte, das er so regieren würde. Damals war sie ganz tief drinnen viel zu sehr von dieser Angst getrieben gewesen um auf diese Stimme zu hören und selbst jetzt noch nagte sie. Zum verrückt werden war das.

Sie biss sich auf die Lippen und lies sich aufs Bett fallen. Alleine diese eine Sache nahm ihre Gedanken schon in Anspruch aber dann war da ja auch noch Tys nette Rede beim Essen gewesen. Das Institut von dem Bobby ihr so viel erzählt, und das sie selber ja für kurze Zeit besucht hatte, war in Schwierigkeiten. Im Gedanken war sie sofort bei Iceman gewesen und sie musste zugeben, das sie sich um ihn schon sorgen machen weil sie sich recht nahe gekommen waren. Er war immerhin ein Kumpel der gleichzeitig eine art Mentor auf speziellen Gebieten war und so jemand stand einem ja automatisch nahe. Wenn der Kerl mal bloß keine Dummheiten machte und heil da wieder raus kam. Das galt natürlich auch für den Rest der X-Men und sogar für die Schüler der Schwesterschule des Insitis, so war sie ja nicht. Und wenn man sie gefragt hätte, ob sie mitkommen wolle hätte sie vermutlich sogar ja gesagt, denn Freunde wie Bobby lies sie niemals im stich wenn sie auch nur irgendetwas tun konnte.

Es hatte sie aber niemand gefragt und sie hockte hier. Noch nicht einmal Mika war da mit der sie sich hätte beraten können und sie konnte nur abwarten. Abwarten darauf, das Nachricht aus Amerika kam oder das wer auch immer sie gesucht hatte hier auftauschte. Kein Wunder das sie nicht hatte schlafen können.

Plötzlich hörte sie draußen auf dem Gang Geräusche. Da konnte wohl noch wer nicht schlafen. Ihre Lippen verzogen sich zu einem freudlosen Grinsen als sie zur Türe ging und im wahrsten Sinne des Wortes einfach ihre Kopf durch die Tür steckte um sich umzusehen. Viel war in der Dunkelheit nicht zu erkennen, aber sie sah jemanden näher kommen.



Diaz

Wer auch imme Diaz Zimmer am Ende des Winkelganges betreten würde würde erstmal atemnot und dann nen hitzeschlag bekommen, sofern er nicht mit dem gerechnet hatte was ihn drinne erwartet.
Nach wie vor liefen alle Heizungen schon seit 3 Tagen auf maximaler Leistung und das Fenster, als störene Kältequelle, hatte Diaz kurzerhand mit der Matraze des zweiten Bettes in seinem Zimmer dichtgestellt. Und die Türunterkannte lag mit zusammengerollter Kleidung voll um Luftzüge zu verhindern.
Die Feuchtigkeit der letzten Tage war etwas aus dem Raum gewichen da Diaz den Hinweis von Tyler zwecks des Wasserverbrauches sehr ernst genommen und gestern nach dem Frühstück überhaupt nicht mehr geduscht, und einmal sogar kurz durchgelüftet.
Trotzdem allein aufgrund der Hitze - es mussten schon über 40° in dem kleinen Raum herrschen - war es schwül und scheinbar unerträglich.

Aber Diaz schlief ruhig und scheinbar zufrieden wie ein Baby. Er bekam weder von dem EMP noch dem Toubel draußen auf dem Flur irgentetwas mit, bis ihn jemand wecken würde.

Nachdem dies geschehen ist hatte der Mexikaner nicht viele Fragen gestellt... eigentlich keine. Zu müde. Viel zu müde. Und er würde es vermutlich eh nicht verstehen wenn es nicht gerade Tyler war der ihn geweckt hatte.
Also zog er sich seine Sachen... er hatte sich sauber, völlig fischgeruchtsfreie Kleidung aus dem Karton von Dona Eleanora gesucht...an. Jeans, ein olives Hemd und einen Geld-Grünen Reisverschluss-Pulli. Die dunkle Wachs-Leder-Jacke aus de Kiste die vermutlich für Regentage oder kaltes Wetter gedacht war nahm er auchnoch mit... schleifenderweise hinter sich herziehend. Nur als Schuhe zog er seine eigenen uralten ausgefransten Treter wieder an.
Dann folgte er und tat was man ihm sagte.. oder eher was man ihm verständlich machte.



Chui

Nach der kurzen Instruktion ist Chui nach einem Nicken gleich losgehuscht... irgendwie kann sie sich ihre leise Art nicht abgewöhnen, so dass sie fast wie ein Geist in die einzelnen Zimmer kommt, den Kopf durch den Türspalt steckt und sich umsieht und erst dann gegebenenfalls hineingeht um zu wecken. Die erste Kandidatin ist Megan. Dann überlässt sie Regan eine Seite und nimmt sich die andere vor. So kommt es, dass sie es ist, die bei Brooke hineinschaut.

Oder das zumindest tun will, denn die Ice-Box kommt ihr zuvor. "Hallo." sagt sie ihr leise, nachdem sie stehengeblieben ist. "Es geht irgendwas vor... vielleicht. Zieh dich bitte an und halt dich bereit, sag auch Marinja bescheid." spult sie erstmal herunter. "Kann sein dass es nur falscher Alarm ist, aber... Tyl.. Mr. Knight will einfach sichergehen." Zeit für Rückfragen bleibt kaum welche... die Katzenhafte ist schon wieder unterwegs zum nächsten Zimmer.



Regan

Regan wollte gerade zu den Mädchen Zimmern als sie Tara abpasste.

"Guten Abend", sagte sie und lächelte dabei.

"Wir sollten und auf Anordnung von den Lehrern anziehen und in den Zimmern bereithalten. Eine Alarmübung. ", dabei lächelte sie zuversichtlich das Mädchen vor ihr an.

"Ich glaube die hatten dass Gefühl dass wir bei der Rundführung zu den Notausgängen nicht richtig aufgepasst hätten. Oder in Panik verfallen würden..", Regan grinste.

"Increíble"

"Also, sagst du deinen Zimmergenossinnen Bescheid? Das wäre sehr lieb von dir.", darauf nickte sie und ging zum nächsten Mädchenzimmer, es würde dass von Silje sein an welches sie anklopfte und sollte diese nichts erwidern würde sie es einfach betreten, um die Klassenkameradin freundlich zu wecken.



Cathrina

Cath fuhr hoch und saß kerzengerade im Bett. Ihr Atem ging schnell und kurz. Die Bilder standen noch immer vor ihrem Auge, die Bilder die sie im Traum gesehen hatte. Krieg, Zerstörung und Leid. Sie war mal wieder durch die Zeiten gewandert. Aber diesmal war es nichts angenehmes wie z. Bsp. ein Hofball am Hofe des französischen Königs gewesen oder die großen Städte zur Jahrhundertwende. Nein, es war erschreckend real gewesen. Ihr Atem beruhigte sich nur langsam und sie gab sich Mühe, die Atemübungen, die sie von Tyler gelernt hatte richtig anzusetzen.

Sie sparte sich den Blick auf den Wecker, sie wußte immer wie spät es war. Es war ihre innere Uhr die mit der Zeit im Gleichklang war. Und so wußte sie, es war mitten in der Nacht und noch einige Stunden Schlaf waren möglich.

Und so huschte sie noch schnell ins Bad und trank einen Schluck Wasser ehe sie wieder unter die Decke schlüpfte.
Langsam schloss sie die Augen.



Karl Seiffert

sein Geist rast wie eine rakete durch die leiber hindurch... dann mit gedankenschnelle zu seinem gelegten fixpunkt, ein teil seiner ausbildung, immer den körper wieder zu finden... fixpunkte zu setzen.
seinen geist noch voll verschwommener linien richtet er sich ruckartig auf und stürmt zu seinem schrank. schuhe. jacke. handschuhe. tasche mit laptop... und schon ist er aus der tür. mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit wird er auf dem flur einen der beiden lehrer sehen... und ihnen mit geharnischter aber ruhiger stimme folgendes mitteilen:

"Sturmtrupp vom see. 20 oder mehr mann!"



Orakel

EIn anderes Jungenzimmer: Zwei Gestallten in absoluter DUnkelheit. Die eine anscheinend liegend, die andere aber mal wieder kerzengerade im Bett sitzend und einfach, gegen die Wand gelehnt in die absolute Leere der DUnelheit starren. Das würde morgen mal wieder ein Tag werden: Ein total übernächtigter Mark ohne jeglichen Hang dazu irgendwo auch nur das geringste Interesse zu zeigen, sich bei irgendwas zu beteiligen. Tja, das war der Start eines neuen Schuljahres und er und weis der Geier wer oder was noch konnte nicht im Geringsten gerade erwähnen, was ihn mal wieder wach hielt. Halt doch: In gewisser Weise war das schon klar. Sobald er die Augen shcließen würde kamen mal wieder die Bilder. Nach ein paar Monaten, in denen er wenigstens halbwegs unruhig durchgeschlafen hatte war mal wieder ein Rückschlag zu Stande gekommen. Und er träumte Nacht für Nacht von unangenehmen Teilen, die er am liebsten vergessen würde.

Vielleicht war das der Grund, vielleicht etwas anderes. Es spielte keine Rolle. In der Regel ergab sich das ganze dadurch, dass er am Ende einfach umkippte und eine Nacht vor totaler Erschöpfung dann tatsächlich Traumlos durchschlief. Und dann begann das Spiel wieder von vorne. Und so lange rührte sich Mark kein Stück, verbrachte seine Nächste in meditativer Andacht und starrte in die Dunkelheit, bis es entweder draußen wieder zu dämmern begann, oder er vielleicht doch noch für ein paar Minuten wegnickte... bis es dann irgendwann hies: Aufstehen, liebe Schülerlein. Eure Foltermeister warten schon.

Unbemerkt in der Dunkelheit verzogen sich seine Lippen zu einem weiteren, leicht bitteren Lächeln. Thats live. We are here.Und was kommt dann? Zumindest bis zu dem Augenblick, wo die Tür aufgerissen und die notwendigen Anordnungen erteilt werden würden.

Das auf dem Gang irgendwas anderes im Gange war bekam er jedenfalls im Augenblick noch nicht mit. Würde sich schon noch zeigen. Den Stromausfall des Institus konnte er ja aufgrund der ihn umschließenden Dunkelheit auch nicht erkennen.



Brooke

Ah. Die Katze war es. Brooke grüßte sie mit einem „Hey“ und wollte sich schon ein leichtes Lächeln für das Miezchen abringen, das sie ja recht gern mochte, als Chui ihr zuvor kam. Eine Augenbraue hochziehend hörte sie Chuis Ausführungen zu und vielleicht merkte Chui sogar, das sich auf Brookes Stirn leichte Fältchen des Nachdenkens oder des Unmuts bildeten. Auf jeden Fall sollte Chui erkennen können, das Brooke, die nun ganz durch die Türe glitt, noch ganz normale Sachen trug anstelle der Kleidung, die sie zum Schlafen zu tragen pflegte.

Ein Gedanke schoss ihr durch den Kopf. Ob das etwas mit diesem Kerl zu tun hatte von dem die Jungs erzählt hatten? Aber nein, sie wollte mal nicht größenwahnsinnig sein. Wenn jemand sie speziell suchen würde, würde er sie irgendwo anders abpassen, wenn sie das Institut einmal verlies um zum Beispiel in die Stadt zu gehen. Da musste etwas anderes im Busch sein. Nur was? Diese Genfritzen? Mutantenfeinde? Es gab so viele Möglichkeiten…

Es dauerte einen Moment bis sie leicht nickte „Alarmbereitschaft also?“ hakte sie nach, bevor sie fortfuhr „Verstanden. Kann eh nicht wirklich Schlafen…“ Als das Gespräch auf ihre Zimmergenossin kam erinnerte sie Chui „Marinja ist gar nicht da, irgendein Familiennotfall letztens, sie is noch nich zurück… sonst etwas was ich tun kann?“ Immerhin gehörte sie zu den alten Hasen und den Älteren unter den Schülern und war nicht mehr ganz so sehr auf sich selbst fixiert, wie sie es in ihrer Anfangszeit hier gewesen war. Damals hätte sie nur an sich selber Gedacht, nach mir die Sintflut, aber inzwischen war das etwas anders, und wenn sie schon sonst nichts tun konnte, weder für Bobby noch im Bezug auf den unbekannten, dann wollte sie wenigstens hier aktiv werden, das würde vielleicht ablenken.



Stanley

Ja - liegend war richtig.. nur das wie - war etwas seltsam.. die hände über der Brust zusammengelegt, der körper kerzengrade... als ob man einen toten aufgebahrt hatte...
Doch die augen waren offen..
Er konnte genauso wenig schlafen wie sein Zimmernachbar.. und das wohl so ziemlich aus den gleichen gründen..

erinnerungen

Normalerweise wäre er draussen gewesen zum Trainieren, doch irgendwas, was an diesem Tage so alles geschehen war, hatte ihn davon abgehalten, ihm geraten drinne zu bleiben.. ein unbestimmtees gefühl als könnte er hier nützlicher sein als wenn er draussen trainieren würde..
Der kopf bewegte sich nicht, die Augen starrten einfach nur an die Decke, als würde er etwas sehen wenn er sie nur lange genug anschaut.. weder dr Stromausfall, noch die geschehenisse draussen vor der Tür drangen an sein ohr... an seine direkte Wahrnehmung.. er war leicht abwesend.. mit seinen gedanken beschäftigt.. mit seinem "bruder" und seiner Freundin...
Viele erinnerungen die schmerzlich vor seinen Augen zuckten, ihn immer und immer wieder quälten..
Was sollte er schon großartig dagegen tun.. sie verfluchen und versuchen sie nicht mehr zu haben?... so schmerzlich sie auch waren.. sie waren ein grund weiterzumachen...
damit so etwas niemals wieder passieren würde.. niemals mehr..
dann kam leicht bewegung in den Körper als er sich auf dem Bett aufsetzte und sich den Schädel hielt - warum auch immer, aber er trug seine ganzen klamotten...
Vielleicht einfach nur eine Reaktion aus reflex heraus das er sie garnicht erst augezogen hatte...
danbn wanderte der Blick zu Mark, und ein leichtes grinsen zog auf seine lippen.. selbiger konnte genausowenig schlafen wie er..
War das momentan ansteckend?..

Mitten im dunklen Zimmer hob er einfach wie zu einem *guten morgen* die hand und gähnte leise.. er wollte garnicht auf die Uhr schauen, er wollte nicht wissen wie spät es ist und wieviel zeit sie noch haben bevor sie aufstehen mussten.. der wecker würde sie es schon wissen lassen... so war jedenfalls der gedankengang..

der körper wurde langsam vom Bett erhoben, und mit Marks einverständniss, wurde Stan das Fenster öffnen, hinaus sehen und sich eine seiner böses Sargnägel zu gemüte führen.. und einfach hinaus in die Nacht sehen..



Chui

"Wenn irgendwas passiert, führ die Neuen zu dem Fluchtweg." gibt sie Brooke noch mit, ehe sie weg ist, die nächsten wecken. Bei ihrem Katzengehör bleibt es dann natürlich nicht aus, dass sie auch hört, was im Jungenflügel vor sich geht... und was Karl sagt. Sie reisst die Augen auf und verharrt kurz... um dann umso schneller zur nächsten Tür zu hasten und anstatt sanfterer Weckmethoden hineinzurufen: "Aufwachen, schnell! Wir müssen raus!"



Brooke

Die Eisprinzessin blinzelte nur und sah Chui fragend an. Hast du was gehört Kätzchen, dann teil mir mit was, du hast bessere Lauscherchen als ich. Das war wohl keine Probe, wenn Chui plötzlich so hektisch udn regelrecht panisch wurde. Chuis Sinnen hatte sie blind zu Vertrauen gelernt. Da liess sie sich nicht lange bitte und half einfach, indem sie selber ein paar Zimmer übernahm und die Insassen darin weckte.



Regan

Regan, immernoch im festen Glauben eine reine Präventivmaßnahme zu unternehmen, klopfte bereits am Nachbarzimmer von Silje (wer immer da auch wohnt, die zimmerbesetzungen und zuteilungen sind nirgends aufgelistet, oder irre ich?), um die nächste Mitschülerin zu wecken. Das ging alles viel zu langsam. Regan wurde langsam nervös, denn wie eine drohende Ahnung saß ihr ein ungutes Gefühl im Nacken.



Seana

Am Ende des Ganges, neben einem der grossen Fenster, stand sie in ihrem kleinen Koerper und beobachtete die Szene im Halbdunkeln. Ihr grell-pinkes Plueschnilpferd namens Bob im Arm, beobachtet sie die Anwesenden. Seit einigen Wochen hat sich Leben in die sonst mattgrauen Augen geschlichen, aber in diesem Moment haben sie ihr altes, glanzloses Antlitz angenommen, was auch am fehlenden Licht liegen kann.

Barfuss und ganz langsam tritt sie etwas naeher an die anderen heran. Aber eigentlich ist sie noch immer irgendwo am Ende des Ganges, nur hat ihr Ruecken sich von der kuehlen Geborgenheit der Wand geloest, so dass sie etwas mehr im Raum steht und nicht mehr, wie ein verschrecktes Meerschweinchen an der Wand kauert.

Brooke kennt sie, sie haben einige Stunden im selben Flieger verbracht und auch ansonsten beobachtet sie die vielen neuen und alten Gesichter aus einiger, sicherer Entfernung.

Die Unruhe zu dieser unmenschlichen Zeit jedoch, verwirrt sie.



Belle

Die Rufe weckten die Schattenspielerin aus ihrem eh schon leichten Schlaf und sie ruckte hoch. Es dauerte einen Moment bis sie realisierte wo sie war und warum. Da war der Kinofilm, der Rückweg, Schokoeis und ein lange Gespräch, tiefste Nacht, ein Sofa im Institut, Alarm? Sie schüttelte den Kopf und dann drangen die Informationen in ihren Geist ein.
In Sekundenschnelle war sie unter der Wolldecke hervorgeschlüpft und in ihren Sachen. Flüchtig band sie das Haar zu einem Zopf, während sie in die Schuhe schlüpfte. Schwärze füllte die blauen Augen und sie nahm sachte Bewegungen war. Tiefen in der Schwärze. Sie lächelte leicht und lies die dunkle Macht in ihren Körper fahren. Schattenlinien bildeten sich auf ihren Haut, als sie auf ihre Macht zugriff um etwas zu sehen. Sicher nur in schwarz... schwarz, aber immerhin. Wer brauchte schon Farben, wenn er Schatten haben konnte?
Kurz blitzte ein kühles Lächeln über ihre Züge und ein Erinnerungsfragment stieg in ihr auf, aber sie achtete nicht weiter darauf. Jetzt galt es erstmal alle zu den Fluchttunneln zu schaffen und hier raus zu kommen.
Ihre Schritte waren schnell, aber nicht hektisch. In Gedanken war sie bei dem Versprechen, das sie Ty gegeben hatte. Den Lehrern zu helfen.



Ty

Es war als stürzten Welten für Ty zusammen, als plötzlich alles auf einmal geschah. Er hörte Karls Bericht, wechselte nur einen kurzen Blick mit Padraig und traf dann eine schnelle Entscheidung.

"Sie müssen raus, und zwar alle. Jetzt gleich!"

Damit wirbelte er herum und machte sich an einer Wandverkleidung zu schaffen.


Regan

Als die Ereignisse sich zu überschlagen beginnen verzichtet Regan auf freundliches anklopfen.

"Aufwachen! Wir müssen hier alle raus", plärrt sie durch den Gang indem sich die Mädchenzimmer befinden.

Sie selbst läut zu einem noch nicht eingebrochenen Fenster um hinaus zu sehen...wenn alle Lehrer auf einer Rettungsaktion unterwegs sind, haben sie hier ja besonders gute Chancen.

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Von Katzen versteht niemand etwas, der nicht selbst eine Katze ist. - Natsume Sôseki (japanischer Dichter)


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